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- - - - 01.01.2004 - 31.12.2004 - - - -

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Juli 01.07.-04.07.2004 05.07.-11.07.2004 - nein -  - ich - - durfte -   
August  - auch - - mal - - Frust haben - 16.08.-22.08.2004  23.08.-29.08.2004 30.08.-31.08.2004
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Oktober 01.10.-03.10.2004 04.10.-10.10.2004 11.10.-17.10.2004 18.10.-24.10.2004 25.10.-31.10.2004  
November 01.11.-07.11.2004 08.11.-14.11.2004 15.11.-21.11.2004 Ende!  Ende?  
später 2005 2006

 

- - - - D i e s e   W o c h e - - - -

22.03.2004, Mo. 270. Tag ohne McDonalds. 
Ich hatte halbwegs gut geschlafen und heute würde ein arbeitsreicher Tag werden. Ich las den Rest der Unterlagen und fühlte mich für die Klausur gut gerüstet. Das änderte sich in dem Moment, als ich mir die Klausuren und die Musterlösungen der letzten Semester ansah. In meinem Kopf formulierte sich ein vorsichtiges "Verdammtnochmalscheißendreck!" 
Ich las auf die schnelle noch ein paar Stellen nach, die mir eventuell weiterhelfen konnten aber da wurde es auch schon Zeit und ich ging zur S-Bahn. Um 15:10 war ich am Westbahnhof, zehn Minuten später an der Universität. Ein Zettel: "Hörsaal VI". Ich wußte nicht, was mich trieb, aber ich las tatsächlich VIER und wunderte mich, daß in diesem Hörsaal (unendliche Treppenstufen später) alles dunkel war. Ich lief wieder nach unten und als ich auf den Zettel sah, da tat dies zur selben Zeit eine junge Frau und sie las vor "Hörsaal VIER". Nee, da mußte ich sagen, daß ich auch auf die römischen Ziffern hereingefallen war, es war Hörsaal SECHS. Also noch weiter hoch. Als wir auf der Ebene mit Hörsaal IV angekommen waren, da sagte die Frau von vor der Türe, die mit mir die Treppen hoch lief, daß es wohl noch eine Etage wäre und ich meinte, es seien wohl eher noch zwei Etagen. Und ich wunderte mich, daß sie auf der nächsten Ebene das Treppenhaus in Richtung Hörsaal V verließ. Das war mir egal und ich hatte auch keine Luft um zu korrigieren. Eine Ebene höher war schließlich Hörsaal VI und ich war definitiv richtig (zwei Minuten später kam dann die andere Frau auch in diesen Hörsaal). Jetzt kam noch die Herausforderung, daß ich meinen Platz fand (und löste das Problem).
Als ich mir die ausgeteilte Klausur ansah, konnte ich noch nicht einmal die Fragen richtig lesen. Absoluter Blackout. Ich schrieb und zeichnete irgendwas hin und war mir sicher, daß das quälende zwei Stunden ohne wirkliches Ergebnis waren. Vielleicht hatte ich mir ja ein paar Mitleidspunkte verdient, ich war aber nicht wirklich gespannt auf das Ergebnis.
Danach ging ich sofort zum S-Bahnhof Frankfurt West zurück, kaufte mir zwei Amerikaner und fing auf dem Bahnsteig damit, einen davon zu essen. Ich nahm eine Frau wahr, die mich ansah und so einen Pizza-Bring-Dienst-Alu-Teller mit Salat in den Händen hielt. Sie näherte sich, starrte mich an und wünschte mir einen guten Appetit. War schon seltsam und ich sagte "Danke". Da sie immer noch starrte, sagte ich etwas vernehmlicher "DANKE". Doch offensichtlich war das nicht ausreichend, denn sie stand noch immer starrend zu mir als ob sie noch etwas sagen wollte... und ich hatte nicht falsch geraten... "Ich erzähle den Leuten immer gerne etwas von den Genußregeln.", sagte sie. Was mich aber nicht interessierte und dies ebenso auch deutlich sagte. Es kam noch etwas Genuschel und sie entfernte sich. SELTSAME LEUTE.
Eine beliebte Beschäftigung von mir war, Dialoge etwas weiterzudenken und damit zu spekulieren, weswegen jemand etwas gesagt haben könnte und was ich hätte alternativ hätte sagen können. Die höfliche Variante ("Oh ich rede gerne über so interessante Sachen wie Genußregeln mit Leuten, die ich nicht kenne") ließ ich außen vor. Aber z.B. spontane Erwiderungen wie z.B. "Gehört zu den Genußregeln auch, andere Leute beim Essen zu stören?" oder "Da können Sie ja froh sein, daß ich unhöflich bin - sonst würden Sie Ihre Zeit damit verbringen, jemanden Ihre Genußregeln zu erzählen, den das überhaupt nicht interessiert und es Ihnen aus Höflichkeit nur nicht sagt!". Und was könnte möglicherweise der ideologische Background gewesen sein, mit mir über Genußregeln zu reden? Wahrscheinlich, daß ich völlig emotionslos und in aller Hast auf einem Bahnsteig aus einer Papiertüte heraus einen Amerikaner verschlang und die Frau (u.a. übergewichtig, blaß, Pickelkrater, End-20er) mich auf diese Genußkiller aufmerksam machen wollte?
Tja - angenommen, das wäre die Ursache gewesen, dann wäre wohl meine Einlassung folgendermaßen gewesen: Hunger war etwas Existenzielles und bevor ich überhaupt an ein Luxusgefühl wie Genuß denken konnte, mußte erst einmal der Hunger an sich beseitigt werden. Außerdem setzte Genuß etwas voraus, das einen guten Geschmack hatte und dieser Amerikaner war dermaßen eklig (in der Tat!), daß ich dankbar war, wenn ich keinen weiteren Gedanken (bzw. Geschmackspapille) an ihn verschwenden mußte, während er von der Tüte in den Magen tunnelte (reine Wunschvorstellung). So - und jetzt? Nichts weiter!
Wieder in Schwalbach zurück erledigte ich dann ein paar kleine Dinge, für die ich endlich etwas Zeit aufwenden konnte. Und diese Woche würde ich mir eine Wohnung suchen!
23.03.2004, Di. 271. Tag ohne McDonalds. 
Frisch ans Werk, die Arbeit ruft. Da ich mittlerweile ein bißchen was geregelt bekam, kam ich endlich auch ein bißchen mehr aus dem Büro raus. Nicht so oft, wie ich gerne hätte, aber ausbaufähig.
Der Tag ging schließlich herum und dauerte bis 19:42, dann saß ich im Auto auf dem Weg in meine noch-Wohnung. Schon beim Einsteigen merkte ich es, im Auto verstärkte es sich. Ich bekam kalt und zitterte. Sollte jetzt, nachdem ich die Grippe mit starken Medikamenten heruntergeprügelt hatte, alles verpaßte nachkommen? Klang eklig, aber beim Husten bekam ich Schleim aus der Lunge in den Mund. Und genau so eklig, wie das klingt, schmeckte er auch. Noch ekliger genau gesagt. Genau eine Stunde hielt ich es am PC aus, dann ging ich ins Bett - mir schwante Böses. Sehr Böses.
24.03.2004, Mi. 272. Tag ohne McDonalds. 
Das war eine elendige Nacht. Nachdem das Zittern nach und nach abgeklungen war, wurde es zuerst warm und schließlich schlugen die (lächerlichen) 38,5 Grad Fieber durch, die ich vor dem Schlafengehen gemessen hatte.
ICH SCHWITZTE DIE NACHT ÜBER WIE EINE SAU! (Schwitzten Säue denn in der Wirklichkeit überhaupt? - egal, war nur so ein Spruch!) Was gott-sei-dank nicht nur die negativen Begleiterscheinungen in Form von richtig nassem Pyjama und Bettwäsche hatte, sondern auch zeigte, daß ein Heilungsprozeß in Gang gekommen war. Als ich dann am nächsten Morgen wach war, da fühlte ich mich sehr viel besser, obwohl die spürbare Gefahr bestand, daß ich mir nassgeschwitzt zusätzlich zur Grippe noch eine Erkältung einfing.
Es war noch nicht alles gut, aber ich konnte zumindest zur Arbeit fahren und ein bißchen was erledigen. Außerdem wurde heute ab 15:00 Uhr in der Firma am Strom gearbeitet und das hieß: Abschaltung. Daß in einem Call Center niemand mehr arbeiten konnte, wenn der Strom weg war, sollte klar sein (wenn man nicht gerade ein dickes Stromaggregat mit 6000 Liter Tank vor der Tür stehen hatte, was aber nicht unbedingt eine Versicherung gegen Stromausfall war, NICHT WAHR? Ich erinnerte mich da an ein gewisses, spezielles Sommerfest 1999.... <grins>).
Ich nutzte das frühe Arbeitsende und fuhr nach Hause. Das hieß: ich fuhr noch nach Gießen, denn ich wollte den T-Punkt besuchen. Weil ich wohnen wollte, wo es DSL gab und die Berater im T-Punkt sollten mir sagen können, welche Orte ich vermeiden sollte und wo es eine gute Situation gab.
Erstaunlicherweise hatte ich auch kaum Probleme, den T-Punkt zu finden. Gießen stellte sich als kleiner heraus, als ich gedacht hatte. Konnte kaum größer als Saarlouis sein und gaaaanz bestimmt kleiner als Saarbrücken. Doch der Mann im T-Punkt sah mich nur verzweifelt an. Beinahe weinerlich flehte er mich um Orte und Straßennamen an, denn es war offensichtlich: die Abdeckung mit DSL war vergleichbar mit einem Schweizer Käse... allerdings mit der Verteilung, daß eher die Löcher die DSL-Abdeckung visualisierten und der Rest nicht-DSL war. Eieieieieiei! Er wand sich dann irgendwie aus dem Thema heraus und ich blieb höflich genug, ihm für seine Bemühungen zu danken.
Um 18:00 Uhr war ich dann wieder in Schwalbach, las ein paar Mails durch und ging wieder sehr früh ins Bett. So um 10:00 Uhr, Fieberstand immer noch ungefähr 38,5 Grad.
25.03.2004, Do. 273. Tag ohne McDonalds. 
Wieder schwitzte ich die Nacht durch (WESENTLICH weniger als gestern), aber schlief gleichzeitig trotzdem sehr gut, obwohl es mit dem Einschlafen an sich gestern Abend nicht gut geklappt hatte. Aber immerhin war ich es ja nicht gewohnt, schon um 10:00 Uhr ins Bett zu kriechen. Weil das so früh gewesen war, traute ich mich auch einmal, schon um kurz vor 07:00 Uhr aufzustehen - um 07:30 würde nämlich bei ebay eine Auktion enden, bei der ich gerne mitbieten würde. Aber leider ging der Preis eine Minute vor Auktionsschluß über mein eigenes Limit drüber.
Ich setzte mich ins Auto und fuhr in die Firma und machte noch ein paar Dateien fertig, die ich aufgrund der gestrigen Stromabschaltung nicht verschickt hatte. Außerdem bekam ich ganz gut was erledigt und -obwohl immer noch Husten (diesmal wesentlich trockener, aber genau so ätzend)- hatte eigentlich den ganzen Tag über gute Laune. Lag vielleicht am vielen Schlaf... oder mein Optimismus brach so langsam wieder durch. 
Außerdem stellte ich fest, daß ich für manche Dinge, die ich nicht zu verantworten hatte, keine Ausreden zu suchen brauchte - warum auch? Es lief, wie es lief und jammern half dabei nicht. Im Gegenteil, jammern verschlimmerte alles nur noch und das wollte ich absolut nicht.
Dann nervte mich der Virtuelle (virulente) Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit. Dieses mal nicht aus Sicht des Arbeitssuchenden, sondern des Arbeitgebers. Der Zugang, der (vom Geschäftsführer) früher mal angelegt wurde, war nicht mehr vorhanden - PIN nicht eingegeben, Zugang gelöscht. Dann dachte ich mir, legte ich halt einen neuen Zugang an. Ich gab alles ein, drückte "registrieren" und das blöde Ding meldete "technischer Fehler, Du Arsch, selbst schuld, daß Du den VAM benutzt, Techniker steht bereits bis zu den Knien im Lötzinn, mach's Dir doch selbst oder später" (freie Interpretation einer bürokratiehaft formulierten Meldung). Na toll. Ich probierte es gleich noch einmal. Diesmal meldete das System "Benutzername bereits vergeben". NA DANKE. Vielleicht hatte es der VAM doch gerafft und ich versuchte mich mit den (vor Fehlermeldung 1) angegebenen Daten anzumelden. "Benutzername oder Passwort falsch". NA DANKE! Ich kommunizierte mit dem Call Center der Agentur für unnötige Arbeit und die einzige Hilfe war: legen Sie noch einen Zugang an mit anderen Daten. Tat ich. Das klappte, aber ich war irgendwie trotzdem unzufrieden. Anschließend legte ich eine Stellenausschreibung an (und fluchte, nachdem ich aufgrund "Inaktivität" nach 10 Minuten rausgeschmissen wurde - dabei war die Inaktivität eigentlich die  Formulierung der Stellenausschreibung und das Eintippen / Editieren in das entsprechende Formularfeld gewesen. Klar, daß das länger als 10 Minuten brauchte. Aber ich war ja selbst schuld, wenn ich den VAM nutzte. Ich konnte noch nicht einmal mit der Projektleitung kommunizieren (wie früher), die alte PL war ja gefeuert worden und ich hatte keinen neuen Ansprechpartner).
Schließlich war ich fertig (nervlich). Ich mußte unbedingt etwas Einfaches tun, z.B. einen Dienstplan erstellen oder Statistiken oder SQL-Abfragen. Etwas, das funktionierte... 
Da ich den ganzen Tag über nichts gegessen hatte, machte ich eine Schleife über den Burger König in Linden bevor ich nach Schwalbach fuhr. In meiner Wohnung erwartete mich eine Absage auf eine Stelle im Briefkasten, bei der ich glatt vergessen hatte, daß ich mich da vor über vier Monaten mal beworben hatte. Nicht schlimm :-)
Auf dem AB war eine Nachricht vom Eigentümer einer Wohnung, für die ich mich sehr interessierte - ich sollte mich mal kurz melden. Problem war, daß die Wohnung schon jemanden versprochen war, der sich aber partout nicht entscheiden konnte und Samstag (= übermorgen) war dort Deadline und möglicherweise dann ich am Zug ('ne DG Wohnung mit 137qm (bzw. 116qm) laut Mietrecht - dazu im Gesamten 150 Euro billiger als meine jetzige 78qm Hundehütte - fand ich gut!). Allerdings war die Gegend hier um Gießen / Marburg ein DSL-Niemandsland (wenn man nicht gerade in diesen Städten selbst wohnt, was ich aber nicht wollte) also wollte ich relativ sicher gehen, DSL in ordentlicher Geschwindigkeit in meiner Wohnung zu haben. Aber etwas ganz Seltsames: in der Straße hatte das Haus, in das ich eventuell ziehen würde, die Hausnummer 16. Beim DSL-Verfügbarkeitscheck kam heraus: Hausnummer 12: maximal DSL 768. Nummer 14: DSL 384. Nummer 16 (Vermieter): DSL 768, Nummer 16 (Mieter): DSL 384, Nummer 18: DSL 1500. Na toll. Da war ich ja wirklich weiter... die definitive Geschwindigkeit war erst durch eine Messung nach dem Antrag zu bestimmen und der Antrag konnte nur gestellt werden, wenn ich den Mietvertrag unterschrieben hatte. Wenn ich den Mietvertrag unterschrieben hatte und es kam "nur" DSL 384 heraus, dann wäre ich voll der GEARSCHTE!
Nu - dann telefonierte ich noch ein bisserl durch die Gegend: ABIcheck würde am 01.04. vor den Rotariern vorgeführt werden, aber in dem Hotel gab es natürlich im Seminarraum keinen Internetanschluß (noch nicht einmal ein Telefon- eigentlich unglaublich). Also würde ich den kompletten Vorgang in ein PDF packen und der Präsentator würde das ganze auf'm Notebook mit Overhead vorführen müssen. Hoffentlich war das so in Ordnung. Schön, daß auch ein paar mögliche Erweiterungen von ABIcheck angesprochen werden konnten, für die ich eventuell sogar Geld sehen würde ::freu::
Das Fieber war auf 37,6 Grad gesunken - also konnte ich streng genommen auch nicht mehr von Fieber sprechen. GUT SO!
26.03.2004, Fr. 274. Tag ohne McDonalds. 
Als ich vor der Fahrt zur Arbeit noch einmal in den Kühlschrank reinluchste, da fiel mir auf, daß ich diese Woche Erdbeeren gekauft hatte und diese noch in ihrer Verkaufsverpackung im Kühlschrank standen. Das gefiel mir nicht so, ich wollte gerne vermeiden, daß sie "Haare" bekamen - Erdbeeren waren da sehr empfindlich. Also putzte und schnippelte ich diese noch schnell in eine Glasschüssel und reicherte alles mit einer großen Menge Zucker (als Konservierungsstoff) an. Dann zog ich mir noch schnell einen Muffin zum Frühstück rein, den ich mir gestern noch aus dem Burgerking mitgenommen hatte und fuhr zur Arbeit.
Die Freitage waren hier sehr ruhig - so konnte ich wieder einiges einleiten oder abarbeiten. Der Husten störte mich nicht mehr so (schien sich also alles zu bessern). Um die Mittagszeit fuhr ich an den örtlichen Edeka / Neukauf für etwas Nahrung. Dabei stolperte ich über ein Preisschild: Kaba 500 gr Nachfüllpackung ein Euro (EIN EURO!!!). Ich konnte es nicht glauben und überlegte, ob ich mir vielleicht etwas falsch gemerkt hatte, aber es war nicht so (zur Kaba-Preis Diskussion: hier entlang). Also griff ich mir schnell mal drei Päckchen, wollte den aktuellen Preis morgen im real überprüfen, um eventuell am Montag nochmals zuzuschlagen. So, und zum Mittagsmal gabs ein kleines Baguette und ein halbes, gegrilltes Hähnchen. Und eine 200 gr Tafel Mandelschokolade. Halbes Hähnchen, halbes Baguette und halbe Tafel aß ich dann in der Firma - so eine Sauerei, das Fett spritzte mir ein Hemd dreckig (was zwar nicht weiter schlimm war, da ich es ohnehin in die Wäsche schmeißen wollte, aber ich hatte ja noch einen halben Tag vor mir). Als ich aus dem Fenster schaute, konnte ich es nicht fassen: es SCHNEITE! Die Nacht hatte es (hier) schon gefroren und es war kalt, aber ich rechnete wirklich nicht mit Schnee. Es war gottseidank nur sehr wenig davon und der war auch schnell wieder weg.
Auch auf der Heimfahrt schneite es noch ein bißchen. Schließlich war ich wieder in Schwalbach zurück. Ich erinnerte mich an die Erdbeeren, schnippelte noch einen etwas älteren Apfel dazu und zwei Bananen. Doch ich packte es gerade mal für eine Stunde, das in den Kühlschrank zu stellen, dann war ich auch schon wieder dabei, die Schüssel zu leeren. Dazu immer kräftig Wasser beigeschüttet (wegen der Erkältung). Und später am Abend fiel mir noch ein halbes Eimerchen mit Kartoffelpufferteig auf, welcher auch unbedingt verbraucht werden müsste - ergab dann sieben fette Puffer, die ich auf dem Rest vom Baguette und (ebenfalls fälligem) Schinken wegaß.
Tja - und irgendwie kam mir dann schließlich der Tag nicht mehr geheuer vor, weil ich so viel gegessen hatte und es drängte mich auf die Waage. AAAAH. Hätte ich nicht tun sollen - aber nun wußte ich wieder Bescheid, daß ich auf einige Dinge besser achten sollte!
27.03.2004, Sa. 275. Tag ohne McDonalds. 
Die gestrige Freßorgie war nicht ohne Folgen geblieben. Zum einen schlief ich schrecklich schlecht und zum anderen verbrachte ich eineinhalb Stunden des sehr frühen Samstags damit, mich mit meiner Verdauung zu beschäftigen. 
Dafür gab mir die Waage danach einen Ablaßbrief von knapp einem Kilo. War ja auch was, obwohl ich mich nicht besonders gut fühlte.
Ich fuhr zum real. Wasser war im Sonderangebot und das wollte ich nicht verpassen. Drei leere Kästen zurück, zwei nahm ich wieder mit (zwei hatte ich noch zuhause). Anschließend ergänzte ich um das Nötigste: Milch, Bananen, Äpfel, Tomaten, Zucker, Rosinen, zwei Tuben Zahncreme aus dem Sonderangebot und drei Puddingstückchen. Und der Kaba kostete hier immer noch 1 Euro 59 bzw. für ein Kilo-Paket 2 Euro 99. Da würde ich am Montag noch einen Besuch im Edeka machen! 
Wieder in meiner Wohnung korrigierte ich am ABIcheck herum und stellte vor allem die komplette Präsentation zusammen. Ich drückte die Daumen, daß alles gut lief obwohl ich noch einen Fehler fand (die Merkmale summierten sich zum Schluß auf 106%). Da hatte ich wohl irgendwo einen falschen Wert benutzt, aber ich hatte auch keine Zeit, den Fehler im Moment zu suchen.
Der Rest des Tages: leben und leben lassen, Schlaf nachholen und möglichst wenig essen.
28.03.2004, So. 276. Tag ohne McDonalds. 
Der Husten ist fast weg - noch ein paar Tage und das Thema Grippe würde der Vergangenheit angehören. Gut, daß ich heute noch die Gelegenheit hatte, mich weiter gesundzuruhen :-)
Am Ende des Tages hatte sich die Gewichtspanik auch schon wieder etwas weiter geklärt. Jetzt waren es rund zwei Kilo weniger als vorgestern Abend.
So richtig wußte ich heute nichts mit mir anzufangen - da ich noch einen kleineren Auftrag für Webdesign ergattern wollte, kümmerte ich mich wenigstens darum und entwarf nach meinen Vorstellungen und den Vorgaben ein locker-leichtes Design ohne viel Schnickschnack, gut und weich anzusehen, harmonisch. Wenn ich den Auftrag erhielt, wären das auch wieder ein paar schöne Euros für meine persönliche Kriegskasse.
Apropos Geldausgeben... ich hatte es doch nicht geschafft, mich intensiv um eine neue Wohnung zu kümmern. Da hatte ich doch zu sehr darauf gesetzt, eine ganz bestimmte Wohnung zu bekommen und es war offensichtlich, daß jemand anderer sie bekommen hatte (ich war ohnehin zu spät gewesen - tja...).
Nicht daß es besonders knapp würde ... nein ... war ja nur noch ein Monat, bis ich meine Wohnung los war und ich mußte schließlich noch umziehen und diese Wohnung hier renovieren (d.h. komplett streichen). Aber wird schon klappen. Irgendwie würde man sich schon einig werden - da sich die Mieter nicht um meine Schwalbacher Wohnung rissen (war mir schon vorher klar war - wenn sie für mich zu teuer war, dann wohl auch für viele andere) konnte es gut sein, daß ich dem Vermieter noch einen zusätzlichen Monat abkaufen konnte. Allerdings wäre das trotzdem nicht in meinem Sinne, da ich einfach zu viele Kilometer mit dem Auto schrubbte...


- - - - N ä c h s t e   W o c h e - - - -

29.03.-04.04.2004