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- - - - 01.01.2006 - 31.12.2006 - - - -

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Februar 01.02.-05.02.2006 06.02.-12.02.2006 13.02.-19.02.2006 20.02.-26.02.2006 27.02.-28.02.2006   
März 01.03..-05.03.2006 06.03.-12.03.2006 13.03.-19.03.2006 20.03.-26.03.2006 27.03.-31.03.2006  
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Mai 01.05.-07.05.2006 08.05.-14.05.2006 15.05.-21.05.2006 22.05.-28.05.2006 29.05.-31.05.2006  
Juni 01.06.-04.06.2006 05.06.-11.06.2006 12.06.-18.06.2006 19.06.-25.06.2006 26.06.-30.6.2006  
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August 01.08.-06.08.2006 07.08.-13.08.2006 14.08.-20.08.2006 21.08.-27.08.2006 28.08.-31.08.2006  
September 01.09.-03.09.2006 04.09.-10.09.2006 11.09.-17.09.2006 18.09.-24.09.2006 25.09.-30.09.2006  
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November 01.11.-05.11.2006 06.11.-12.11.2006 13.11.-19.11.2006 20.11.-26.11.2006 27.11.-30.11.2006  
Dezember 01.12.-03.12.2006 04.12.-10.12.2006 11.12.-17.12.2006 18.12.-24.12.2006    
später 2007 (Hinweis: gibts noch nicht!!)

 

- - - - D i e s e   W o c h e - - - -

13.02.2006, Mo. Also heute sollte es wieder weiter gehen. Ich überlegte mir kurz, etwas später zur Arbeit zu gehen (immerhin war ich ja bis Mittwoch einschließlich krank geschrieben), aber es trieb mich halt hin. Wie? Kein Scheibenkratzen? Es wurde wärmer, hurra.
Ich erledigte auf der Arbeit eine ganze Menge. Was aber dazu führte, daß ich erst um 20 Uhr nochwas zurück fuhr - während der Fahrt führte ich permanent mit mir Selbstgespräche - oder besser gesagt, ich unterhielt mich mit einem imaginären Gesprächspartner. Was ich immer tat, wenn ich ein kritisches Thema durchdiskutieren mußte, bevor ich es mit einer realen Person besprach. Zuhause schob ich mir ein Stück Restkuchen von der Geburtstagsfeier rein und schaltete mein Gehirn auf Durchzug. 
14.02.2006, Di. Heute etwas später zur Arbeit? Nein, schon wieder nicht. Dazu war ich nicht müde genug - das hätte nämlich nur Sinn, wenn ich etwas länger schlafen konnte. Aufstehen und dann einfach dumm rumsitzen war nicht besonders prickelnd, also fuhr ich lieber nach Lohra... und erledigte wiederum eine Menge Arbeit. Ein paar Dinge klärten sich immer weiter, so daß ich einen richtig silbrigen Silberstreifen am Horizont sehen konnte und das gefiel mir. Es gab zwar immer noch ein paar Umstände, die das ganze belasteten, aber mit sehr positiver Tendenz. Ich sah viel Arbeit in diesem Jahr und ich stellte ein Angebot fertig, auf das ich einige Hoffnungen setzte. Gestern ein Angebot, heute ein Angebot. Und beide waren (meiner Meinung nach) gut. Oh Mann, in so einer Situation kamen dann immer wieder die Gedanken daran hoch, was ich neben dem Notwendigen noch alles an wichtigen Dingen erledigen wollte. Wenn ich mich klonen könnte, dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt dazu. Eines meiner Ichs könnte sich mit Programmierung beschäftigen und hätte seinen Spaß dabei, das andere meiner Ichs könnte sich mit der Akquise beschäftigen und hätte ebenso seinen Spaß dabei und ein drittes Ich würde sich um Gesprächsleitfaden und Adressaufbereitung und -recherche kümmern. Und hätte ebenso seinen Spaß dabei. Da ich alles drei alleine machen mußte, war der Spaß nicht dreifach höher, sondern fast gegen Null. Wie dem auch sei: es würde sich alles noch einmal auszahlen. So richtig auf den Putz hauen wollte ich dieses Jahr.
Gesundheitlich war ich noch nicht auf der Höhe, obwohl es mir eindeutig besser ging. Ein bißchen war die Stimme noch belegt, die Nase war voll, ich hatte etwas Druck auf den Ohren... aber ansonsten gings schon sehr gut.
Dieses Mal machte ich richtig früh Schluß (für meine Verhältnisse): um 17:45 verließ ich die Firma und fuhr in den real einkaufen - wobei das Dringlichste eigentlich aus einer große Ladung Toilettenpapier für die Firma bestand. Da ich gerade im Geschäft war, besorgte ich mir einen Lottoschein für morgen (immerhin 24 Millionen Euro im Jackpot, da konnte ich neben einer Woche Urlaub auch noch Vollpension buchen) und kaufte Käse, Spinat-Ravioli und eine Schachtel Instant-Bratensoße von Maggi. 
Die Ravioli gabs dann anschließend zum Abendessen mit etwas Pesto und für den Geschmack nach Frische mit einem heftigen Spritzer Zitronensaft. Anschließend beschäftigte ich mich mit dem Fernseher, ebay und E-Mail.
Achso: heute war Valentinstag. Ich würde diesen Tag wie die meisten Männer wohl gerne verdrängen, doch leider wußte ich ganz genau, was ich am letzten Valentinstag angestellt hatte... und das war schief gegangen, weil ich es eben weder verdrängt noch nach "Standard" vorgegangen war. Insofern war meine Motivation der Verdrängung eine ganz andere und wieder reagierte ich total jenseits der Norm... denn diese letzten Sätze sprachen doch genau für das Gegenteil der Verdrängung, oder? Egal. Die fünf Minuten, in denen ich mich mal wieder als der große Idiot fühlte, mußten ab und zu einmal sein :-) Die Welt war schon kompliziert genug, selbst wenn man mich *nicht* berücksichtigt <grins> 
15.02.2006, Mi. Wieder wollte ich etwas später kommen... aber ich schaffte es gerade mal, 15 Minuten später in der Firma zu sein. Irgendwie konnte ich nicht mehr richtig ausschlafen. Streng betrachtet war ich allerdings den Tag über aber auch nicht müde, was hieß, daß ich eigentlich ausgeschlafen war.
Sei's drum, der Tag begann jedenfalls schon stressig, da ein (negatives) Ereignis eingetreten war, das in den zwei Jahren meiner Anwesenheit noch nie vorgekommen war und ganz plötzlich auftrat, was extrem merkwürdig war. Jedenfalls hieß das für mich: nachforschen und nach einer Erklärung suchen, eine Lösung finden und einen Bericht schreiben.
An einem kleinen Projekt, das morgen starten würde, bastelte ich auch fast den ganzen Tag über. Informationen zusammen tragen, einen Gesprächsleitfaden umstellen, korrigieren und ergänzen, dann Adressen in eine Datenbank quetschen, die Datenbank mit den neuen arbeitserleichternden Maßnahmen aufbohren und eine recht extensive und geschwätzige Auftragsbestätigung aufsetzen. Das mußte ich jetzt einfach mal so sagen, denn eine Auftragsbestätigung war für mich normalerweise eine reine Auflistung der bestellten Leistung zur Vorab-Information und nicht ein Dokument mit 70% werbendem Inhalt (der Verkauf hatte ja schon stattgefunden!) und kaum als Auftragsbestätigung zu erkennen... aber ich machte ja alles, wie der Kunde es wünschte.
Außerdem beschäftigte ich mich meinem Aktenvernichter. Ich hatte zwei Ordner mit sensiblen Daten, die jenseits der Aufbewahrungspflicht waren. Auf gut Deutsch: ich schmiß tatsächlich etwas weg! Gut, nicht alles, ein paar 15jährige Rechnungen waren schon noch orginell, z.B. mein ersten 486er-Motherbord, das 2800 Mark gekostet hatte. Oder 16 MB Ram für 1300 Mark. Oder der Bildschirm für 2010 Mark. Alles noch zuzüglich MwSt. Oder die Rechnung über meine größte Bestellung/Lieferung, die ich jemals hatte: 49000 Mark. Oder die Rechnungen von den ZyXEL-Modems, mit denen ich die halbe Mailboxszene im Saarland versorgt hatte. Naja, waren das Zeiten gewesen :)
Jedenfalls war nach den zwei Ordnung der Aktenvernichter alle... anscheinend hatte ich ihn so strapaziert, daß er zu heiß lief und einfach abschaltete. Und er stank vor sich hin, ich mußte eine halbe Stunde durchlüften.
Um 18:40 verließ ich dann das Call Center und fuhr nach Hause, wo ich den Rest Kuchen vom Samstag aß und mir später noch drei Spiegeleier briet, bevor "Schicht im Schacht" war.
16.02.2006, Do. Heute hatte ich einen Termin auf der Bank. Da ich von Oppenrod aus losfahren wollte, hatte ich etwas mehr Zeit zur Verfügung und nutzte diese auch - eine halbe Stunde mehr Schlaf, himmlisch.
Ich packte alles zusammen, druckte eine vorläufige Bilanz und eine vorläufige BWA aus und machte mich um 09:12 auf den Weg nach Dillenburg. Ich war zwar etwas früh, aber auch diese Zeit konnte ich nutzen - dachte ich.
Auf der Autobahn führte ich ein 20 minütiges, sehr interessantes Telefonat. Da war ein möglicherweise neuer Kunde im Anmarsch und der passte mir genau ins Konzept. Wir vereinbarten, später und ohne Funklöcher weiter zu telefonieren. Da ich mich auf das Telefonat und das reine Fahren konzentriert hatte, wußte ich plötzlich nicht mehr, wo ich gerade war - Ausfahrt verpasst oder nicht? Ich fuhr auf den nächsten Parkplatz - und war genau richtig, die nächste Ausfahrt war die Richtige. Auf dem Parkplatz der Bank war alles vollgestellt, aber an der Ausfahrt war noch eine Lücke frei. Dorthin plazierte ich mich und da ich noch 20 Minuten Zeit hatte, verbrachte ich noch ein paar Minuten im Auto sitzend und den Verkehr beobachtend. Ein Opel Corsa wollte auch auf den Parkplatz der Bank einfahren, aber passte nicht auf - er nahm die Kurve zu eng und drückte sich einen dicken Streifen ins Blech, als er an einer Mauer vorbeischrammte. Ich konnte nur nicken, mehr nicht - so eine Schramme hatte ich ja selbst am Auto wegen des Unfalls vor einem Monat. 
Dann führte ich das Gespräch in der Bank - grundsätzlich positiv, aber ohne Ergebnis... wie üblich, brauchte ich Unterlagen, Unterlagen, Unterlagen zu denen, die ich bereits mithatte.
Um 11:20 war ich fertig und fuhr zurück ins Call Center, schulte ein neues Projekt, machte so etwas wie Mittagspause (fuhr zum Edeka und kaufte mir Kekse und Clementinen), besorgte Wasser fürs Call Center, machte eine weitere Schulung und dann verging der Rest des Tages mit Kleinkram und ich wußte nicht so recht, wie schnell das alles ging. Um 19:20 war ich fertig, redete noch eine halbe Stunde mit dem Vermieter und kümmerte mich kurz um mein Auto, bevor ich losfuhr.
Es werde Licht. Ich baute den rechten Scheinwerfer noch einmal auseinander und setzte alles wieder sorgfältig zusammen und siehe da - die Scheinwerfer waren korrekt ausgerichtet und ich hatte ordentliches Licht am Auto.
Um 20:30 war ich wieder zuhause und schob mir eine vegetarische Lasagne in den Ofen. Mahlzeit und Gute Nacht.
17.02.2006, Fr. Exakt 2 Minuten vor dem Weckerklingeln wurde ich wach. Der normalerweise letzte Tag der Arbeitswoche brach an, ich wußte jetzt schon, daß am Wochenende auch noch Arbeit anstand.
Ich fuhr zur Arbeit und beschäftigte mich mit Kleinkram, Kleinkram, Kleinkram. Die Zeit nach 12:00 Uhr verbrachte ich damit, eine kleinere Serverumstellung vorzubereiten, die das Call Center betraf. Eigentlich war ich müde genug, mich einfach in einer Ecke zusammenzurollen und das Wochenende zu verschlafen. Das brachte aber nichts. Zwei unserer Server sollten aus dem Betrieb entfernt werden und nach Frankfurt verpflanzt werden. Einen von diesen brauchte ich tatsächlich nicht, der andere war Domänencontroller, dhcp, dns, exchange und Fileserver. Tja. Diese paar Worte sagten wohl, was anstand. Alle Computer im Call Center bekamen feste IP-Adressen, die Netzlaufwerke mussten auf einen anderen Server umgestellt werden, ein neuer dns überall eingetragen werden und bei mir würde Outlook nur noch eingeschränkt funktionieren. Apropos "bei mir". Ich verzweifelte. Denn ich mußte natürlich aus der Domäne raus und meinen Notebook ebenfalls auf einen lokalen Benutzer umstellen. Das bedeutete, das Profil würde sich ändern. Also alle Einstellungen waren weg, ich mußte alles wieder neu einstellen: Hintergrundbild, Farben, Aussehen und Sortierung der Ordner, Netzwerkverbindungen, E-Mailkonten, Schriftgrößen und so weiter. Programme würden nicht mehr funktionieren und mußten neu installiert werden. Der Ordner eigene Dateien mußte neu gefüllt werden, Vorlagen neu zugewiesen und benutzerdefinierte Programmeinstellungen erneuert werden. Und es fing schon damit an, daß ich keine Rechte auf einen Teil des neuen Fileservers hatte. Scheiß Konfigurationsgehacke!
Um 20:00 war das meiste erledigt, ich war halbwegs sicher, daß mein Notebok im Griff war. Was eine Zeitverschwendung. Ich hatte jetzt wirklich Bock auf McDonalds und schlug mir dort den Bauch voll.
18.02.2006, Sa. Es gelang! Um 08:00 war ich zwar wach, torkelte ein bißchen durch die Wohnung, legte mich noch einmal ins Bett und ich schlief noch einmal 3 Stunden bis 11:05. Glänzend und eigentlich gut gelaunt. Erster Weg heute führte zur Post. Da war ein Einschreiben für mich. Konzertkarten für ein Open Air in Berlin. Schön. Dann fuhr ich nach Dutenhofen zum Globus. Irgendwas trieb mich dazu eine andere Strecke zu fahren, eine, die ich vor über einem Jahr mit einem Navigationssystem gefahren war. Das Ergebnis: ich konnte mich nicht mehr richtig erinnern und verfuhr mich, fand allerdings auf den korrekten Weg zurück gerade als ich den Straßenatlas aufgeschlagen hatte. Station: Friseur, Haare schneiden. Ungläubiges Staunen der Friseuse, wie hoch ich den Nacken frei haben wollte... sie machte es schließlich doch anders, als ich wolllte, nun ja.
Noch kurz in den Markt hinein, drei Öle gekauft (Oliven-, Sonnenblumen- und Bratenöl), mit einer Menge Süßigkeiten ergänzt und beim Bäcker etwas zum Frühstück gekrallt. Den normal-gewohnten Weg fuhr ich zurück, obwohl der Rückweg dieser anderen Strecke leichter zu finden war als der Hinweg. Ich machte noch einen kurzen Abstecher in den Norma und versorgte mich mit Molkereiprodukten, bevor ichum 14:00 Uhr wieder in der Wohnung angekommen war. 
Hm. Ich hatte mich lange nicht mehr auf die Waage gestellt. Sollte ich es wa(a)gen? Jupp, Erstaunen. Ich hatte wider erwarten nicht zugenommen, sondern war seit Monaten stabil. Trotzdem wars nicht in Ordnung und trotz "trotzdem" frühstückte ich erst einmal und klemmte mich vor den Fernseher. Es wurde später und später, schließlich war es Zeit, mich fertig zu machen. Heute war wieder Partytime, um 22:40 genehmigte ich mir bei McDonalds einen Salat und eine Cola, um 23:25 trudelte ich im Kult ein, um 03:12 war ich auf dem Rückweg, so naß geschwitzt, daß es besser war, bei Temperatur um den Nullpunkt vor der Rückfahrt ein Teil der Kleidung zu wechseln. Ich wußte es zwar schon vorher, aber erst zuhause wurde es zur Bestätigung: ich hatte an beiden Füßen Blasen... na toll. Falsche Schuhe, falsche Strümpfe? Also war alles etwas wilder geworden, auch gut. Um Wasser und Mineralstoffe zu ersetzen (obwohl ich heute schon 1,5 Liter zugesetzt hatte), genehmigte ich mir noch ein Glas Wasser mit Nahrungsergänzung Calcium und Magnesium. Nacht!
19.02.2006, So. Oh Mann, war ich fertig. Die Beine waren schwer und so richtig geschlafen hatte ich auch nicht - jedenfalls von der Länge her. ich wälzte wieder die ganze Zeit Gedanken, dadurch konnte keine richtige Ruhe aufkommen. Hatte ich gestern wirklich meinen Spaß gehabt oder war meine Motivation eine andere gewesen, als ich mir gegenüber zugeben wollte? OK, Spaß spielte schon eine Rolle.
Und ich hatte leichtes Sodbrennen. Woher das? Das wiederum spielte keine Rolle, also nochmals ein Glas Wasser mit Calcium und Magnesium bevor ich überhaupt etwas anderes tat, nämlich frühstücken, fernsehen und entspannen.


- - - - N ä c h s t e   W o c h e - - - -

20.02.-26.02.2006