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I
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i e s e W o c h e - - - - |
| 19.02.2001, Mo. |
Heute morgen stand ich um 7:30 auf, weil der Mann vom
Umzugsunternehmen vorbei kommen wollte um die Umzugskartons abzugeben. Um 8:00
Uhr waren sie da. Da 7:30 aber definitiv zu früh war, habe ich noch einmal kurz
ins Bett gelegt. Um 11.00 stand ich dann endgültig auf, um einige
wichtige Dinge zu erledigen.
Zuerst ein paar leere Kästen Cola und Apfelsaft weggebracht. Anschließend den
Scheck von der Rückzahlung der Nebenkosten 1999 einlösen, der endlich hier war.
Aber verdammt. Zuhause vergessen. Also fuhr ich nochmals zurück und habe mir
den Scheck gekrallt. Mittlerweile war es 12:00 Uhr und ich war dann nach
Duisburg Stadt gefahren, weil ich sowieso noch im T-Punkt meinen
Telefonanschluß abmelden wollte. Aber pustekuchen, umsonst in die City
gefahren. Das Computersystem verabschiedete sich gerade für eine halbe Stunde.
Man versprach mich zurückzurufen. Also wieder zurück (wenigstens den Scheck eingelöst) und noch auf die Post,
einen Nachsendeauftrag abgegeben.
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Als ich dann wieder in meiner Wohnung war, fing ich mit
dem zusammenpacken an. Heutige Leistung: 16 Umzugskartons, 4 Computer verpackt,
2 Regale.
Ich bekam den Eindruck, daß das Volumen beim Verpacken anstieg.
Zusätzlich legte ich einen halben Zentner Papiere in irgendwelche Ordner ab.
Wurde Zeit, daß das auch mal passiert.
Achso: ich wurde von den Telekomleuten nicht zurückgerufen... aber wem sage ich
das?
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| 20.02.2001, Di. |
Dienstag morgen nach Eschborn zu fahren unterschied sich nicht wesentlich von Montag morgen. Durch Köln bin
ich zwar gut durchgekommen (6:00 wach, 7:00 losgefahren, 7:30 in Köln), aber wie die letzten Wochen hing
ich genau am Autobahnkreuz Wiesbaden, wo es auf die A66 geht, eine halbe Stunde.
Als erstes rief ich die Bank an, weil die Verpfändungsurkunde immer noch nicht da war. Sie wurde auch noch nicht
herausgeschickt, mußte ich erfahren. Ohne Urkunde keine Wohnungsübernahme, ohne Wohnung kein Umzug. Er will
sie heute oder morgen herausschicken. Soll er, sonst muß er hier persönlich vorbeikommen.
Ich fuhr relativ früh ins Hotel, ich war einfach müde.
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| 21.02.2001, Mi. |
Ja, was?
Heute war nicht viel los, aber der Tag fing gut an und endete gut. Eine andere Küchenbesetzung im Hotel
lieferte mir einen Kakao, der mit Milch gemacht wurde, mein Chef sagte mir, daß ich die Leitung über
eine kleine Gruppe übernehmen solle. Es entwickelt sich also in die richtige Richtung.
Die Verpfändungserklärung war auf dem Weg und so ging ich abends chinesisch essen und entspannte vor dem
Fernseher... Kraft sammeln für das Wochenende und die folgenden Tage - UMZUG!!!!
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| 22.02.2001, Do. |
Die Erklärung war da. Direkt unterschrieben und an die Bank zurückgeschickt. Morgen abend werde ich die Wohnung
schließlich übernehmen. Abends fuhr ich zuerst am real vorbei und kaufte mir das zusammenklappbare Gästebett, das
im Angebot war (schließlich brauchte ich ein Bett in der Nacht vom 28.01. auf den 01.03, wenn meines auf dem LKW
liegt).
Bei der Firma um die Ecke gibt es eine Pizzeria, dort wollte ich zu abend essen. Allerdings kannte ich sie noch nicht
und so bin ich in eine verrauchte Bude hinein, die billigst eingerichtet war. Machte nichts, ich wollte ja nicht da wohnen,
sondern nur essen und bestellte eine Quattro Stagione. Während ich wartete studierte ich den Inhalt des Regales
über der Theke: ein buntes, zweirädriges Fuhrwerk mit Pferden (in durchsichtige Folie verpackt), ein Korb mit Weinflaschen (verstaubt),
ein Fäßchen, eine Sammlung von Flaschen der absonderlichsten Formen, ein Kamel mit einem (sehr bunten) Reiter (der irgendwie nicht
arabisch aussah, sondern eher wie eine Kreuzung von italienischem Kunstgeschmack mit taiwanesischer Fingerfertigkeit -
oder umgekehrt, das tut sich nichts). Die Pizza war einigermaßen geschmackvoll, aber kurz vor Schluß kamen zwei Leute herein, die
sich mit ihren großen Hunden an den Nebentisch setzten. Daß ich Hunde eh nicht mag, ist bekannt. Aber in einem Restaurant haben
sie allemal nichts verloren, genausowenig wie Katzen, Hunden oder Schweine (es sei denn auf dem Teller). Unhygienisch - mal
abgesehen von der Tatsache, daß ich gegen Hundehaare allergisch bin.
Jedenfalls schaute ich ab nun grimmig durch die Gegend, konstatierte, daß Maulen hier nichts bringt (erst recht nicht
gegen Hundebesitzer), aß schnell auf, zahlte und verschwand ins Hotel.
von
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| 23.02.2001, Fr. |
Der Tag fing schon mal gut an. Aufgestanden, rausgeguckt. Schnee. Verdammt.
Ich checkte aus, fuhr in die Firma und um die Mittagszeit fing es richtig an zu
stürmen. Doch
Glück gehabt. Plötzlich ließ der Schnee nach, die Sonne kam nach außen und
alles war wieder schön sonnig.
Um 16:00 traf ich die Vermieterin und den Makler in meiner neuen Wohnung. Ich
bekam noch einmal alles gezeigt (immer mit versteckten Hinweisen, was der
Vormieter wie, wo und wie oft hätte sauber oder pflegen sollen), die Schlüssel
übergeben, Zählerstände aufgeschrieben. Sah alles gut aus.
Jetzt habe ich also eine neue Wohnung. Mit Kamin. Nachdem die zwei gegangen
waren, stellte ich noch mein neues Gästebett in die Wohnung und machte mich auf
den Weg nach Duisburg.
Die Straßen waren zum ersten Mal komplett frei. Kein Stau, garnichts, selbst
durch Köln bin ich mit 100km durch. Ohne (allzu viel) zu rasen bin ich in 2
Stunden von Garage zu Gerage. Das hat aber bald ein Ende :-)
Nun schmiß ich die Wäsche noch einmal schnell in die Waschmaschine und das
wars für heute.
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| 24.02.2001, Sa. |
Die vierte Woche, ohne daß ich nur einmal das Klingeln des
Weckers gehört hätte. Sieht so aus, als ob ich mich an mein neues Arbeitsleben
akklimatisiert hätte - auch am Wochenende. Zur Vorbereitung ging ich einkaufen
(das Notwendigste. Mit Priorität Dinge, die auch ohne Kühlschrank noch eßbar
bleiben, wenn ich ihn abtaue) und vor allem Bilderrahmen, die es anscheinend nur
in Duisburg im Bauhaus gibt.
Einen Anruf von der Telekom fand ich auf meinem Telefon - es geht anscheinend um
den Anschluß in Schwalbach.
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| 25.02.2001, So. |
Das Zusammenpacken ging gut voran (besser als vermutet). Ich
hoffe nur, daß die Kartons nicht zu schwer werden. Immerhin
besitze ich jede Menge Papier in Form von Büchern, Zeitschriften, Heften und
ähnlichem. Ich glaube aber schon, daß ich die 40 kg pro Karton nicht
überschritt. Dazwischen sah ich immer mal Fernsehen oder saß vor dem Computer.
Gegen abend dachte ich, mache ich mir mal was zu essen. Und habe gleich eine
neue Online-Sektion aufgemacht: Essen (mit BSE - oder
auch ohne).
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