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i e s e W o c h e - - - - |
| 12.02.2001, Mo. |
Das passierte mir jetzt schon die dritte Woche in Folge: ich wachte auf, 10 Minuten bevor der Wecker geklingelt
HÄTTE. Das wird mir beinahe unheimlich, zumal ich heute ausnahmsweise um sechs Uhr morgens aufstand, um nach
Frankfurt zu fahren. Ich packte alles zusammen und um 07:00 war ich auf der Straße. Die Amis verstopften kurz vor
Kaiserslautern die Autobahn und die blöde Landstraßen-Strecke zwischen der A6 und der A63 war auch nur "stockend"
zu befahren. Dann ging es eigentlich relativ flott weiter, um 09:30 saß ich an meinem Arbeitsplatz.
Das verdammte Speditionsunternehmen hat sich noch nicht gemeldet, also
meldete ich mich. "... der wollte doch zurückrufen!" Hat er aber nicht.
Aufgrund dieses "Stresses" war ich dann auch schon um 18:00 Uhr bereit zur Fahrt ins Hotel. Ich wollte das
Hotel noch für nächste Woche reservieren, aber 19./20./21 ist das Hotel voll ausgebucht. Also reservierte ich
wenigstens den Rest von der nächsten Woche und stellte mich schon fest auf Urlaub Mo, Di ein. So kann ich erste
Vorbereitungen für den Umzug treffen. Den professionellen (aber nicht wirklich höflichen) Hotelangestellten bat ich abschließend
noch mir Teller, Gabel und Messer zu besorgen - vom Geburtstag meines Vaters habe ich mir einen halben, kleinen, versenkten
Apfelkuchen mitgebracht, den ich dann im Hotel verspeiste. Um 22:00 Uhr war ich schon wieder im Bett.
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| 13.02.2001, Di. |
Heute war ich etwas wacher als gestern. Aber (wie in den letzten Wochen auch), fuhr ich früher vom Hotel los, stand ich
länger im Stau und kam letztendlich genauso schnell auf der Arbeit an, wie wenn ich mir Zeit ließ. Den ganzen Tag hatte
ich aber trotzdem Probleme, wach zu bleiben. Ab und zu knickte ich doch den Kopf ab und bedeckte meine Augen
gegenüber meinen Arbeitskollegen. Mittags kam mein bestelltes Buch "Projektmanagement" von Madauss (ein wirklich
gutes Buch - zumindest wird es von jedem zitiert, der irgendetwas mit Projektmanagement schreibt (Diplomarbeiten, Referate,
andere Bücher über PM). Wo ich hier noch verstand, warum es 148,-- DM kostete (teuer, aber lohnend!), war ich geradezu entsetzt,
was mir der Beuth Verlag für die Übersendung der DIN 69901 (Projektmanagement / Begriffe) abgezockt hat. Das kostete
43,20 DM. "Nicht teuer" meint jetzt der eine oder andere. Aber für 4 SEITEN (!!!), wobei die letzte tatsächlich noch aus ein Inhaltsverzeichnis
und Auflistung weitergehender Normen bestand. Ok, jetzt kann ich mich auf die DIN-Definitionen beziehen. Großartig.
Da mache ich einen Haufen in DIN-Größe drüber.
Am Abend schmuggelte ich wieder eine Ladung McFress ins Hotel. Nur Mist im Fernsehen.
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| 14.02.2001, Mi. |
Ich wachte auf mit den Resten eines Traumes im Kopf. Viel blieb aber nicht hängen, außer daß eine drei-etagige
Tiefgarage eine Rolle spielte, eine größere Gruppe Leute, die aus einer Gefahr geführt werden mußten und
ein seltsames Werk "Die sieben Episoden der Duldsamkeit". Es muß sich um etwas (pseudo?-)religiöses handeln.
Falls jemand damit etwas anfangen kann -> mailmich...
Nach einem langen Tag wollte ich noch etwas einkaufen, damit ich kein teures Restaurant aufsuchen mußte.
Dabei verstieß ich aber gegen alle Parkregeln, die mir begegneten. Am Getränkecenter stand ich auf einem
Behindertenparkplatz und beim Geflügelbräter auf dem Mutter- und Kindparkplatz. Es war kurz vor 20:00 Uhr und
dunkel, ich sah diese Schilder erst als ich ausgestiegen war. Ok, dann war ich heute wieder ein Ar*chloch.
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| 15.02.2001, Do. |
Kommen die Träume in Wellen? Heute blieb mir wieder etwas im Hirne hängen. Aber während es kurz nach
dem Wachwerden noch vollständig präsent war, war es beim jetzigen Niederschreiben absolut verschwunden.
Nur daß da etwas war, das blieb zurück. Der Morgen war herrlich. Die Sonne strahlt (erster Einsatz
meiner Sonnenbrille für dieses Jahr) und die Luft trocken, frisch und kühl. Ich bin optimistisch.
Ein entmutigendes Erlebnis hatte ich abends, als ich mir kurz vor Ladenschluß noch etwas zum Beißen
kaufen wollte. Zwei mit Apfel gefüllte Teilchen wollte ich haben. "Eins kostet 1,95, drei Stück kosten im Sonderangebot
nur 4,99". Tja, ich wollte doch nur zwei! Macht nichts, kaufe ich halt drei. Lagen noch zwei Stück da. Der Mann,
der neben mir stand, fragte dann, wieviel diese zwei kosten... "Mache ich Ihnen einen Sonderpreis... 3,30 für die letzten zwei."
Verdammt. Irgendwie fühlte ich mich übers Ohr gehauen - obwohl das -neutral betrachtet- nicht so war.
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| 16.02.2001, Fr. |
Die blöde Verpfändungsurkunde von der Sparkasse war immer noch nicht da. Also kann ich heute wohl kaum die
Wohnung übernehmen. Wenigstens stornierte jemand sein Hotelzimmer, so daß ich am 20ten schon wieder nach
Frankfurt kann. Mittags gings zurück nach Duisburg. Bis auf das Autobahnkreuz
Heumar kam ich gut durch, aber auf der Höhe Köln stand ich ein wenig. Um 15:00
Uhr war ich in Eschborn los, und somit um 16:30 in Köln, wo gerade das Gerangel
anfing. Typischerweise stand ich immer in der langsamsten Schlange. Aber ich
schaffte es, bevor die Schranke in der Einfahrt geschlossen wurde, so daß ich
locker ausladen konnte.
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Schnell noch den OfficeJet installiert. Wunderbar. Faxen klappt, Kopieren in
Farbe klappt. Und das alles ohne Anschluß an einen PC (dazu habe ich jetzt
nicht den Nerv). Um alles zu testen nahm ich natürlich wieder mein altes Fax in
Betrieb und war anschließend recht verärgert. Als ob es gemerkt hätte, daß
es kurz vor der Aussonderung steht... jetzt lief es wieder einwandfrei und ohne
Makel. Also habe ich jetzt ZWEI Faxgeräte. Wirklich toll.
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| 17.02.2001, Sa. |
Was soll ich sagen? MEIN LOTTO!
Hehe.
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Ich hetzte zu meinen Samstagsmorgeneinkäufen. Im real.
Eigentlich brauchte ich nur Milch, aber eine Packung Bami Goreng stand kurz vor
Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums und war reduziert. Na dann noch ein wenig
Fleisch und einen Locher brauchte ich sowieso ('Ne Menge Papier zum Abheften.
Ich wollte dieses Wochenende mit dem Vorsortieren beginnen, Montag morgen kommt
der Spediteur und bringt mir die Packkartons vorbei, damit ich mit den Einpacken
beginnen kann). Ok, jedenfalls stand ich beim Zeitschriftenstand und wollte
meinen Gewinn abholen, daß irgendwo ein Dreier war, wußte ich schon. Umso
größer war dann die Überraschung, als ich 364 DM in die Hand gedrückt bekam.
Jetzt merkte ich, daß ich mir die neuen Zahlen noch nicht gezogen hatte.
Zurück in der Wohnung holte ich das sofort nach und füllte neue Lose aus,
setzte mich ins Auto und wollte vorher noch an der Waschanlage vorbei - das war
wirklich nötig. Ich stelle mein Auto an der Tankstelle ab, kaufe die Karte und
als ich an der Einfahrt zur Waschanlage war, da war sie von einem anderen
Fahrzeug blockiert, dessen Fahrer ZUERST sein Auto dort hinstellt und dann erst
die Karte kaufen ging. Irgendwas war an dem Tag, jedenfalls war ich sofort auf
180.
Als dieser nach ein paar Minuten wieder auftauchte, sagte ich deutlich meine
Meinung darüber. Er fuhr in die Waschanlage und (das war ja klar) seine Karte
wurde von der Anlage nicht akzeptiert. Na toll. Ich schimpfte dann solange und
laut, bis er sein Auto nach vorne aus der Waschanlage wieder herausfuhr und ich
anfangen konnte - ich hatte überhaupt keinen Bock darauf auch noch zu warten,
bis er seine Karte umgetauscht hat.
Bei mir funktionierte alles einwandfrei und als mein Auto schon halb fertig war,
kam der andere mit seinem Wagen wieder um die Ecke. Und während er jetzt vor
der Tür wartete, machte er den Versuch, seinerseits mit mir zu schimpfen. Aber
dabei hat er total versagt. Begrenzte geistige Kapazitäten.
Dann jagte ich wieder schnell zum real und gab meine neuen Lottoscheine
ab.
Als ich nun wieder nach Hause kam, platzte mir aber erst richtig der Kragen. Da
klebte ein Zettel an meiner Türe. "Treppe und Fenster putzen. Krolak,
17.02.2001". Unser Hausmeister(-service). Ich rief ihn an und sagte ihm
meine ehrliche Meinung über solche Zettel und Vorgehensweise. Mein Gott, war
ich giftig heute. Jedenfalls schrieb ich meinerseits einen Zettel, den ich von
außen an meine Tür klebte, in dem ich ihm für die Wiederentdeckung des
Blockwart-Prinzipes gratulierte und wo er seine Zettel in "Reih' und
Glied" anheften konnte.
Wenn die Leute nicht putzen, soll er eine Putzfrau ankündigen und dann
bestellen, die Kosten verteilen. Fertig. Aber nicht so. Putz heil!
Vielleicht -aber auch nur vielleicht- hing das alles mit dem Traum von heute
Nacht zusammen, der mir dieses mal außerordentlich präsent blieb. Da stritt
ich sehr heftig mit einer verstorbenen, verwandten Person - was sonst ja
überhaupt nicht meine Art ist (auch bezüglich lebender Personen). Aber
anscheinend handelte es sich um ein Schlüsselerlebnis, das bei mir etwas
ausgelöst hat.
So, während ich Raumschiff Voyager guckte (nach dem Putzen), da habe ich mein
Mittagessen anbrennen lassen. Aber es schmeckte trotzdem.
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| 18.02.2001, So. |
Ich habe es geschafft, etwas länger zu schlafen. Aber ich
werde heute nur fernsehen, vor dem Rechner sitzen, Essen kochen und wieder
schlafen gehen.
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