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- - - - D
i e s e W o c h e - - - - |
| 09.01.2006,
Mo. |
So richtig konnte ich mich nicht mehr erinnern, ...
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| 10.01.2006,
Di. |
... was ich Montag und Dienstag getan hatte!
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| 11.01.2006,
Mi. |
Ganz nervös wartete ich den Tag über - heute sollte unser
neuer Kopierer geliefert werden, ein geniales Teil: 22 Seiten pro Minute,
Netzwerkkarte um ihn als Drucker zu verwenden (ich wollte Mailings machen), mit
Sortierer und Hefter und weiterem nützlichem Schnickschnack. Die Lieferung
verschob sich, verschob sich noch einmal und um 15:00 Uhr war er endlich da. Da
stand er nun und der Lieferant erklärte ihn mir schnell. Nichts Besonderes.
Schnell konfigurierte ich die Netzwerkverbindung (verblüffte damit die
Aufsteller) und mir war es wichtig, daß das Kartensystem funktionierte - damit
nicht wild und unbeaufsichtigt kopiert wurde. Immerhin hatte ich viele Studenten
im Call Center - diese durften ihre Kopien sehr wohl darauf machen, aber gegen
geringe Kostenbeteiligung - immerhin kostete der Kopierer doch schon einiges!
Aber die Leute fummelten herum und herum - die Karten brachten sie nicht zum
Laufen, also ließen sie mir die Technikerkarte hier, die sie normalerweise
wieder mitholten. Das Referenzhandbuch fehlte - da sollte das drinstehen. Na
toll.
Als sie wegwaren fand ich das Referenzhandbuch auf der CD mit den
Druckertreibern. Zuerst die Druckertreiber - installiert und einen Minileitfaden
40 Mal ausgedruckt - sortiert und geheftet. JA, das klappte wunderbar. Dann das
Referenzhandbuch. Aha. Da stand, wie man das mit den Karten regelte.
Aber ich konnte versuchen, was ich wollte - immer fehlte ein ganz bestimmter
Knopf im Touch-Screen-Display des Kopierers. Wieso konnte ich keine Abteilungen
anlegen? Ohne Abteilungen keine Karten! Verflucht. Naja, morgen sollte jemand
vorbeikommen, der das regeltn sollte - ich stellte meine Arbeit daran ein und
kümmerte mich um andere wichtigere Dinge.
Schließlich war ich fertig und schloß um 20:15 ab. Was war denn das? Es
regnete leicht und es fühlte sich kalt an. Hmm... War das etwa...? Ja, es war
Eis - auf dem kompletten Innenhof der Mühle auf dem Kopfsteinpflaster. Etwas
Grip hatte es noch, wie ich mich zu Fuß überzeugte. Ich entfernte zuerst den
drei Millimeter dicken Eispanzer von meinem Auto und versuchte, die geringe
Steigung an der Ausfahrt hochzukommen. Nein, keine Chance, ich ließ das Auto
wieder vorsichtig zurückrollen... was tun? Ich hatte keinen Bock, hier draußen
in der Pampa zu übernachten. Schließlich kam der Besitzer nach draußen und
streute etwas Salz über den Weg... und ich bekam viele Angebote, doch hier zu
übernachten. Nein, ich wußte, daß das nicht helfen würde (aber da bin ich
nun mal sehr eigen). Das Salz tat seine Arbeit und ich konnte zumindest die
Ausfahrt raus ... und danach ging es besser, zwar nicht optimal und langsam,
aber ich kam vorwärts. Schließlich war ich rund eine Stunde später an meiner
Wohnung und fiel ins Bett.
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| 12.01.2006,
Do. |
Toll. Der Tag begann mit Eiskratzen. Und da über Nacht noch
etwas Schnee gefallen war, räumte ich ihn morgens um 08:00 Uhr weg - ich wollte
ja nicht alles meinen Nachbarn überlassen. Ich war zwar faul, aber das wurde
mir im Moment doch etwas peinlich, also schnappte ich mir Räumwerkzeug und
entlastete die Gehwege rund ums Haus vom Schnee. Dann setzte ich mich ins Auto
und fuhr langsam und vorsichtig zur Arbeit.
Aber ich hatte die Rechnung nicht ohne mein Asthma gemacht. Kälte alleine
konnte ich gut vertragen. Körperliche Anstrengung auch. Aber die Kombination
aus beidem setzte meiner angeschlagenen Lunge ganz schön zu und ich begann
mitten während der Fahrt mit Luft zu ringen. Toll. Das Asthmaspray hatte ich in
der Wohnung liegen. So schlimm sollte es schon nicht sein, ich fuhr auf die
Arbeit, dort wurde es aber nur unwesentlich besser. So verbrachte ich den
kompletten Tag eigentlich in Atemnot, was gegen frühen Nachmittag außerdem
leichte Kopfschmerzen verursachte.
Das Problem mit den Kopierkarten löste sich auch - die Leute von der
Kopiererfirma waren plötzlich da. Ich konnte da ja lange suchen - es war
nämlich überhaupt kein Kartensatz für den Kopierer freigeschaltet worden,
somit waren keine Abteilungen angelegt, somit konnte ich keine Zuweisungen
tätigen wie es im Handbuch versprochen war.
Aber kaum waren diese Sachen freigeschaltet, schickte ich die Leutchen wieder
auf den Weg - ich war schlau genug, den Rest selbst zu erledigen, was diese aber
offensichtlich nicht gewohnt waren. Also programmierte ich die ersten Karten und
verteilte sie.
Außerdem ging es heute im Call Center bis 20:40, bis ich den Schlüssel
umdrehte und nach Hause fuhr.
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| 13.01.2006,
Fr. |
Was war das nur für ein seltsamer Traum gewesen. Ich konnte
mich nur noch daran erinnern, daß ich mich mit zwei Ärzten über Antibiotika
und deren Wechselwirkungen mit der Nahrung unterhielt. Eine Ärztin fragte mich
nach meinen Ernährungsgewohnheiten und ich antwortete etwas in der Art, daß
ich üblicherweise mit einer Schüssel Müsli den Tag begann, so um 11:00 Uhr
einen Apfel aß und so weiter und so fort. Ich schilderte, wie ich mich
ernähren SOLLTE in meiner momentanen Lage. Ich legte derzeit überhaupt keinen
Wert mehr darauf, irgendwie mein Gewicht und Gesundheit in positiver Weise zu
beeinflussen. Das gefiel mir nicht.
Die Arbeit band mich dann stärker in Lohra ans Call Center, als ich mir für
heute gewünscht hatte. Es war immerhin Freitag, aber ich kam doch erst um 19:30
aus der Firma raus. War aber wichtig, was ich noch zu tun gehabt hatte.
Egal - ein bißchen Fernsehen und ein bißchen vor dem PC, dann war relativ
frühzeitig Ende und ich legte mich einfach ins Bett. Basta.
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| 14.01.2006,
Sa. |
Ausgeschlafen, obwohl es erst 10:00 Uhr war - ich war ja auch
gestern schon früh ins Bett, also war das nicht verwunderlich. Ich zog mich an
und fuhr in den Globus nach Wetzlar - ich wollte zum Frisör und nachsehen, ob
ich nicht doch noch etwas von dem Zeugs bekommen konnte, weswegen ich schon
letzten Samstag hinwollte.
Beim Frisör ließ ich mir die Haare schneiden - oder eher "Konturen",
ich wollte die Gesamtlänge etwas erhöhen, aber doch zumindest ansatzweise
gepflegt aussehen. Das gelang, meiner Meinung nach. Obwohl ich mich schon
fragte, warum ich mir vorher die Haare gewaschen hatte und sie jetzt noch einmal
waschen ließ - feuchtmachen hätte doch gereicht. Aber ich hatte einfach nicht
nachgedacht.
Im Globus fand ich auch sogleich die Töpfe, die ich suchte - und bediente mich
ausgiebig... drei kleine Töpfe (außen sogar blau, damit passend zu den
restlichen Töpfen) und eine 28cm Pfanne, alles aus Aluminiumguß und
Antihaftbeschichtet, fein. Dann kaufte ich noch ein paar Dinge zusätzlich ein.
Speck und viel Süßkram. Ich hatte ein schlechtes Gewissen dabei, denn das, was
ich kaufte, würde ich auch essen und eigentlich wollte ich doch eher das
Gegenteil. Abnehmen. Aber das war mir im Moment irgendwie egal. Oder besser:
keinen Bock. Hm. Diese Stimmung gefiel mir nicht richtig. Beim Bäcker kaufte
ich mir noch etwas zum Frühstück, dann fuhr ich wieder Richtung Gießen.
Auf dem Rückweg machte ich einen kleinen Bogen über den REWE - und tauschte
alten Lottoschein gegen einen neuen aus. Letzte Woche hatte ich zwei Dreier
gehabt, auf diesem war ein Vierer. Was war wohl auf dem nächsten?
Dann auf der nächsten Station in den Norma, Milch kaufen und ich bediente mich
noch etwas in den Resten der Asia-Wochen. Zweimal Mungobohnekeimlinge und zwei
Dosen von dem einseitigen Asia-Gemüse, mit dem ich letzte Woche erste Erfahrung
gemacht hatte. War ja nicht teuer.
Zuhause frühstückte ich dann ausgiebig und legte mich vor den Fernseher. Es
dauerte auch nicht lange und ich war eingepennt.
Abends ging ich dieses Mal nicht weg. Hatte ich keine Lust dazu. Aber ich fuhr
trotzdem am Burger King vorbei, setzte mich an einen Tisch und beobachtete die
Umgebung. Unglaublich, wie voll das Ding wurde - alle Tische waren plötzlich
besetzt. Da war eine Gruppe, bei denen konnte ich "Volleyballclub
Düppenweiler" lesen - sieh' an! Saarländer! Dann kamen noch Leute und
Leute und Leute. Also es wurde wirklich richtig voll hier. Ich schrieb ein paar
Notizen in meinen Communicator nieder, wie ich es üblicherweise tat, wenn ich
im Burger King oder im McDonalds saß... Schließlich wurde es spät und ich
fuhr wieder nach Oppenrod zurück.
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| 15.01.2006,
So. |
Ich versuchte, lange zu schlafen. Naja, ging dann nicht so
lange wie erhofft, es war schließlich erst 11:00 Uhr als ich aufstand. Aber
wirklich viel getan hatte ich heute nicht. Nach dem Frühstück begann ich
unmittelbar mit dem Fernsehen und das lief den ganzen Tag lang nicht anders.
Allerdings schrieb ich noch zwei Mails, die ich wieder mal längere Zeit vor mir
hergeschoben hatte - aber eine war wirklich nun doch überfällig geworden.
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