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- - - - 01.01.2006 - 31.12.2006 - - - -

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Januar 01.01.-01.01.2006 02.01.-08.01.2006 09.01.-15.01.2006 16.01.-22.01.2006 23.01.-29.01.2006 30.01.-31.01.2006
Februar 01.02.-05.02.2006 06.02.-12.02.2006 13.02.-19.02.2006 20.02.-26.02.2006 27.02.-28.02.2006   
März 01.03..-05.03.2006 06.03.-12.03.2006 13.03.-19.03.2006 20.03.-26.03.2006 27.03.-31.03.2006  
April 01.04.-02.04.2006 03.04.-09.04.2006 10.04.-16.04.2006 17.04.-23.04.2006 24.04.-30.04.2006  
Mai 01.05.-07.05.2006 08.05.-14.05.2006 15.05.-21.05.2006 22.05.-28.05.2006 29.05.-31.05.2006  
Juni 01.06.-04.06.2006 05.06.-11.06.2006 12.06.-18.06.2006 19.06.-25.06.2006 26.06.-30.6.2006  
Juli 01.07.-02.07.2006 03.07.-09.07.2006 10.07.-16.07.2006 17.07.-23.07.2006 24.07.-30.07.2006 31.07.-31.07.2006
August 01.08.-06.08.2006 07.08.-13.08.2006 14.08.-20.08.2006 21.08.-27.08.2006 28.08.-31.08.2006  
September 01.09.-03.09.2006 04.09.-10.09.2006 11.09.-17.09.2006 18.09.-24.09.2006 25.09.-30.09.2006  
Oktober 01.10.-01.10.2006 02.10.-08.10.2006 09.10.-15.10.2006 16.10.-22.10.2006 23.10.-29.10.2006 30.10.-31.10.2006
November 01.11.-05.11.2006 06.11.-12.11.2006 13.11.-19.11.2006 20.11.-26.11.2006 27.11.-30.11.2006  
Dezember 01.12.-03.12.2006 04.12.-10.12.2006 11.12.-17.12.2006 18.12.-24.12.2006    
später 2007 (Hinweis: gibts noch nicht!!)

 

- - - - D i e s e   W o c h e - - - -

06.02.2006, Mo. Wach werden, aufstehen oder nicht? Es war tatsächlich früher als sonst, ich war aber immer noch müde. Trotzdem... außer hin- und herwälzen war nicht drin, also stand ich auf und machte mich fertig. Es hatte draußen über Nacht wieder etwas eingeweißt, nein, nicht schlimm und auch nicht glatt, noch nicht mal Scheibenkratzen mußte ich.
Auf der Arbeit plagten mich ein paar Sorgen. Hatte ich etwas zu streng die Kriterien gesetzt, unter denen bei der laufenden Aktion ein Verkauf stattfinden konnte? Oder konnte ich lockerer agieren und etwas mehr zulassen. Schadete das der Remissionsquote oder nicht. Ich war reichlich unschlüssig, der Tag lief jedenfalls aus meiner Sicht nicht so ganz befriedigend. Ich rief das Arbeitsamt an - und ließ die Stellenanzeige aus dem Computer herausholen, welche plötzlich wieder dort aufgetaucht war und ich ein paar Anrufe erhielt.
Allerdings erhielt ich auch eine Bewerbung (eine Dame, die selbständig als TeleSales arbeiten wollte) und diese mußte ich ebenfalls abschlägig beantworten. Allerdings wies ich darauf hin, daß wenn jemand TeleSales machen wollte, daß ich dann eigentlich erwartete, angerufen zu werden (damit wußte ich, wie gut die Person im Erstkontakt war und wie sie telefonierte) und nicht eine Formulierung, die mich dazu aufforderte, SIE anzurufen. Naja, manch einer war sich gar nicht bewußt, ob das tatsächlich die Bestimmung für sie war und daß die Verwendung des Wortes "erfolgreich" in Bezug auf TeleSales nur ein paar Buchstaben darstellte, solange es nicht in Sprache umgesetzt wurde.
Übrigens fiel mir während der Hinfahrt ins Call Center ein cooler Satz ein, den man in einer Rede gut einsetzen konnte (und ich proklamiere jetzt das Besitzrecht über diesen Satz!): "Moral entspringt aus einem erhobenen Zeigefinger und einer erhobenen Stimme. Ethik entspringt aus einem erhobenen Geist." Geil, ne?
Um 18:48 fuhr ich dann wieder nach Hause und kochte mir Abendessen - das, was ich am Sonntag versäumt hatte. Die Putenfilets waren gut durchmariniert, ich panierte sie noch und briet sie goldbraun. Dazu Basmati mit Wildreis gemischt und chinesisches Gemüse mit einer asiatischen Sauce. Lecker. Es blieb noch etwas übrig für morgen.
Später am Abend fing es dann an, im Hals zu kratzen. Ich schien krank zu werden, so fühlte es sich jedenfalls an - meine Lymphdrüsen bliesen sich auf Golfballgröße auf (jedenfalls fühlte es sich so an) und ich mußte ein paar Mal stark nießen. Sowas - der Tag war doch eigentlich gut verlaufen und kalt hatte ich auch nicht gehabt. Woher kam das?
Spielte eigentlich auch keine Rolle.
07.02.2006, Di. Kopfweh vom Start an. Und der Rest vom Tag lief nicht viel anders. Ich entschied, die Besetzung im Call Center herabzusetzen, weil ich sah, daß uns möglicherweise ein Projekt verloren ging und das bedeutete, daß ich die Arbeit nur noch auf die Festangestellten beschränkte. Der Tag lief auch nicht besonders gut - so wie erwartet und nachdem am Schichtende alle Statistiken erledigt waren bekam ich einen Anruf: Abbruch. Wie geahnt, na toll.
Mir ging es nicht besonders gut. Die Nase war voll und ich hatte heute bestimmt meine vierte Salicylacetylsäure geschluckt. Außerdem versorgte ich meinen Hals mit Dolo-Dobendan (die Call Center Geheimwaffe gegen Halsweh).
Zuhause kam ich an und stellte den Herd an, um die Reste von gestern warm zu machen, ging danach aus der Küche ins Bad. Als ich zurückkam fiel mir Rauch aus der Küche auf und ich sah nach: tja... mit meinem vernebelten Geist hatte ich eine falsche Platte eingeschaltet und ein leerer Topf hatte sich richtig heftig erhitzt und bei der anderen Herdplatte hatte ich nicht drauf geachetet, daß der Topf nicht richtig draufstand und stattdessen ein Plastiklöffel auf der Platte lag. Dieser hatte sich dann auch schon verflüssigt, ausgebreitet und kokelte vor sich hin. Als ich nahe genug heran war, roch ich das auch ziemlich heftig. Bah. Fenster auf, den Löffel raus auf die Fensterbank und schnell alles flüssige Plastik vom Ceranfeld abgeschabt und beide Töpfe runter, den einen vom Plastik befreit und den anderen zum Abkühlen in die Spüle. Wunderbar.
Ich steckte noch ein Brötchen in einen Mini-Ofen (mit Toaster) und kochte den Rest vom Essen endlich warm, setzte mich ins Wohnzimmer und aß das Zeugs weg. Hmmm... da roch doch wieder etwas? Ja, klar, hatte das Brötchen vergessen... Offensichtlich konnte ich nicht mehr klar denken. Es war nicht zu spät, aber beinahe. Es war leicht schwarz auf der Oberfläche, aber ansonsten noch gut eßbar. 
08.02.2006, Mi. Heute überbrachte ich die schlechte Nachricht im Call Center unter viel triefender Nasenflüssigkeit und mit leichtem Hüsteln. Ich schickte zuerst einmal alle nach Hause - Notfallprogramm. Ich mußte alles neu sortieren und mir Gedanken darüber machen, mit welcher Arbeit es weiter ging. Es kristallisierten sich mehrere Möglichkeiten heraus, die ich aber alle erst einmal in Gedanken sortieren mußte. Das fiel mir aber schwerer als üblich, da ich mich wirklich etwas krank fühlte. Aber da mußte ich durch -dafür machte ich dann früher Schluß (16:50) und fuhr nach Oppenrod.
Im Laufe des Abends ging es immer schlechter. Der Hals fing immer mehr zu kratzen an und das Zahnfleich begann zu jucken. Die Nase lief immer mehr und der Kopf dröhnte.
09.02.2006, Do. Oh-oh! Diese Nacht hatte sie mich dann ziemlich heftig erwischt. Schüttelfrost vom Übelsten, Schweißausbrüche, keine Luft. Die Grippe war so richtig zum Ausbruch gekommen. Als es 08:00 Uhr wurde überlegte ich ganz kurz, das alles einfach zu ignorieren und dem Tagesplan nachzugehen - eine Fahrt zu Bank, dann Büro. Aber als ich aufstand (oder eher: aufstehen WOLLTE), da entschied ich mich blitzschnell anders. Ich fuhr zum Arzt - dieser pumpte mich voll mit Rezepten und schrieb mich bis 15.02. einschließlich krank. Aha. Soso. Verflucht. Aber ich verstand das. Vielleicht war ich ja Montag wieder so weit auf dem Damm, daß ich ins Call Center fahren konnte.
Ich holte meine Medikamente ab, fuhr nach Hause, nahm die Medikamente, informierte alle, die etwas darüber wissen sollten und frühstückte. Anschließend legte ich mich ins Bett und litt still vor mich hin bis 13:30. Dann klemmte ich mich vor den Notebook und arbeitete ein bißchen was. Ich war zwar etwas benebelt, aber trotzdem war die Zeit nicht komplett vertan. Fürs Call Center gab es etwas Arbeit und ich organisierte, daß diese auch erledigt werden konnte.
10.02.2006, Fr. Die Nacht lief wieder nicht besonders gut, aber ich blieb so weit es ging im Bett. Ich hatte starken Husten, ständig laufende Nase, der Kopf tat weh... ich stand auf und genehmigte mir die morgentliche Dosis vom Antibiotikum und eine Brausetablette für den Schleimlöser plus etwas Wasser. Eine Stunde später merkte ich, warum mich die Frau in der Apotheke gefragt hatte, ob ich einen stabilen Magen hätte. Ich antwortete zwar, daß ich eigentlich alles essen könne, aber sie sagte mir, daß empfohlen wurde die Tabletten auf nüchternem Magen zu nehmen, aber es besser wäre vorher schon etwas gegessen zu haben. Also ich merkte den Hintergrund der Frage: ich lag im Bett und starrte an die Decke, während dessen kroch ein seltsames Gefühl aus der Magengegend immer weiter die Speiseröhre hinauf. Rein auf Verdacht begab ich mich ins Bad und stellte mich in die Nähe der Toilette. Und kotzte das bißchen Flüssigkeit aus mir heraus, das ich heute morgen zu mir genommen hatte. Na toll. Es war nicht schlimm, eigentlich. Nur lästig und ich hatte für 10 Sekunden das Gefühl, mir würden jeden Moment die Augen aus dem Kopf herauspoppen.
Ich legte mich wieder ins Bett und beruhigte mich. Irgendwann so gegen 11:00 Uhr stand ich dann auf und machte alles fertig, um ins Saarland zu fahren. "Fertig machen" hieß, einen Kuchen zu backen. Ich überlegte zwar noch kurz, es zu lassen (immerhin war ich krank), aber dann siegte doch der Ehrgeiz. Ein verdeckter Apfelkuchen sollte es wieder sein - ich fuhr kurz in den Norma und besorgte noch Milch (die ich für den Kuchen nicht brauchte) und Äpfel (die ich ganz sicher für den Kuchen brauchte). Zuhause schüttete ich Butter, Zucker, Eier, Mehl so zusammen, daß ein Teig daraus wurde, schälte Äpfel, drückte sie hinein und verzierte alles noch ein bißchen mit Zimt, Zucker und Mandelsplitter, bevor ich das Zeug in den Ofen schob. Während der Kuchen buk, erledigte ich eine E-Mail. Danach war es ziemlich hart, den Kuchen in Ruhe zu lassen, denn der Geruch des Kuchen hatte sich über die ganze Wohung gelegt und ich bekam Hunger, Hunger, Hunger. Aber nein. Ich packte alles zusammen, lud mein Auto voll (inklusive Umzugskartons für meine Schwester) und fuhr ins Saarland. Es war toll zu fahren, obwohl ganz leicht Schneeflocken durch die Gegend wirbelten. Der Schnee blieb nicht liegen.
Maßgeblich an der Einschätzung "toll zu fahren" war ebenfalls, daß ich einen Rückruf aufgrund einer Anfrage von mir bekam und der sorgte dafür, daß wir nicht nur Arbeit für die nächste Zeit, sondern daß wir wieder mal RICHTIG Arbeit vor uns liegen hatten. Ich kalkulierte im Kopf schnell durch... Bis 30.04. waren wir schon einmal ausgebucht. Siehste... wenn ich unter Druck stand, war ich am Besten. Als ich das letzte Mal krank war, hatte ich auch ein dickes Projekt gestemmt. Davon konntet Ihr aber nichts wissen, denn das fiel in die aufzeichnungslose Zeit Mitte Mai. Da habe ich von zuhause ein Projekt zur Adressqualifikation gestemmt (mit allen dazu nötigen Verhandlungen), das schon verloren geglaubt wurde.
Ich kam irgendwann um 17:00 Uhr in Ensdorf an, den Abend ließ ich nicht lang werden, ich verkroch mich schnell ins Bett.
11.02.2006, Sa. Ich war schon um 05:00 Uhr wach - mit ziemlich seltsamen Träumen im Hinterkopf. Davon ließ ich mich aber nicht beeinflussen und versuchte, trotzdem weiter zu schlafen. Hoffnungslos. Ich setzte mich vor den PC meines Vaters und ging etwas online... unter anderem machte ich ein Update der Virensoftware (was sich über ISDN nicht als besonders einfach/schnell herausstellte) und lud mir von Lego eine Software herunter. Ich hatte da nämlich eine Idee und wollte es mal versuchen - mehr wollte ich hier aber nicht dazu schreiben, denn es war ein ziemlich witziger Marketinggag, der vielleicht für etwas Aufmerksamkeit und ein paar weitere gute Aufträge sorgen könnte.
Um 08:00 Uhr ging ich frühstücken und um 09:30 fuhr ich in die Stadt (Saarlouis). Beim C&A kaufte ich ein Hemd mit Schlips. Ich wollte zwar eine andere Farbe haben (mehr orange - für mein nächstes neues Auto), aber das war in meiner Größe nicht da. Also eben dann etwas in Richtung rot. Dann holte ich mir einen neuen Lottoschein - 21 Millionen waren im Jackpot, da konnte man mal eine Woche von Urlaub machen.
Der nächste Weg führte über die Sparkasse (Kontoauszüge), über die Deutsche Bank (Kontoauszüge & Geld) zu Bock & Seip. Aber da war nichts Neues zu finden, seit die das Geschäft übernommen hatten, reduzierten die ein paar Bereiche immer mehr (bzw. beschränkten sich auf reine Garantie-Kommerz-Ware). Über den großen Markt rüber zur Pieper-Bücherei, die hatten wenigstens eine komplettes Sortiment. Aha, da war ein Buch, das sehr interessant war. Gleich ein Bild vom Cover mit dem Handy machen, damit ich es nicht vergaß zu bestellen.
Rückweg quer durch die Altstadt zu Peek und Cloppenburg, wo ich mir ein weiteres Hemd kaufte, anschließend ins Auto und zum Globus. Denn ich hatte fest gestellt, daß es in den letzten Tagen nicht besonders dunkel draußen war, sondern daß mir nur ein Schweinwerferlicht kaputt war. Das kaufte ich heute und fuhr wieder zu meinen Eltern zurück. 
Ich baute das neue Lämpchen ein. War das ein Krampf. Unmöglich dranzukommen, dazu brauchte ich halb so kleine Finger und außerdem ein Periskop zum Um-Die-Ecke-Gucken. Schließlich sah es so aus, als ob ich es geschafft hätte, jedenfalls brannten beide Scheinwerfer wieder.
Der Rest vom Tag verging mit Vorbereitungen für die kleine Geburtstagsfeier meines Vaters (und Fernsehen), ab 16:00 Uhr dann die Feier an sich.
Irgendwann verschwand ich ins Bett, fertig.
12.02.2006, So. Ich schlief sehr gut bis 09:00 Uhr, dann trieb es mich auch wieder raus. Ok, "sehr gut" war doch ein bißchen übertrieben gewesen. Ich wälzte ein Kapazitätsproblem im Kopf bzw. Traum und das machte mich ziemlich fertig, denn streng genommen war es nämlich kein Problem.
Da ich im Bett nicht mehr schlafen konnte, ging ich frühstücken und legte mich anschließend auf die Couch im Fernsehzimmer - dort verbrachte ich rund zwei Stunden im Halbschlaf, aber sehr erfrischend. Anschließend etwas weiter fernsehen und Mittagessen, dann wieder Couch. Um 16:00 Uhr packte ich alles zusammen und machte mich auf den Rückweg nach Oppenrod. Die Fahrt war ebenfalls ganz ok - ich fuhr im Supersparmodus.
Schließlich stellte ich fest, daß ich die Lampe doch irgendwie falsch eingebaut hatte, sie leuchtete mir den Weg sehr gut bis 3 Meter vor dem Auto aus, dann war Ende damit. Da mußte ich wohl noch einmal danach sehen. Das was ich vorhatte, hatte ich auch geschafft: ich war mit einer Tankfüllung (d.h. eigentlich noch weniger, da ich bereits am Mittwoch morgen getankt hatte) bis ins Saarland, dort etwas herumgekurvt und wieder zurückgefahren. Mit dem TDI-Golf war das keine Frage gewesen, aber mit dem Superbenzin-Säufer à la Ford Focus brauchte es schon ein ruhiges Gaspedal. Beim nächsten Auto wäre mir das wieder egal - und die Prospekte lagen wie angefordert im Briefkasten, als ich aufgesperrt hatte. Ich räumte das Auto aus und schaffte mich erst einmal wieder vor den Fernseher, obwohl ich auf der Rückfahrt schon vom Training geträumt hatte. Aber ich war ja noch krank (wenigstens passte die Ausrede).


- - - - N ä c h s t e   W o c h e - - - -

13.02.-19.02.2006