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i e s e W o c h e - - - - |
| 22.03.2004,
Mo. |
270. Tag ohne McDonalds.
Ich hatte halbwegs gut geschlafen und heute würde ein arbeitsreicher Tag
werden. Ich las den Rest der Unterlagen und fühlte mich für die Klausur gut
gerüstet. Das änderte sich in dem Moment, als ich mir die Klausuren und die
Musterlösungen der letzten Semester ansah. In meinem Kopf formulierte sich ein
vorsichtiges "Verdammtnochmalscheißendreck!"
Ich las auf die schnelle noch ein paar Stellen nach, die mir eventuell
weiterhelfen konnten aber da wurde es auch schon Zeit und ich ging zur S-Bahn.
Um 15:10 war ich am Westbahnhof, zehn Minuten später an der Universität. Ein
Zettel: "Hörsaal VI". Ich wußte nicht, was mich trieb, aber ich las
tatsächlich VIER und wunderte mich, daß in diesem Hörsaal (unendliche
Treppenstufen später) alles dunkel war. Ich lief wieder nach unten und als ich
auf den Zettel sah, da tat dies zur selben Zeit eine junge Frau und sie las vor
"Hörsaal VIER". Nee, da mußte ich sagen, daß ich auch auf die
römischen Ziffern hereingefallen war, es war Hörsaal SECHS. Also noch weiter
hoch. Als wir auf der Ebene mit Hörsaal IV angekommen waren, da sagte die Frau
von vor der Türe, die mit mir die Treppen hoch lief, daß es wohl noch eine
Etage wäre und ich meinte, es seien wohl eher noch zwei Etagen. Und ich
wunderte mich, daß sie auf der nächsten Ebene das Treppenhaus in Richtung
Hörsaal V verließ. Das war mir egal und ich hatte auch keine Luft um zu
korrigieren. Eine Ebene höher war schließlich Hörsaal VI und ich war
definitiv richtig (zwei Minuten später kam dann die andere Frau auch in diesen
Hörsaal). Jetzt kam noch die Herausforderung, daß ich meinen Platz fand (und
löste das Problem).
Als ich mir die ausgeteilte Klausur ansah, konnte ich noch nicht einmal die
Fragen richtig lesen. Absoluter Blackout. Ich schrieb und zeichnete irgendwas
hin und war mir sicher, daß das quälende zwei Stunden ohne wirkliches Ergebnis
waren. Vielleicht hatte ich mir ja ein paar Mitleidspunkte verdient, ich war
aber nicht wirklich gespannt auf das Ergebnis.
Danach ging ich sofort zum S-Bahnhof Frankfurt West zurück, kaufte mir zwei
Amerikaner und fing auf dem Bahnsteig damit, einen davon zu essen. Ich nahm eine
Frau wahr, die mich ansah und so einen Pizza-Bring-Dienst-Alu-Teller mit Salat
in den Händen hielt. Sie näherte sich, starrte mich an und wünschte mir einen
guten Appetit. War schon seltsam und ich sagte "Danke". Da sie immer
noch starrte, sagte ich etwas vernehmlicher "DANKE". Doch
offensichtlich war das nicht ausreichend, denn sie stand noch immer starrend zu
mir als ob sie noch etwas sagen wollte... und ich hatte nicht falsch geraten...
"Ich erzähle den Leuten immer gerne etwas von den Genußregeln.",
sagte sie. Was mich aber nicht interessierte und dies ebenso auch deutlich
sagte. Es kam noch etwas Genuschel und sie entfernte sich. SELTSAME LEUTE.
Eine beliebte Beschäftigung von mir war, Dialoge etwas weiterzudenken und damit
zu spekulieren, weswegen jemand etwas gesagt haben könnte und was ich hätte
alternativ hätte sagen können. Die höfliche Variante ("Oh ich rede gerne
über so interessante Sachen wie Genußregeln mit Leuten, die ich nicht
kenne") ließ ich außen vor. Aber z.B. spontane Erwiderungen wie z.B.
"Gehört zu den Genußregeln auch, andere Leute beim Essen zu
stören?" oder "Da können Sie ja froh sein, daß ich unhöflich bin -
sonst würden Sie Ihre Zeit damit verbringen, jemanden Ihre Genußregeln zu
erzählen, den das überhaupt nicht interessiert und es Ihnen aus Höflichkeit
nur nicht sagt!". Und was könnte möglicherweise der ideologische
Background gewesen sein, mit mir über Genußregeln zu reden? Wahrscheinlich,
daß ich völlig emotionslos und in aller Hast auf einem Bahnsteig aus einer
Papiertüte heraus einen Amerikaner verschlang und die Frau (u.a.
übergewichtig, blaß, Pickelkrater, End-20er) mich auf diese Genußkiller
aufmerksam machen wollte?
Tja - angenommen, das wäre die Ursache gewesen, dann wäre wohl meine
Einlassung folgendermaßen gewesen: Hunger war etwas Existenzielles und bevor
ich überhaupt an ein Luxusgefühl wie Genuß denken konnte, mußte erst einmal
der Hunger an sich beseitigt werden. Außerdem setzte Genuß etwas voraus, das
einen guten Geschmack hatte und dieser Amerikaner war dermaßen eklig (in der
Tat!), daß ich dankbar war, wenn ich keinen weiteren Gedanken (bzw.
Geschmackspapille) an ihn verschwenden mußte, während er von der Tüte in den
Magen tunnelte (reine Wunschvorstellung). So - und jetzt? Nichts weiter!
Wieder in Schwalbach zurück erledigte ich dann ein paar kleine Dinge, für die
ich endlich etwas Zeit aufwenden konnte. Und diese Woche würde ich mir eine
Wohnung suchen!
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| 23.03.2004,
Di. |
271. Tag ohne McDonalds.
Frisch ans Werk, die Arbeit ruft. Da ich mittlerweile ein bißchen was
geregelt bekam, kam ich endlich auch ein bißchen mehr aus dem Büro raus. Nicht
so oft, wie ich gerne hätte, aber ausbaufähig.
Der Tag ging schließlich herum und dauerte bis 19:42, dann saß ich im Auto auf
dem Weg in meine noch-Wohnung. Schon beim Einsteigen merkte ich es, im Auto
verstärkte es sich. Ich bekam kalt und zitterte. Sollte jetzt, nachdem ich die
Grippe mit starken Medikamenten heruntergeprügelt hatte, alles verpaßte
nachkommen? Klang eklig, aber beim Husten bekam ich Schleim aus der Lunge in den
Mund. Und genau so eklig, wie das klingt, schmeckte er auch. Noch ekliger genau
gesagt. Genau eine Stunde hielt ich es am PC aus, dann ging ich ins Bett - mir
schwante Böses. Sehr Böses.
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| 24.03.2004,
Mi. |
272. Tag ohne McDonalds.
Das war eine elendige Nacht. Nachdem das Zittern nach und nach
abgeklungen war, wurde es zuerst warm und schließlich schlugen die
(lächerlichen) 38,5 Grad Fieber durch, die ich vor dem Schlafengehen gemessen
hatte.
ICH SCHWITZTE DIE NACHT ÜBER WIE EINE SAU! (Schwitzten Säue denn in der
Wirklichkeit überhaupt? - egal, war nur so ein Spruch!) Was gott-sei-dank nicht
nur die negativen Begleiterscheinungen in Form von richtig nassem Pyjama und
Bettwäsche hatte, sondern auch zeigte, daß ein Heilungsprozeß in Gang
gekommen war. Als ich dann am nächsten Morgen wach war, da fühlte ich mich
sehr viel besser, obwohl die spürbare Gefahr bestand, daß ich mir
nassgeschwitzt zusätzlich zur Grippe noch eine Erkältung einfing.
Es war noch nicht alles gut, aber ich konnte zumindest zur Arbeit fahren und ein
bißchen was erledigen. Außerdem wurde heute ab 15:00 Uhr in der Firma am Strom
gearbeitet und das hieß: Abschaltung. Daß in einem Call Center niemand mehr
arbeiten konnte, wenn der Strom weg war, sollte klar sein (wenn man nicht gerade
ein dickes Stromaggregat mit 6000 Liter Tank vor der Tür stehen hatte, was aber
nicht unbedingt eine Versicherung gegen Stromausfall war, NICHT WAHR? Ich
erinnerte mich da an ein gewisses, spezielles Sommerfest 1999....
<grins>).
Ich nutzte das frühe Arbeitsende und fuhr nach Hause. Das hieß: ich fuhr noch
nach Gießen, denn ich wollte den T-Punkt besuchen. Weil ich wohnen wollte, wo
es DSL gab und die Berater im T-Punkt sollten mir sagen können, welche Orte ich
vermeiden sollte und wo es eine gute Situation gab.
Erstaunlicherweise hatte ich auch kaum Probleme, den T-Punkt zu finden. Gießen
stellte sich als kleiner heraus, als ich gedacht hatte. Konnte kaum größer als
Saarlouis sein und gaaaanz bestimmt kleiner als Saarbrücken. Doch der Mann im
T-Punkt sah mich nur verzweifelt an. Beinahe weinerlich flehte er mich um Orte
und Straßennamen an, denn es war offensichtlich: die Abdeckung mit DSL war
vergleichbar mit einem Schweizer Käse... allerdings mit der Verteilung, daß
eher die Löcher die DSL-Abdeckung visualisierten und der Rest nicht-DSL war.
Eieieieieiei! Er wand sich dann irgendwie aus dem Thema heraus und ich blieb
höflich genug, ihm für seine Bemühungen zu danken.
Um 18:00 Uhr war ich dann wieder in Schwalbach, las ein paar Mails durch und
ging wieder sehr früh ins Bett. So um 10:00 Uhr, Fieberstand immer noch
ungefähr 38,5 Grad.
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| 25.03.2004,
Do. |
273. Tag ohne McDonalds.
Wieder schwitzte ich die Nacht durch (WESENTLICH weniger als gestern),
aber schlief gleichzeitig trotzdem sehr gut, obwohl es mit dem Einschlafen an
sich gestern Abend nicht gut geklappt hatte. Aber immerhin war ich es ja nicht
gewohnt, schon um 10:00 Uhr ins Bett zu kriechen. Weil das so früh gewesen war,
traute ich mich auch einmal, schon um kurz vor 07:00 Uhr aufzustehen - um 07:30
würde nämlich bei ebay eine Auktion enden, bei der ich gerne mitbieten würde.
Aber leider ging der Preis eine Minute vor Auktionsschluß über mein eigenes
Limit drüber.
Ich setzte mich ins Auto und fuhr in die Firma und machte noch ein paar Dateien
fertig, die ich aufgrund der gestrigen Stromabschaltung nicht verschickt hatte.
Außerdem bekam ich ganz gut was erledigt und -obwohl immer noch Husten (diesmal
wesentlich trockener, aber genau so ätzend)- hatte eigentlich den ganzen Tag
über gute Laune. Lag vielleicht am vielen Schlaf... oder mein Optimismus brach
so langsam wieder durch.
Außerdem stellte ich fest, daß ich für manche Dinge, die ich nicht zu
verantworten hatte, keine Ausreden zu suchen brauchte - warum auch? Es lief, wie
es lief und jammern half dabei nicht. Im Gegenteil, jammern verschlimmerte alles
nur noch und das wollte ich absolut nicht.
Dann nervte mich der Virtuelle (virulente) Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit.
Dieses mal nicht aus Sicht des Arbeitssuchenden, sondern des Arbeitgebers. Der
Zugang, der (vom Geschäftsführer) früher mal angelegt wurde, war nicht mehr
vorhanden - PIN nicht eingegeben, Zugang gelöscht. Dann dachte ich mir, legte
ich halt einen neuen Zugang an. Ich gab alles ein, drückte
"registrieren" und das blöde Ding meldete "technischer Fehler,
Du Arsch, selbst schuld, daß Du den VAM benutzt, Techniker steht bereits bis zu
den Knien im Lötzinn, mach's Dir doch selbst oder später" (freie
Interpretation einer bürokratiehaft formulierten Meldung). Na toll. Ich
probierte es gleich noch einmal. Diesmal meldete das System "Benutzername
bereits vergeben". NA DANKE. Vielleicht hatte es der VAM doch gerafft und
ich versuchte mich mit den (vor Fehlermeldung 1) angegebenen Daten anzumelden.
"Benutzername oder Passwort falsch". NA DANKE! Ich kommunizierte mit
dem Call Center der Agentur für unnötige Arbeit und die einzige Hilfe war:
legen Sie noch einen Zugang an mit anderen Daten. Tat ich. Das klappte, aber ich
war irgendwie trotzdem unzufrieden. Anschließend legte ich eine
Stellenausschreibung an (und fluchte, nachdem ich aufgrund
"Inaktivität" nach 10 Minuten rausgeschmissen wurde - dabei war die
Inaktivität eigentlich die Formulierung der Stellenausschreibung und das
Eintippen / Editieren in das entsprechende Formularfeld gewesen. Klar, daß das
länger als 10 Minuten brauchte. Aber ich war ja selbst schuld, wenn ich den VAM
nutzte. Ich konnte noch nicht einmal mit der Projektleitung kommunizieren (wie
früher), die alte PL war ja gefeuert worden und ich hatte keinen neuen
Ansprechpartner).
Schließlich war ich fertig (nervlich). Ich mußte unbedingt etwas Einfaches
tun, z.B. einen Dienstplan erstellen oder Statistiken oder SQL-Abfragen. Etwas,
das funktionierte...
Da ich den ganzen Tag über nichts gegessen hatte, machte ich eine Schleife
über den Burger König in Linden bevor ich nach Schwalbach fuhr. In meiner
Wohnung erwartete mich eine Absage auf eine Stelle im Briefkasten, bei der ich
glatt vergessen hatte, daß ich mich da vor über vier Monaten mal beworben
hatte. Nicht schlimm :-)
Auf dem AB war eine Nachricht vom Eigentümer einer Wohnung, für die ich mich
sehr interessierte - ich sollte mich mal kurz melden. Problem war, daß die
Wohnung schon jemanden versprochen war, der sich aber partout nicht entscheiden
konnte und Samstag (= übermorgen) war dort Deadline und möglicherweise dann
ich am Zug ('ne DG Wohnung mit 137qm (bzw. 116qm) laut Mietrecht - dazu im
Gesamten 150 Euro billiger als meine jetzige 78qm Hundehütte - fand ich gut!).
Allerdings war die Gegend hier um Gießen / Marburg ein DSL-Niemandsland (wenn
man nicht gerade in diesen Städten selbst wohnt, was ich aber nicht wollte)
also wollte ich relativ sicher gehen, DSL in ordentlicher Geschwindigkeit in
meiner Wohnung zu haben. Aber etwas ganz Seltsames: in der Straße hatte das
Haus, in das ich eventuell ziehen würde, die Hausnummer 16. Beim
DSL-Verfügbarkeitscheck kam heraus: Hausnummer 12: maximal DSL 768. Nummer 14:
DSL 384. Nummer 16 (Vermieter): DSL 768, Nummer 16 (Mieter): DSL 384, Nummer 18:
DSL 1500. Na toll. Da war ich ja wirklich weiter... die definitive
Geschwindigkeit war erst durch eine Messung nach dem Antrag zu bestimmen und der
Antrag konnte nur gestellt werden, wenn ich den Mietvertrag unterschrieben
hatte. Wenn ich den Mietvertrag unterschrieben hatte und es kam "nur"
DSL 384 heraus, dann wäre ich voll der GEARSCHTE!
Nu - dann telefonierte ich noch ein bisserl durch die Gegend: ABIcheck
würde am 01.04. vor den Rotariern vorgeführt werden, aber in dem Hotel gab es
natürlich im Seminarraum keinen Internetanschluß (noch nicht einmal ein
Telefon- eigentlich unglaublich). Also würde ich den kompletten Vorgang in ein
PDF packen und der Präsentator würde das ganze auf'm Notebook mit Overhead
vorführen müssen. Hoffentlich war das so in Ordnung. Schön, daß auch ein
paar mögliche Erweiterungen von ABIcheck angesprochen werden konnten, für die
ich eventuell sogar Geld sehen würde ::freu::
Das Fieber war auf 37,6 Grad gesunken - also konnte ich streng genommen auch
nicht mehr von Fieber sprechen. GUT SO!
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| 26.03.2004,
Fr. |
274. Tag ohne McDonalds.
Als ich vor der Fahrt zur Arbeit noch einmal in den Kühlschrank
reinluchste, da fiel mir auf, daß ich diese Woche Erdbeeren gekauft hatte und
diese noch in ihrer Verkaufsverpackung im Kühlschrank standen. Das gefiel mir
nicht so, ich wollte gerne vermeiden, daß sie "Haare" bekamen -
Erdbeeren waren da sehr empfindlich. Also putzte und schnippelte ich diese noch
schnell in eine Glasschüssel und reicherte alles mit einer großen Menge Zucker
(als Konservierungsstoff) an. Dann zog ich mir noch schnell einen Muffin zum
Frühstück rein, den ich mir gestern noch aus dem Burgerking mitgenommen hatte
und fuhr zur Arbeit.
Die Freitage waren hier sehr ruhig - so konnte ich wieder einiges einleiten oder
abarbeiten. Der Husten störte mich nicht mehr so (schien sich also alles zu
bessern). Um die Mittagszeit fuhr ich an den örtlichen Edeka / Neukauf für
etwas Nahrung. Dabei stolperte ich über ein Preisschild: Kaba 500 gr
Nachfüllpackung ein Euro (EIN EURO!!!). Ich konnte es nicht glauben und
überlegte, ob ich mir vielleicht etwas falsch gemerkt hatte, aber es war nicht
so (zur Kaba-Preis Diskussion: hier
entlang). Also griff ich mir schnell mal drei Päckchen, wollte den
aktuellen Preis morgen im real überprüfen, um eventuell am Montag nochmals
zuzuschlagen. So, und zum Mittagsmal gabs ein kleines Baguette und ein halbes,
gegrilltes Hähnchen. Und eine 200 gr Tafel Mandelschokolade. Halbes Hähnchen,
halbes Baguette und halbe Tafel aß ich dann in der Firma - so eine Sauerei, das
Fett spritzte mir ein Hemd dreckig (was zwar nicht weiter schlimm war, da ich es
ohnehin in die Wäsche schmeißen wollte, aber ich hatte ja noch einen halben
Tag vor mir). Als ich aus dem Fenster schaute, konnte ich es nicht fassen: es
SCHNEITE! Die Nacht hatte es (hier) schon gefroren und es war kalt, aber ich
rechnete wirklich nicht mit Schnee. Es war gottseidank nur sehr wenig davon und
der war auch schnell wieder weg.
Auch auf der Heimfahrt schneite es noch ein bißchen. Schließlich war ich
wieder in Schwalbach zurück. Ich erinnerte mich an die Erdbeeren, schnippelte
noch einen etwas älteren Apfel dazu und zwei Bananen. Doch ich packte es gerade
mal für eine Stunde, das in den Kühlschrank zu stellen, dann war ich auch
schon wieder dabei, die Schüssel zu leeren. Dazu immer kräftig Wasser
beigeschüttet (wegen der Erkältung). Und später am Abend fiel mir noch ein
halbes Eimerchen mit Kartoffelpufferteig auf, welcher auch unbedingt verbraucht
werden müsste - ergab dann sieben fette Puffer, die ich auf dem Rest vom
Baguette und (ebenfalls fälligem) Schinken wegaß.
Tja - und irgendwie kam mir dann schließlich der Tag nicht mehr geheuer vor,
weil ich so viel gegessen hatte und es drängte mich auf die Waage. AAAAH.
Hätte ich nicht tun sollen - aber nun wußte ich wieder Bescheid, daß ich auf
einige Dinge besser achten sollte!
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| 27.03.2004,
Sa. |
275. Tag ohne McDonalds.
Die gestrige Freßorgie war nicht ohne Folgen geblieben. Zum einen
schlief ich schrecklich schlecht und zum anderen verbrachte ich eineinhalb
Stunden des sehr frühen Samstags damit, mich mit meiner Verdauung zu
beschäftigen.
Dafür gab mir die Waage danach einen Ablaßbrief von knapp einem Kilo. War ja
auch was, obwohl ich mich nicht besonders gut fühlte.
Ich fuhr zum real. Wasser war im Sonderangebot und das wollte ich nicht
verpassen. Drei leere Kästen zurück, zwei nahm ich wieder mit (zwei hatte ich
noch zuhause). Anschließend ergänzte ich um das Nötigste: Milch, Bananen,
Äpfel, Tomaten, Zucker, Rosinen, zwei Tuben Zahncreme aus dem Sonderangebot und
drei Puddingstückchen. Und der Kaba kostete hier immer noch 1 Euro 59 bzw. für
ein Kilo-Paket 2 Euro 99. Da würde ich am Montag noch einen Besuch im Edeka
machen!
Wieder in meiner Wohnung korrigierte ich am ABIcheck herum und stellte vor allem
die komplette Präsentation zusammen. Ich drückte die Daumen, daß alles gut
lief obwohl ich noch einen Fehler fand (die Merkmale summierten sich zum Schluß
auf 106%). Da hatte ich wohl irgendwo einen falschen Wert benutzt, aber ich
hatte auch keine Zeit, den Fehler im Moment zu suchen.
Der Rest des Tages: leben und leben lassen, Schlaf nachholen und möglichst
wenig essen.
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| 28.03.2004,
So. |
276. Tag ohne McDonalds.
Der Husten ist fast weg - noch ein paar Tage und das Thema Grippe würde
der Vergangenheit angehören. Gut, daß ich heute noch die Gelegenheit hatte,
mich weiter gesundzuruhen :-)
Am Ende des Tages hatte sich die Gewichtspanik auch schon wieder etwas weiter
geklärt. Jetzt waren es rund zwei Kilo weniger als vorgestern Abend.
So richtig wußte ich heute nichts mit mir anzufangen - da ich noch einen
kleineren Auftrag für Webdesign ergattern wollte, kümmerte ich mich wenigstens
darum und entwarf nach meinen Vorstellungen und den Vorgaben ein locker-leichtes
Design ohne viel Schnickschnack, gut und weich anzusehen, harmonisch. Wenn ich
den Auftrag erhielt, wären das auch wieder ein paar schöne Euros für meine
persönliche Kriegskasse.
Apropos Geldausgeben... ich hatte es doch nicht geschafft, mich intensiv um eine
neue Wohnung zu kümmern. Da hatte ich doch zu sehr darauf gesetzt, eine ganz
bestimmte Wohnung zu bekommen und es war offensichtlich, daß jemand anderer sie
bekommen hatte (ich war ohnehin zu spät gewesen - tja...).
Nicht daß es besonders knapp würde ... nein ... war ja nur noch ein Monat, bis
ich meine Wohnung los war und ich mußte schließlich noch umziehen und diese
Wohnung hier renovieren (d.h. komplett streichen). Aber wird schon klappen.
Irgendwie würde man sich schon einig werden - da sich die Mieter nicht um meine
Schwalbacher Wohnung rissen (war mir schon vorher klar war - wenn sie für mich
zu teuer war, dann wohl auch für viele andere) konnte es gut sein, daß ich dem
Vermieter noch einen zusätzlichen Monat abkaufen konnte. Allerdings wäre das
trotzdem nicht in meinem Sinne, da ich einfach zu viele Kilometer mit dem Auto
schrubbte...
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