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- - - - 01.01.2002 - 31.12.2002 - - - -

früher 2000 2001
Januar 01.01.-06.01.2002 07.01.-13.01.2002 14.01.-20.01.2002 21.01.-27.01.2002 28.01.-31.01.2002  
Februar 01.02.-03.02.2002 04.02.-10.02.2002 11.02.-17.02.2002 18.02.-24.02.2002 25.02.-28.02.2002  
März 01.03.-03.03.2002 04.03.-10.03.2002 11.03.-17.03.2002 18.03.-24.03.2002 25.03.-31.03.2002  
April 01.04.-07.04.2002 08.04.-14.04.2002 15.04.-21.04.2002 22.04.-28.04.2002 29.04.-30.05.2002  
Mai 01.05.-05.05.2002 06.05.-12.05.2002 13.05.-19.05.2002 20.05.-26.05.2002 27.05.-31.05.2002  
Juni 01.06.-02.06.2002 03.06.-09.06.2002 10.06.-16.06.2002 17.06.-23.06.2002 24.06.-30.06.2002  
Juli 01.07.-07.07.2002 08.07.-14.07.2002 15.07.-21.07.2002 22.07.-28.07.2002 29.07.-31.07.2002  
August 01.08.-04.08.2002 05.08.-11.08.2002 12.08.-18.08.2002 19.08.-25.08.2002 26.08.-31.08.2002  
September 01.09.-01.09.2002 02.09.-08.09.2002 09.09.-15.09.2002 16.09.-22.09.2002 23.09.-29.09.2002 30.09.-30.09.2002
Oktober 01.10.-06.10.2002 07.10.-13.10.2002 14.10.-20.10.2002 21.10.-27.10.2002 28.10.-31.10.2002  
November 01.11.-03.11.2002 04.11.-10.11.2002 11.11.-17.11.2002 18.11.-24.11.2002 25.11.-30.11.2002  
Dezember 01.12.-01.12.2002 02.12.-08.12.2002 09.12.-15.12.2002 16.12.-22.12.2002 23.12.-29.12.2002 30.12.-31.12.2002
später 2003 2004 2005 2006

 

- - - - D i e s e   W o c h e - - - -

04.03.2002, Mo. Ich wußte im ersten Moment nicht, welche Gefühlsregung angebracht war. Bei genauem Überlegen ist wohl am ehesten die Kategorie "vergebliche Wut" zutreffend. Das Schicksal hatte zugeschlagen. Mein Vorgesetzter überbrachte mir die Botschaft. Selbst ein erheblich überarbeitetes Projekt - was ich ohnehin nach Aufforderung zur Beinahe-Sinnlosigkeit zusammengekürzt hatte - wurde nochmals zusammengekürzt. Absolute Sinnlosigkeit. Dreimal betonte ich im Gespräch: "Nein, das mache ich nicht". Es sah so aus, als ob man mich nicht ernst nehmen würde. Ich werde es nicht tun - die reduzierten Sachen waren wenigstens in sich noch sinnvoll, aber das, was ich heute tun sollte... "Priorität A" Projekt ist eigentlich definiert als "Dringlich und für die Unternehmensentwicklung relevant". Demnach dürfte man das Projekt nicht in Klasse A einstufen. Es war zwar relevant (das war schon richtig), aber würde das Unternehmen in keinster Weise positiv beeinflussen, dafür aber Ressourcen (vor allem mich) binden und Geld kosten (so oder so...). Und was für mich noch wichtiger war: meine Aufgabe bestünde in Arbeiten, die ich eigentlich schon abgehakt glaubte. Das tat ich, als ich 24 war. Einmal noch im  Alter von 27. Danach nur noch zum Spaß und für mich selbst. Nämlich richtig programmieren - low level.
Nein, das werde ich nicht tun. Ich war mir nun sicher, daß das nicht der Arbeitsplatz war, den ich wahrnehmen wollte - und erst recht nicht der, für den ich mich beworben hatte (aber das ist eine längere Geschichte).
Mit soviel Wut im Bauch leistete ich eigentlich keine richtige Arbeit (außer bei meinem zweiten Hobby: Intranet) und der Abend war versaut und ...
05.03.2002, Di. ... natürlich schlief ich schlecht.
Heute war ich schon ein wenig ruhiger, weil ich mir wirklich fest vorgenommen hatte, das Projekt *nicht* durchzuführen. Ein anderer meinetwegen (war mir egal), solange ich nichts damit zu tun hatte. Nein. Ich war jetzt schon gespannt, wann mein Chef sich traute, mich noch einmal nach dem Projekt zu fragen. Spätestens Donnerstag.
Heute fand ich ein paar nette Dinge für meine Homepage - aber ich war mir nicht sicher, ob ich sie einbinden sollte... Allerweltsinformationen. Aber ein wenig recherchiert hatte ich. Anscheinend wäre es jetzt angebracht mit dem Intranet auf XML zu migrieren. Im Zusammenspiel mit XSL/T und MySQL könnte ich zumindest ein paar Funktionen spielend einfach umsetzen - zumindest hätte ich mir die Programmierung eines Template - Interpreters gespart, da diesen Part ein XML-Parser übernehmen könnte...
Zum Abendessen brauchte ich einen Chicken Kebab (mit "allem" und "scharf"). Dann war ich wenigstens den ganzen Abend mit meinem Magen-Darm-Trakt beschäftigt - trotzdem ging mir das Thema selbstständlich noch nach. Schließlich mußte ich ja darüber schreiben. Verdammt. 
06.03.2002, Mi. Gestern nacht fand ich ein kleines Content-Management-System. Sitellite von SIMIAN Systems. Für private umsonst, für Firmen akzeptable Preise.
Ich entschloß mich spontan, es für die Firma auszuprobieren. Aber leider war das erste nach der Installation und Konfiguration eine PHP-Fehlermeldung - verdammt. Ich schrieb den Support an (d.h. DEN einen Programmier) und erwartete eigentlich eine Antwort irgendwann in vier Wochen. Aber manchmal hatte es schon seinen Vorteil, wenn man nicht mit einer riesigen Organisation zu tun hat. Zwei Stunden später war die Mail beantwortet. Leider war damit der Fehler nicht behoben, aber die Antwort gab mir einen Ansatzpunkt, woran es liegen könnte. Also analysierte ich, wie dieses System aufgebaut war, fand die zwei zusätzlichen, fehlerhaften Zeilen und plötzlich lud die Demoseite (zumindestens das HTML-Dokument) und der Administrationsbereich. Die Bilder waren nicht zu sehen und die Links alle gebrochen. Doch das war nicht Fehler der Konfiguration, die Templates waren nicht darauf ausgelegt, daß man das Content-Management-System aus einem Unterverzeichnis unter dem HTTP-Home heraus laufen ließ. Ich passte spaßeshalber ein Template an und ... schwupps... die Bilder wurden angezeigt und die Links klappten. Damit ging der halbe Vormittag drauf und den Rest des Tages beschäftigte ich mich im wesentlichen mit dem Design von zwei Racks, welche in der Colocation aufgebaut werden sollten. Server aus unserem Rechenzentrum würden umziehen. Dann berechnete ich die durchschnittlich verbrauchte Bandbreite ins Internet und die damit verbundenen Kosten. Telefonierte hin- und her, um Rahmendaten zu bekommen u.s.w. So hatte ich wenigstens etwas zu tun, um die unangenehmen Ereignisse der Woche etwas zu überdecken.
Die witzigste Pressemeldung von heute (der Firma SurfControl GmbH) hatte den Titel "
Privates Surfen im Internet und fehlende E-Mail-Ethik gefährden Jobs / Internet- und E-Mail-Filter schützen Mitarbeiter".  
Der witzige Abschnitt:
"
In 53 Prozent der untersuchten Fälle wird E-Mail dazu verwendet, um Politik gegen Kollegen zu machen, oder rassistische, sexistische, pornografische und diskriminierende Post zu schicken. Englische Angestellte benutzen zu rund 38 Prozent E-Mail zur Verfolgung persönlicher Ziele innerhalb ihrer Unternehmen. Beliebte Anschwärztechniken beim Chef sind die so genannten CC- und BCC-Mails, wenn also Kopien von Anschuldigungen gegenüber einem Kollegen auch gleich dem Chef geschickt werden. "Moderne E-Mail-Filter helfen nicht nur gegen unerwünschte Werbe- und Massen-Mail, sondern dank
intelligenter Verfahren zur Erkennung des Inhaltes auch gegen derartige Auswüchse", erläutert Heinz Drstak
."
Hä? Wie will eine Software verhindern, daß ich meinen Chef weiterhin auf (Blind-)Kopie setze? Oder sollte mein Chef von diesen Mails geschützt werden?
Ich verstand das nicht. Ein Programm konnte nicht so intelligent sein.
07.03.2002, Do. Jo. Das war mal wieder eine Woche. Und dabei war morgen noch ein Tag zu überstehen. Ok, von vorne.
Ein Server rauchte ab (eigentlich nur ein Lüfter von zweien - aber das genügte, damit der Rechner herunterfährt) und zog in Folge acht weitere mit sich (ein zusammenhängendes System, welches sich eigentlich selbst konfigurieren sollte). Ein anderes Projekt, das mir ziemlich viel Hoffnung machte und das eigentlich auch schon komplett fertig geplant war, gestaltete sich plötzlich wieder als völlig offen, weil eine Information zwei Monate brauchte, um zu den wirklich wichtigen Leuten durchzusickern. Was nützt den Leuten, die ein Projekt bearbeiten, wenn Informationen nur zwischen zwei Geschäftsführungen ausgetauscht und ansonsten nicht kommuniziert wurden. Das war Verschwendung von Arbeit und Geld. Naja, von Projekt 1 (siehe Montag ff.) gabs auch nichts neues. Außer daß ich mir jetzt sicher war, daß mein Chef mir endlich glaubte, was ich machen würde.
Abendessen im Mäc. Nachhause. Keinen Bock, etwas zu tun. 
Man merkte, daß nächste Woche die Cebit beginnt: der Strom von Unternehmensmeldungen erhöhte sich um 60-80%. Ich fand es unglaublich, welchen *MIST* manche Firmen für meldenswert hielten. Aber so blieb man im Gespräch, selbst wenn man keine herausragenden Innovationen anzubieten hatte. Aus den letzten Tagen waren gerade mal 15 Meldungen aufhebenswert (bei acht von denen war es aber schon knapp) aus einer Gesamtheit von ungefähr 500 Stück. 
08.03.2002, Fr. Es war Freitag... locker. Als erstes machte ich meine Leute rund. Ok, das klang jetzt ein wenig martialisch und ist bestimmt nicht so herübergekommen (ein paar von Euch kennen mich ja...), aber böse war ich im gesamten troztdem. Es ging um den Nachgriff zu gestern. Das übliche Kommunikationsproblem (Alarmierung von Kunden, Benachrichtigung von Vorgesetzten, Einstufen des Problems, Eskalation) gemischt mit dummen Zusammenhängen. Naja, jetzt war die Situation hoffentlich klar und ich konnte mich etwas erleichtert im Tag weiterbewegen. Als Highlight fuhr ich heute noch in die Colocation und montierte einen Router ab. Ok, das war nichts großes, aber das Wetter war schön und es war ein entspannender Ausflug vom Rest. Abends fuhr ich das Intranet herunter, weil morgen im Rechenzentrum Wartungsarbeiten am Strom stattfanden und nichts, was produktiv war, sollte laufen... deswegen gabs heute auch kein AIM-Gästebuch, ein Teil davon lief nämlich im Rechenzentrum... Ich werde es bald so umprogrammieren, daß man wenigstens die früheren Nachrichten lesen kann (und dann funktioniert auch das Threading), indem ich nur das Diff zum letzten Mal übertragen lasse, in die Datenbank schreibe und alles, was schon einmal übertragen wurde, aus der Datenbank herauslese. Somit hätte ich etwas wie eine serverunabhängige Historie. Zusätzlich würde ich eine Funktion implementieren, die auf der Webseite melden würde, daß PeterKleemann online ist und bereit, Eintragungen ins Gästebuch vorzunehmen <grins>.
Übrigens gewann ich letzten Samstag (wieder mal) im Lotto. Noch gestern Nacht unterhielt ich mich mit Thomas, ob es sinnvoller wäre, einen Zufallstipp zu machen (wie mein Lottozahlengenerator es tut), oder ob man bewußt "häufige" Zahlen vermeiden sollte (wie z.B. Datumstipps, Muster, Glückzahlen...). Beide waren wir zu der Überzeugung gekommen, daß Zufall besser wäre, weil durch Einschränkung des Tippraumes hatte man möglicherweise eine höhere Quote im Gewinnfall, dieser wäre aber wesentlich seltener. Und von der Wahrscheinlichkeit mußte man rechnen: Eintrittswahrscheinlichkeit eines Gewinnes zuerst (weil er der stärkere Faktor war), dann Höhe der Quote. 
Auch dürfte man nicht mitspielen, wenn viele Lottoscheine ausfüllen, zum Beispiel bei einem hohen Jackpot? Und sich nur für die Chance auf den Jackpot die Quote bei den Dreiern und Vierern versauen? Haha.
Abgesehen davon tippte ein Zufallsgenerator eben zufällig (seine herausstechende Eigenschaft) und für ihn gelten alle Zahlen gleich. Deswegen waren meine Gewinne abgesehen von der (sehr interessanten) Häufung (eigentlich verlor nur jeder zweite Schein absolut) zusätzlich auch noch hoch. Als ich meinen Fünfer hatte, war das die höchste Quote seit dem Zeitpunkt. Und jetzt hatte ich wieder einen Vierer und die Quote von 56,60 Euro ist die höchste seit 08.12.2001. Also gut, morgen würde ich meinen Gewinn abholen und meinen nächsten Schein abgeben. Dreier hatte ich bis jetzt massig, Dreier mit Zusatzzahl ein paar, ein paar wenige Vierer, einen Vierer mit Zusatzzahl, einen Fünfer... hehe... da fehlte noch was in der Sammlung... 
09.03.2002, Sa. 'Ne Cola, ein halbes Hähnchen und ein 10/100 5-Port-Switch. So sah der Morgen aus. Zuerst fuhr ich bei PC-Spezialist vorbei. In deren Prospekt war ein Paket aus 2 Netzwerkkarten, 2 Netzwerkkabeln und einem Switch für 76Euro. Das war ein recht guter Preis, deswegen wollte ich das haben. Schließlich stellte ich ja letzte Woche fest, daß mir Netzwerkhardware fehlte. Ich fuhr direkt weiter zum real. Eigentlich wollte ich einkaufen, aber irgendwie fehlte mir dann doch die Lust und ich beschränkte mich darauf, meinen Lottoschein einzulösen (so mußte ich nicht zum Geldautomat), den neuen Schein abzugeben, einen Kasten Cola zu kaufen (Sonderangebot) und ein halbes Hähnchen für morgen abend. Fertig.
Als ich zuhause ankam, fiel mir zuerst auf, daß ich vor dem Frühstück Wasser zum Geschirrspülen einlaufen gelassen hatte, welches ich vergessen hatte und jetzt etwas kalt geworden war. Also ablassen, neues einlaufen lassen und spülen.
Anschließend installierte ich den Switch und mir fiel plötzlich siedend heiß ein, daß ich etwas vergessen hatte. Ein Netzwerkkabel! Denn das Kabel vom DSL-Modem zum PC war ja ein cross-over Kabel, was ich nicht in den Switch stecken konnte. Hektisches Überlegen. Schließlich fiel mir ein, daß ich mit meinem Notebook immer ein gekreuztes und ein normales Netzwerkkabel herumschleppte. Gerade noch einmal Glück gehabt. Also verkabelte ich meinen Haupt-PC ("kommandopult"), meinen Linux-PC ("funkstation") und das DSL-Modem miteinander. Das mußte zunächst genügen. Die Alpha ("trainingsraum") und der bunte (wegen des Airbrushs) PC ("feuerleitstand") hatten noch etwas Zeit - die waren nicht so wichtig.
Komisch: der Switch zeigte keinen Link zum DSL-Modem. Sollte ich doch das andere Kabel verwenden müssen? Ich testete die Verbindung: keinen Connect. Hmmm. Nachdenk. Also das DSL-Modem war doch so etwas wie ein Router. Also mußte es ... ja, genau ... in den Uplink-Port. Klick und Connect. Hätte es nicht geklappt, dann könntet Ihr *diese Seite* nicht lesen. Jedenfalls nicht heute.
Dann las ich kurz in der Anleitung zu dem Switch. Plötzlich der Satz: "Für eine Switch zu  Switch Verbindung können Sie den Uplink Port benutzen, ohne Cross-Over Kabel". Hä? Also: das Kabel vom DSL-Modem lief im Uplink-Port, also war es kein Cross-Over Kabel. Also war es ein normales Kabel. Also war das Original-Kabel vom DSL-Modem ein normales Kabel. Ich versuchte das originale Kabel und ... es ging. Jetzt überlegte ich wieder: Wenn betont wurde, daß ein normales Kabel zum DSL-Modem in den Uplink-Port gehörte, dann sollte ein Cross-Over Kabel vielleicht im normalen Port funktionieren??? Ich nahm das Cross-Over kabel, das ich mit meinem Notebook mitschleppte und probierte es aus. Es funktionierte. Erstaunlich. Im Ergebnis hatte ich damit schließlich doch alle Rechner angeschlossen. Aber statt dem "feuerleitstand" schloß ich (fürs erste) das Notebook an. Und alles wurde gut...
Nun, dann folge Abenteuer Nr. 2: Revision im Rechenzentrum. Heute waren alle Systeme heruntergefahren und zum hochfahren fuhr ich in die Firma. Nicht daß ich müsste, meine Leute machten das. Aber es hatte heute morgen schon Probleme gegeben und ich wollte genaueres wissen.
Ja, tatsächlich. Es ging nicht alles glatt, aber schließlich lief um 18:10 wieder alles. Glück gehabt.
10.03.2002, So. Das ganze rum-geswitche gestern beschäftigte mich offensichtlich bis in den Schlaf. Ich kam mir vor wie ein (ziemlich dickes) TCP/IP Paket und mir war schon ganz schlecht vom ganzen hin- und hergeroute... Um 4:20 Uhr wurde ich wach und konnte nicht mehr schlafen. Also setzte ich mich noch ein wenig vor den PC und beschäftigte mich bis 5:40 - dann war ich mächtig müde geworden und ich krabbelte wieder bis 9:30 ins Bett.
Frühstück, Fernsehen. Irgendwann wurde es mir langweilig und ich installierte schnell auf dem Notebook noch AOL 7.0 mit DSL, nachdem ich es mit meinem Haupt-PC heruntergeladen hatte (was ich damit andeute: mein Netzwerk funktionierte [immer noch]). Der erste Einwahlversuch war allerdings erfolglos - meine Schuld: auf dem Notebook war eine Proxy-Software installiert, somit konnte sich die AOL-Software keine IP-Adressen beziehen. Deaktiviert & online war kein Problem mehr. Ach herrlich... Mich ärgerte allerdings, daß nur mein Notebook einen 100MBit Link zum Switch hatte. Ich sollte also doch die anderen Netzwerkkarten austauschen gegen die neuen und die alten in die weniger wichtigen PCs reindrücken.
Mit dem Erfolg im Rücken setzte ich mich zum ersten Mal seit laaaanger Zeit (vor Oktober 2001) wieder auf mein Trimmrad, nachdem ich es aus der Ecke hervorgeholt und provisorisch entstaubt hatte. Außerdem fing ich gleich mit 30 Minuten strampeln an und es gelang mir außergewöhnlich gut. Ich hatte eigentlich erwartet, daß ich nach 15 Minuten schon halbtot vom Rad fallen würde. Aber da dies nicht so war (und ich das Gefühl hatte, ich könnte weitermachen), freute ich mich und hörte erst einmal auf. Die Motivation mußte ich mir für andere Tage aufsparen. 
Abends zerlegte ich das halbe Hähnchen von gestern, kochte sie in Spargelcreme und schnitt etwas Spargel klein. Mahlzeit - trotzdem wieder zuviel, aber (schon wieder eine halbe Sensation) ich ließ einen Rest übrig!


- - - - N ä c h s t e   W o c h e - - - -

11.03.-17.03.2002