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i e s e W o c h e - - - - |
| 16.08.2004,
Mo. |
417. Tag ohne McDonalds.
(Nachgetragen am 25.08.2004)
Ich war ja ein Fummler. Und der digitale Sat-Receiver ging
nicht. EPG kaputt, kein Videotext und ich hatte festgestellt, die Zeilen beim
eingebauten Tetris sich nicht mehr entfernten und keine Programmeinstellungen
(wie z.B. neue Sendereinstellungen) nicht mehr funktionierten. Ich hatte so das
leise Gefühl, etwas wäre mit dem (internen) Speicher nicht in Ordnung, es
fühlte sich wie ein zu voller Stack an, was da geschah. Dann dachte ich mir:
"SWOFFON-Lösung probieren". SWitchOFF-switch ON. Der Einschalter am
Gerät war ein elektronischer Schalter - damit trennte ich denSAT-Receiver nicht
vom Strom. Einen richtigen Schalter gab es nicht, also zog ich den Stecker,
wartete ein paar Sekunden und steckte den Stecker wieder.
Tataaaa.... EPG funktionierte wieder, Videotext war da und der Rest war auch ok.
War ich genial oder was? Ok - die Lösung war nicht gerade schwierig gewesen.
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| 17.08.2004,
Di. |
418. Tag ohne McDonalds.
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| 18.08.2004,
Mi. |
419. Tag ohne McDonalds.
(Nachgetragen am 25.08.2004)
Dinnng. "Sie haben Post". Medion hatte mir
tatsächlich geantwortet! Drei Tage hatten sie gebraucht, immerhin. Gespannt
öffnete ich die Mail und fing an zu grunzen: "Da
der Vorgang zu Umfangreich ist, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline: 01805
633 633. Bitte halten Sie die Garantieunterlagen bereit. Wo habe Sie die Anlage
erworben und stimmen die Modelbezeichnungen ?"
1) "umfangreich" schreibt man klein - nach allen aktuellen
Rechtschreibungen
2) "umfangreich"? Siehe Montag... einfache Lösung möglich.
3) "Wo haben Sie die Anlage erworben?" Scheiße, Mann, das stand doch
schon in der ersten Mail richtig klar...
Was sollte ich sagen... ich war nicht zufrieden mit dieser E-Mail. Wenn man
keinen E-Mail Support anbietet, dann soll man auch niemanden dazu auffordern,
E-Mails zu schreiben. Das war Zeitverschwendung. Ich ließ den Medion-Support
wissen, was sie mich mal könnten. Aber meine E-Mails las ja ohnehin
keiner.
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| 19.08.2004,
Do. |
420. Tag ohne McDonalds.
So, jetzt sollte es wieder normal weiter gehen. Immerhin ist gottseidank
eingetreten, daß endlich mal jemand gefragt hatte, was denn mit der Webseite
los wäre. Das hatte ja wirklich gedauert, fast 1 1/2 Monate!
Ich hatte nämlich in der letzten Zeit so einen Frust und war so ohne Bock, daß
ich einfach keine neuen Inhalte geschrieben hatte. Wie wahrscheinlich mehrere
von Euch gemerkt hatten.
Das passte auch ganz gut. Immerhin feierte das Tagebuch genau heute seinen
vierten Jahrestag. Und dazu kam, daß der 400.000te Seitenabruf knapp noch etwas
über einer Woche entfernt lag.
Gut, also "back to life". Die einen oder anderen Texte würde ich noch
nachtragen, immerhin ist im letzten Monat so einiges passiert, aber dazu
brauchte ich einfach Zeit. Bis zum 11.07. hatte ich
schon geschrieben, die dicke Zeit dazwischen würde auch noch ausschnittweise
folgen.
Ich hatte anhand des gestrigen Tages entdeckt, welcher Punkt in meiner
Ernährung zur Zeit falsch lief: das Frühstück. Seit geraumer Zeit stand ich
auf und fuhr direkt zur Arbeit - ohne Frühstück. Gegen Mittag hatte ich dann
so viel Hunger, daß ich einfach gedankenlos in mich hinein stopfte. Gestern
hatte ich zum ersten Mal seit langem wieder gefrühstückt und - siehe da - ich
hatte gegen Mittag kaum Hunger. Jedenfalls brauchte es knapp zwei Bananen und
das Thema war (im wahrsten Sinne des Wortes) gegessen. Heute genau so. Ich
frühstückte und brauchte dann den ganzen Tag eigentlich nichts mehr.
Auf der Arbeit lief es (relativ) gut, doch wurde der Tag dadurch für mich
unterbrochen, daß ich einen Termin in Frankfurt hatte. Übersorgfältig wie ich
war, fuhr ich 1.5 Stunden vorher los - das wäre aber nicht nötig gewesen. Ich
war mit ziemlich viel Druck auf dem Gaspedal unterwegs und so stand ich auf dem
Zielparkplatz 40 Minuten vor meinem Termin. Ok, dann konnte ich wenigstens durch
die Gegend laufen und mir eine Brezel kaufen (soviel zum "eigentlich nichts
mehr"). Upps. Mein Geldbeutel war bis auf acht Euro leer, ich brauchte
unbedingt einen Geldautomaten. Und mir fiel wieder ein, daß ich möglicherweise
meine PIN vergessen hatte - ich war so lange nicht mehr Geld abheben (tja, so
war halt die Situation - ich war seit 12.07.(huch, was ein Zufall - der Beginn
des schwarzen Loches im Tagebuch!) nicht mehr auf
der Bank gewesen und hatte Geld abgehoben. Extrem-Sparsaming. Deswegen war ich
mir über meine Geheimzahl unsicher, aber ohne Geld würde ich hier nicht mehr
wegkommen, also mußte ich es wagen. Ich steckte meine Karte in den Automat,
holte tief Luft und tippte meine wahrscheinliche Geheimzahl ein. Und ich gewann.
Wow. Richtig geraten. Jetzt erst mal eine Brezel und ein bißchen durch die
Gegend spaziert. Schließlich besprach ich etwas über eine Stunde, es war
(meiner Meinung nach) schlecht gelaufen und ich düste wieder zurück nach Lohra
ins Call Center. Da saß ich dann von 15:40 bis 19:30 - es war ja nicht so, daß
meine Arbeit weniger wurde, wenn ich nicht da war...
Schließlich sperrte ich alles zu, fuhr nach Oppenrod und fing erst mal wieder
*dieses* Thema hier an.
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| 20.08.2004,
Fr. |
421. Tag ohne McDonalds.
Es gab gute Nachrichten in der Firma. Und auch gute Nachrichten für
mich, sowohl in der Firma (was lange währt, wird endlich gut... ), als auch
privat. Einer meiner Kunden wollte seine Webseite neu gestalten, immerhin hatte
er jetzt auch ein neues Prospekt und da mußte natürlich die Webseite dazu
passen. Das bedeutete einen kleinen Auftrag, der noch innerhalb des Septembers
abgewickelt werden mußte. Fein, das war gut so, das passte ganz gut in den
Monat hinein.
Es war nicht besonders viel los. Ich erledigte meine Arbeit recht schnell. Und
in der Kür war ich ebenfalls schnell. Auch wenn ich es nicht wirklich wollte,
aber ich wühlte mich immer mehr in Access bzw. Datenbanken hinein. Das Ziel war
allerdings nur darin zu sehen, mir die Arbeit zu erleichtern. Ich saß immerhin
eine halbe Stunde (und je nach Projekt auch länger) nachdem das Call Center
geschlossen war noch an irgendwelchen Auswertungen und Statistiken. Und bevor
diese erstellt werden konnten, mußte ich sicherstellen, daß die Daten
stimmten, das hieß Abfragen, Abfragen, Abfragen aufrufen und anschließend in
der Datenbank korrigieren. Schätzungsweise ungefähr 5% der am Tag bearbeiteten
Datensätze waren fehlerhaft (es gab allerdings eine eindeutige Korrelation
damit, wer Dienst gehabt hatte <grins>). Da ich bis jetzt noch keine Zeit
gehabt hatte, die Plausibilitätschecks in die Datenbank direkt zu
implementieren, mußte ich diese abends per Abfragen laufen lassen. Das waren
für jede Datenbank vier Abfragen + nach jeder Abfrage die passenden Korrekturen
in der Hauptmaske. Und je nach Projekten waren das zwischen fünf und fünfzehn
Datenbanken (Access halt grrrr). Das ging mir auf den Sack. Also baute ich mir
eine Abfrage zusammen, welche die vier anderen Abfragen ersetzte und mir als
Eingabe direkt für eine (ebenfalls neue) Korrekturmaske diente. Somit mußte
ich in allen Datenbanken nur noch ein Access-Formular aufrufen und konnte direkt
korrigieren. Ja, genial (from my point of view). Nun - das SQL-Statement der
Abfrage war (ernsthaft!) 8104 Bytes groß, wovon >8000 Bytes nur auf die
WHERE-Klausel entfielen. Aber sie funktionierte und das gefiel mir.
Dann importierte ich schätzungsweise 600 neue Adressen in eine andere Datenbank
und war froh, mir schon vorher ein paar Importhelfer geschrieben zu haben, so
daß die Datenbankfelder automatisch korrekt zugewiesen wurden. War also ein
leichter Job - so machte ich kurz vor 17:00 Uhr Schluß, sperrte alles ab und
fuhr in meine Wohnung. Schluß für den Tag - faul auf der Couch.
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| 21.08.2004,
Sa. |
422. Tag ohne McDonalds.
Es hatte gestern länger gedauert, bis ich ins Bett gefunden hatte. Deswegen ärgerte ich mich heute morgen, als ich plötzlich schon um 07:00 Uhr wach wurde. Mit viel Zwang schaffte ich es, bis 10:00 Uhr zu schlafen, dann war die Nacht leider schon vorbei. Heute würde ich wieder ins Saarland fahren (Geburtstag meiner Großmutter) und eigentlich hatte ich vor, davor noch das Unkraut auf den Gehwegen rund um das Haus zu vernichten. Gift war da, eine Sprühpumpe ebenfalls. Aber dann wollte ich doch nicht - jedenfalls nicht heute. Obwohl es wirklich nötig war, denn beim letzten Rasenmähen hatte ich auch den Gehweg gemäht. Naja.
Ich frühstückte ausgiebig, ruhte noch ein wenig aus und setzte mich um 12:52 ins Auto. Gemächlich trottelte ich Richtung Saarland und war um 15Uhrnochwas da. Nach zwei Stücken Kuchen fuhr ich kurz noch nach Saarlouis, wanderte einmal quer durch die Stadt, checkte nach neuen Büchern, verspeiste ein Eis (obwohl es hier nur 14°C waren - als ich in Oppenrod abfuhr waren es 21°C gewesen) und kurvte einmal durch den C&A. Aber da war nichts von besonderem Interesse und da eh' schon 18:00 Uhr war, fiel die Stadt schon in den Samstag-Abend-Schlaf. Hier schlossen die Geschäfte in der Regel schon um 18:00. Also zurück nach Ensdorf und ein bißchen Olympia gesehen, zu Abend gegessen und ein bißchen E-Mail gelesen (und beantwortet). Als es 20:55 war, setzte ich mich ins Auto und raste 'gen Saarbrücken. Diesmal wollte ich endlich Spiderman 2 sehen und ich hatte mich in der Zeitung verlesen... ich dachte, die Vorstellung wäre um 21:30 und so fuhr ich in einer Weise, die mich um 21:15 vor dem Kino halten ließ (und ich bekam tatsächlich einen Parkplatz, der nicht näher am Kino liegen konnte). Als ich mir dann das Plakat ansah: 22:30. Aha. War ich also etwas über eine Stunde zu früh. Toll. Also lief ich wieder einmal bis über den St. Johanner Markt hinaus und dann in die andere Richtung bis zum Bahnhof. Ich konnte es nicht glauben: Samstag, 22:00 Uhr und an der Haltestelle der Stadtbahn und der Busse vor dem Bahnhof wurde mit schwerem Gerät gebaut! Ein Bagger, ein Schaufellader und mindestens drei Preßlufthämmer. Wow. Daß die hier mitten in SB die Genehmigung bekamen, zu dieser Zeit so viel Lärm zu machen. Auf dem Aushang las ich, daß vom 20.08. bis zum 28.08. die Haltestelle außer Funktion war. Also konnte Samstag Nacht keine Ausnahme sein und das würde auch die Woche über so gehen. Arme Anwohner.
Also U-Turn und wieder über die Bahnhofstraße zurück Richtung Kino. Mittlerweile war es 22:10, ich kaufte mir meine Karte, Cola und Popcorn und wartete in der Lobby bis Einlaß war. Schließlich saßen wir zu insgesamt siebent in der Vorstellung. Der Film war stellenweise recht witzig (jetzt konnte ich mir einen zweideutigen Spruch nicht verkneifen:), Mr. Parker löste schließlich seine Ejakulationsschwierigkeiten aus dem Handgelenk, nachdem der vielfingerfertige Doc Oc (mit Vollkörpererektion durch seine "enlargements") seine Freundin mal so richtig hochgenommen hatte. Dann prügelten sie sich ein bißchen herum und das Ende von Teil 2 war der Anfang vom Teil 3. Offensichtlich. Immerhin galt es Batman und Superman zu schlagen, die es auf mindestens drei Teile gebracht hatten. Und X-Man hatte erst zwei, der Hulk erst einen. Marvel vs. DC. Oder
Alien vs. Predator. Demnächst in ihrem Kino. Erinnerte mich irgendwie an Celebrety Death Match auf eM.pTy.View... egal, nochmals zurück zum Film und der Frage, welche wahrscheinlich nur eine rein dramaturgische Antwort kannte: Warum, zum Teufel, brach das ganze Gebäude um die Mini-Sonne zusammen, weil sie alles Metall anzog, aber nicht die Maschine selbst, welche doch ebenfalls aus Metall bestand und auf einem Metallgerüst stand? Na? NA? Ja, siehste mal!
Na gut - der Film war also aus und ich fuhr wieder zurück nach Ensdorf. Aber irgendwie hatte ich Lust darauf, fuhr dann A623 und A8. Also "oben rum". Und zwar im Sauseschritt. Ich hatte wirklich einfach Lust darauf, mal wieder schnell zu fahren. Und ich fuhr schnell und riskant. Auf der A8 traf ich einen Calibrator und ich hängte mich an ihn ran. Schön mal wieder den Tacho bei 220 zu sehen, insbesondere nachts, wenn niemand im Weg war (außer ein Calibrator eben). Dieser verließ aber schon bei Heusweiler wieder die A8, also mußte ich alleine weiter und es machte dann irgendwie keinen Spaß
mehr - aber man mußte auch mal etwas tun, was nicht so viel Spaß machte
<g>. Nichts wie ins Bett.
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| 22.08.2004,
So. |
423. Tag ohne McDonalds.
Ausschlafen war auch heute nicht so richtig drin. Ich
wurde morgens viermal geweckt, dreimal davon waren ein klingelndes Telefon. Und
ich reagierte auf nichts so allergisch wie auf ein klingelndes Telefon, wenn ich
im Bett lag. Denn Telefon war immer dringend (eine Call Center Krankheit).
Insbesondere, wenn es früh war, mußte es wichtig sein. Aber es war ja nicht
für mich bestimmt. Trotzdem. Mit Mühe und Not schaffte ich es knapp bis um
10:00 Uhr - das war eigentlich wieder zu wenig.
Allerdings erwartete der Tag von mir heute keine großen Leistungen, außer da
zu sitzen, Kuchen und diverse andere Spezialität in mich hineinzustopfen und
mich - im Extremfall - mit der Verwandschaft zu unterhalten. Heute wurde meine
Großmutter 88 Jahre alt. War im Großen und Ganzen recht nett und ich wurde
fett. Ja. Angesichts dieser Tatsache schaffte ich auch nur ein Stück Torte in
mich hinein (und kein anderes Stück Kuchen). Die Torte bestand auf einer Höhe
von fünf Zentimentern aus zweikommafünf Zentimetern Buttercreme. Da ich
wußte, wie sie hergestellt wurde (natürlich bei uns zuhause), war das so, als
ob jemand sein Stück Brot mit zwei Zentimeter Butter beschmierte und obenauf
noch einen halben Zentimeter Nutella draufpackte. Also nur ein Stück.
Um 21:00 Uhr waren dann die Gäste auf dem Heimweg, die Oma auch, es wurde noch
das nächste Wochenende besprochen (die Eltern fuhren übers Wochenende weg und
jemand mußte auf die Oma aufpassen) und um 22:30 setzte ich mich ins Auto
Richtung Gießen.
Die Fahrt war sehr angenehm. Keine Unterbrechungen, ich konnte durchfahren und
stand um 01:00 Uhr auf meinem Stellplatz am Haus.
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