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I
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- - - - D
i e s e W o c h e - - - - |
| 24.12.2001,
Mo. |
Das
permanente Dösen gestern sorgte dafür, daß es mich heute morgen sehr früh
aus dem Bett trieb. 
Das gefiel mir zwar nicht gut, aber ich nutzte die frühe Stunde, um ein paar
Aufnahmen in der Dämmerung zu machen (mal wieder eine Gelegenheit,
Langzeitbelichtungen zu machen).
Es erstaunte mich mal wieder, wie hell die Camera manche
Bilder machen konnte. Ich mußte extra die Belichtungszeit wieder zurücknehmen,
damit die Bilder nicht überbelichtet waren.
Nach dem Frühstück fuhr ich dann wieder nach Saarlouis, um die letzten
Geschenke zu besorgen. Der Streß verstärkte sich insbesondere, als ich durch
die Altstadt geschoben wurde (echt war - ich hätte nicht umfallen können und
wäre trotzdem am anderen Ende angekommen, wenn ich einfach meine Beine
angehoben hätte). Ich kam mir schon etwas bedroht vor, deswegen war ich froh,
als ich da durch war. Ich setzte mich in mein Auto und fuhr nach Ensdorf
zurück.
Dort
entspannte ich mich, indem ich den neuen PC meines Vaters aufbaute, installierte
und konfigurierte. Dazu mußte alles wieder angeschlossen werden, was auch
vorher funktionierte (oder zum Teil auch nicht). HBCI Kartenleser, Palm Docking
Station, ISDN u.s.w.
Der neue PC kam mit Windows XP - und (das mag jetzt ketzerisch klingen) es war
sehr gut zu handhaben und auf dem PC auch sehr flott (zugegeben: 1.8 GHz CPU,
256 MB Speicher und Ultra ATA100) - ich hatte schlimmeres erwartet. Das einzig
Nachteilige war, daß alles wirklich bunt war und das Desktop bzw. die
Funktionen eine Unmenge Platz verschwendeten. Man brauchte wohl einen 21"
Bildschirm mit einer hohen Auflösung, wenn alles ordentlich untergebracht
werden sollte (selbst in der Einstellung "klassik").
Alles in allem lief es, bevor der "heilige" Abend begann.
Stille Nacht, heilige Nacht.
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| 25.12.2001,
Di. |
Der erste Weihnachtsfeiertag war genau richtig zum
entspannen.
Lange
vor dem Mittagessen entdeckten wir eine Katze, die sich vor unserem
Gartenhäuschen auf den Holzbohlen ausruhte. Sehr schwer zu fotografieren, weil:
a) sehr schwarz b) sehr wuschelig -> also nie scharf zu stellen auf die
Entfernung. Nach dem Mittagessen war sie immer noch da. Als sie um 15:00 Uhr
noch da saß, machte ich kurz die Türe auf der Terasse auf - nur um zu sehen,
ob sie sich bewegte. Tat sie. Irgendwann setzte sie sich in die andere Richtung
und als wir abends die Beleuchtung auf der Terasse anmachten, da war sie weg.
Aber sie hatte scheinbar wirklich Spaß gehabt und es sah wirklich so aus, als
ob sie sehr gut entspannt hätte. Ich nahm mir den Tag über ein Beispiel - man
sollte ja von der Natur lernen.
Abends fuhr ich nach Saarbrücken - ich wollte nur nachsehen, ob ich jemanden
Bekanntes treffe. Auf der Hinfahrt baute irgend so ein Depp auf der B51 zwischen
Ensdorf und Bous einen Unfall, so daß diese Strecke in beide Richtungen voll
gesperrt wurde - also fuhr ich einen Umweg.
Als ich in Saarbrücken war, da wollte ich nur wieder zurück - es hatte wieder
zu schneien begonnen und ich hatte keinen Bock, nach der Parkplatzsuche noch
nasse Füße und eine eingefrorene Nase zu bekommen.
Ich fuhr über die A623 zurück (über das Autobahndreieck Friedrichsthal), was
nicht wirklich eine gute Idee war. Höchsttempo 40 km/h, stellenweise viel
niedriger. Irgendwie war ich froh, als ich wieder zurück in Ensdorf war. Ab ins
Bett.
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| 26.12.2001,
Mi. |
Der Tag stand auch unter dem Zeichen von extreme-relaxing.
Lange gepennt, danach etwas das Futterhäuschen beobachtet.
Dabei
fiel mir ein äußerst politisch inkorrekter Spruch ein, den ich mal im
Fernsehen gehört hatte und einfach an dieser Stelle widergeben muss (und des
Effektes wegen auf korrekte Grosskleinschreibung verzichte): "eine nette
frau erkennt man daran, daß sie gut zu vögeln ist" und "man soll
dreimal täglich vögeln (pause... pause) wasser geben". Jedenfalls war an
der Futterstelle eine Menge Betrieb.
Das Häuschen selbst wurde allerdings gerne gemieden, da es eine recht
katzenfreundliche Aufstellung hatte und die Tierchen es lieber mieden. Aber
rundherum war alles ok.
Den Abend über wurde gepuzzelt.
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| 27.12.2001,
Do. |
Es ging zurück. Um 10:00 Uhr war zwar schon alles
eingepackt, aber um 11:00 Uhr kam ich erst los. Auf dem Rückweg machte ich
einen Zwischenstop in Neunkirchen, um im Shop 64 noch einen Höflichkeitsbesuch
abzustatten - und um nachzusehen, ob ich Euro-mäßig noch etwas für meine
Materialwirtschaft tun konnte. Ich konnte (zwei Formulare, drei Berichte und
sieben Tabellen angepaßt und fünf Aktualisierungsabfragen geschrieben), somit
war mein Weihnachtsgeld noch etwas mehr aufgefrischt.
Als das Wetter dann ab 15:00 Uhr wieder garstiger wurde (Schneegestöber), da
machte ich mich auf den Rückweg. Bis Kaiserslautern mußte ich etwas
vorsichtiger fahren, dann ging es bis Mainz und etwas darüber hinaus wesentlich
besser (Autobahn frei - zu schaffen machte eigentlich nur der Wind). Aber kurz
vor Frankfurt fing es wieder an, intensiver zu schneien und der Schnee blieb
auch liegen, dazu dunkel... naja, wieder war ich froh, gut angekommen zu sein.
Ich holte meine Mail ab, auf die ich die ganze Zeit verzichten mußte, weil ich
(dumm wie ich war) zwar Notebook und alles nötige nach Ensdorf mitgenommen,
aber ausgerechnet das ISDN Kabel vergessen hatte. Idiot.
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| 28.12.2001,
Fr. |
Ich war früh wach, aber auch müde. Nachdem ich langsam zu
Bewußtsein gekommen war, kamen die Instikte wieder zum Vorschein: Wäsche
waschen und einkaufen. Zwei Maschinen schob ich durch, dann wollte ich etwas von
meinem Weihnachtsgeld ausgeben und fuhr dazu in das Main-Taunus-Zentrum.
Mein Gott, was für ein Betrieb. Etwas ratlos stolperte ich durch den Mediamarkt
und fand eigentlich nur Dinge, die ich nicht gebrauchen konnte. Was ich brauchen
konnte, war nicht da. Schließlich fand ich doch etwas, was ich schon lange
gesucht hatte. Einen Sender-Empfänger, um ein Videosignal bzw. ein
Antennensignal über eine gewisse Funkstrecke zu befördern. Somit konnte ich
den Fernseher im Arbeitszimmer ohne Kabel betreiben. Dann kaufte ich noch das
obligatorische Hemd im C&A (wenn ich schon mal da war...) und fuhr
anschließend in den real, um meinen Kühlschrank wieder aufzufüllen.
Im
Nachhinein wäre ein langes Fernsehkabel vielleicht besser gewesen. Das
Videosignal wurde über die 2.4 GHz Strecke zwar sehr sauber übertragen, aber
die Infrarot-Fernbedienung kam nicht durch die Wände durch (433 MHz). Ein
bißchen blöd war das schon, das "Versprechen" auf der Verpackung war
schon "100 m im Freien, 30-50 m durch Wände".
Außerdem habe ich kurz vor Ablauf des Sponsorings für DSL-Modem und Splitter
noch T-DSL beantragt. Gestern abend hatte ich wieder so ein Erlebnis, als ich
eine größere Datei bekam, aber lange warten mußte...
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| 29.12.2001,
Sa. |
Im Laufe des Tages dachte ich mir, daß ich vielleicht noch
etwas für das Wochenende einkaufen sollte. Als ich im real ankam, war der Laden
voll und das, was ich suchte, war nicht mehr da. Aus Frust kaufte ich nichts ein
und fuhr einfach wieder in meine Wohnung zurück.
Dort angekommen probierte ich nochmals meine Funkstrecke aus und (merkwürdig!)
als ich die Signalspeisung nicht mehr vom Antennenkabel, sondern als Videosignal
vom Videorecorder bezog, da funktionierte die Infrafrot-Fernbedienung plötzlich
und sogar die Fernbedienung vom Videorekorder wurde 1:1 durchgestellt, als ich
den externen IR-Emitter an der Sendestation vor dem Recorder plaziert hatte.
Das Ding mußte sich wohl erst an meine Wohnung gewöhnen.
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| 30.12.2001,
So. |
Ein Tag, angefüllt mit Schlafkrankheit. Ich strebte es an,
ein Minimum von Energie abzustrahlen, was mir wahrscheinlich auch ziemlich gut
gelangt.
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