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- - - - D
i e s e W o c h e - - - - |
| 27.02.2006,
Mo. |
'Rosenmontag. Wieder kam ich in den Genuß, selbstbestimmt
wach zu werden. Herrlich. Da heute für ich ein Arbeitstag war (wenn auch
zuhause), kümmerte ich mich zuerst um etwas Schriftkram. Dann machte ich
"Mittagspause" und plötzlich begannen sich die Gedanken zu drehen.
Was hinderte mich eigentlich die ganze Zeit daran, mit dem Sport wieder
loszulegen? Ich hangelte mich von einer kleinen Ausrede zur nächsten, doch
zusammen mit den Überlegungen von gestern im Burger King und dem heutigen Tag
kam ich zu der Überzeugung, daß die Phase im letzten Jahr (die hier kaum
dokumentiert war) natürlich von einem starken Ziel geprägt war, das dann
komplett weg gebrochenen war und weswegen ich mich seit September nicht mehr mit
der körperlichen Fitness beschäftigt hatte. Ich definierte als um: der Weg
wurde zum Ziel. Oder organisationstheoretisch: weg von der zielorientierten
Handlungsweise hin zu einer prozessorientierten. Und ohne Theorie:
Sportklamotten an, Pulsmesser umgeschnallt, CD eingelegt und rauf auf'n
Ergometer.
| Trainingstyp: |
Ausdauer |
| Trainingsgerät: |
Ergometer |
| Trainingslänge geplant (Grundlage für
die anderen Meßwerte): |
00:30:00 |
| Trainingslänge tatsächlich: |
00:45:00 |
| Durchschnttl. Puls: |
148 bpm |
| Verbrannte Kalorien: |
462 |
| CD im Laufwerk: |
Nine
Inch Nails: Fixed Ep
|
Das hatte ich mir Schlimmer vorgestellt, das
Wiederanfangen. Ok, zuerst war es eine Überwindung und die Beine waren schwer.
Schließlich war ich auf Drehzahl und nachdem ich meine geplanten 30 Minuten
durchhatte, legte ich einfach nochmals 15 Minuten obendrauf und hatte in der
ganzen Zeit nie den Gedanken aufzuhören oder kaputt zu sein. Auch war ich nicht
so verschwitzt, wie ich vermutet hatte, also war irgendwie alles noch da - nur
der Puls war für die getane Arbeit zu hoch gewesen, was zum Teil an der Musik
gelegen haben kann (die CD ist nur knapp 40 Minuten lang und als sie plötzlich
weg war, sank der momentane Puls innerhalb von 15 Sekunden von 157 auf 150), zum
Teil auch, daß einfach mein Herz nach sechs Monaten Pause erst noch eine
Gewöhnungsphase brauchte. Dann pfiff ich mir noch einen Mineraliencocktail rein
und legte mich zum Ausdampfen 25 Minuten unter mein Solarium. Fein. Ich fühlte
mich wohl, der erste Schritt war getan. Zur Selbstkontrolle entschloß ich mich
außerdem, alles zu protokollieren, siehe oben.
Essen, weiter arbeiten.
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| 28.02.2006,
Di. |
Mit Rumpeln im Bauch stand ich auf. Ich hatte gestern Nahrungsmäßig noch einmal so richtig zugeschlagen, mit der Absicht, beim Wiegen richtig schwer zu sein und somit kurzfristig einen schnellen Erfolg zu haben. Aber das hatte doch Auswirkungen, die dadurch verstärkt wurden, daß ich gestern spät ins Bett ging, obwohl ich heute früher raus musste/wollte. Also war ich zudem schlecht gelaunt, müde und hatte etwas Bauchweh. So ging der Tag auch weiter und ich wunderte mich, daß ich ihn schließlich überstanden hatte. Es ist mir schließlich doch nicht gelungen, Karneval hinter mich zu bringen, ohne jemanden in Verkleidung zu sehen. Da heute ohnehin nichts lief, verschob ich alle wichtigen Telefonate auf morgen und erledigte ein paar Statistikarbeiten. Um 19:49 verließ ich die Firma. Schneegestöber. Ich fuhr sehr vorsichtig, zuhause streute ich noch schnell den Gehweg und anschließend legte ich eine neue Trainingsrunde ein.
| Gewicht am Tagesanfang: |
105,0 kg |
| Trainingstyp: |
Ausdauer |
| Trainingsgerät: |
Ergometer |
| Trainingslänge geplant (Grundlage für
die anderen Meßwerte): |
00:45:00 |
| Trainingslänge tatsächlich: |
01:00:00 |
| Durchschnttl. Puls: |
145 bpm |
| Verbrannte Kalorien: |
669 |
| CD im Laufwerk: |
Nine
Inch Nails: Broken Ep
|
Ja, das ging schon wieder ganz gut, immerhin war eines meiner Talente nicht nur etwas blitzschnell zu lassen, sondern die Dinge genauso schnell anzugehen. Danach war ich tatsächlich leicht verschwitzt, aber nichts Schlimmes. Ich konnte also davon ausgehen, daß ich in einem Monat spätestens wieder auf dem Fitnessstand vom letzten August war... und nochmals 5 Monate weiter und ich wäre so sportlich wie nie zuvor in meinem Leben. Ich hielt von Kettenbriefen/-emails nichts. Aber heute hatte ich einen erhalten (den ich schon kannte), der etwas für mich wahres widerspiegelte: das "Jetzt" war entscheidend, nichts für später aufheben, nicht für einen besonderen Moment. Ich hatte mir bis jetzt vieles für später aufgehoben und dabei die entscheidenden Momente verpasst. Nicht alle, aber die üblichen. Und jetzt wollte ich alles haben. Ich will Spaß, ich geb Gas.
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| 01.03.2006,
Mi. |
Heute ging es wieder besser, anscheinend war das überschüssige Essen verdaut - dafür hatte ich den ganzen Tag über latente Kopfschmerzen. Die Fahrt zur Arbeit war recht rutschig, Scheißwetter... Schnee, Matsch, Eis, Trocken... alles derzeit durcheinander, mal unter Null, mal über Null. Haupsache, ich packte es auf die Arbeit - bzw erst zur Post, aber die Postfiliale im Edeka machte um 09:00 Uhr auf und es war erst 08:54. Naja, warten wollte ich nicht, also ins Call Center. Mir fehlte Marketing-Material, also schrieb ich die erste Produktbeschreibung, diese konnten an Kunden verschickt werden oder als PDF auf die neue Webseite wandern. Dann verlief der Tag im Kleinkram, Zahlen, Schulung und sogar ein bißchen Programmierung in der Datenbank - die Leute konnten jetzt erkennen, wieviele Leute der Zielgruppe unter derselben Anschrift erreichbar waren.
Um 18:00 packte es mich dann doch, ich brauchte eine Mahlzeit und fuhr zum
Dönerladen nach Mornshausen. 20 Minuten später war ich zurück und setzte
meine Arbeit fort. Ich programmierte noch ein paar Dinge, schaute 1445
Datensätze nach und mußte über ein paar Dinge den Kopf schütteln. Morgen
setzte ich ein Meeting an. Um 21:40 schloß ich ab und fuhr nach Hause. Das
Wetter hatte sich nicht gebessert und insbesondere zwischen dem Abschmelzen am
Tag und dem Frost zur beginnenden Nacht nervte mich. Schmierseife auf der
Straße, jederzeit die Unsicherheit, ob ich nicht vielleicht doch zu schnell
fuhr und den Kontakt zur Straße verlor. Um 22:20 war ich in meiner Wohnung und
setzte mich auf den Ergometer. Ich terminierte 30 Minuten und wollte auch
definitiv nicht mehr tun, denn es war schon spät und mit zuviel Adrenalin
würde ich nicht schlafen können.
| Gewicht am Tagesanfang: |
105,2 kg |
| Trainingstyp: |
Ausdauer |
| Trainingsgerät: |
Ergometer |
| Trainingslänge geplant (Grundlage für
die anderen Meßwerte): |
00:30:00 |
| Trainingslänge tatsächlich: |
00:30:00 |
| Durchschnttl. Puls: |
140 bpm |
| Verbrannte Kalorien: |
423 |
| CD im Laufwerk: |
Xebox:
And We Have a Future
|
Tendenz: weiterhin positiv, wobei die späte Stunde und der Döner etwas den
Enthusiasmus bremsten. Aber schwer fiel es nur die ersten 10 Minuten. Falls ich
über die Strecke unter 135 Puls schaffte, konnte es wieder richtig losgehen.
Zum Abschluß ein Glas Calcium und Magnesium, zwei Scheiben Vollkornbrot mit
Quark und Marmelade und der Tag war gelaufen.
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| 02.03.2006,
Do. |
Irgendwie war der Tagesstart "müde". Zuerst einmal
das Meeting - 1,5 Stunden dauerte es, danach war viel gesagt und Information
ausgetauscht. Ich beschäftigte mich mit Ausschreibungen und Kleinkram. Mit der
beginnenden Mittagszeit wurde es schließlich hektisch und hektischer. Nicht
wegen der Arbeit im Call Center, sondern wegen einer anderen Baustelle. Ein
Umzug war organisiert worden (die Ausläufer hatte ich ja schon mitbekommen,
siehe der Trouble mit meinem Notebook letzte
Woche und davor mit den Servern), doch
dort, wo hingezogen wurde, funktionierte heute gar nichts. Wenigstens
funktionierten alle Sachen (zwar z.T. nicht effizient, aber effektiv), die in
meinen Bereich fielen. Jedenfalls wurde kurzerhand entschlossen, einen Teil der
Arbeit bei mir im Call Center erledigen zu lassen - relativ spontan aus der Not
geboren. Das Problem war nur das liebe Wörtchen "sollte"... Sollte
nämlich alles funktionieren. Tat es aber nicht unbedingt und so beschäftigte
ich mich damit, zwei PCs und einen Drucker zum Funktioneren zu bringen.
Allerdings mit einem kleinen Schwierigkeitsgrad: alles über Citrix. Nunja, nach
endlich langer Zeit funktionierte es zumindest provisorisch, was allemal besser
war als "garnicht".
Jedenfalls war dann "früher nach Hause" erledigt. Ich kam erst um
19:20 aus der Firma raus. Um 20:00 Uhr war ich in meiner Wohnung und kümmerte
mich sofort um den Sportteil des Tages.
| Gewicht am Tagesanfang: |
104,5 kg |
| Trainingstyp: |
Ausdauer |
| Trainingsgerät: |
Ergometer |
| Trainingslänge geplant (Grundlage für
die anderen Meßwerte): |
00:45:00 |
| Trainingslänge tatsächlich: |
00:45:00 |
| Durchschnttl. Puls: |
140 bpm |
| Verbrannte Kalorien: |
629 |
| CD im Laufwerk: |
Xebox:
And We Have a Future
|
Das lief heute aber nicht sehr gut. Irgendwie hatte der Tag mich richtig
müde gemacht, ich hatte wirklich kleine Probleme, das Tempo konstant zu halten
und die Zeit durchzuhalten. Aber schließlich war das geschafft, ich machte mir
eine große Portion Kohlenhydrate und Eiweiß... Nudeln mit Ei... und entspannte
vor dem Fernseher.
Achja - und im Laufe des Tages erreichte mich eine ganz andere, aber wichtige
Information für morgen: weil die Nightstalker
Party am 06.01. im Kult-Lager stattgefunden hatte und nicht im Kult-Club,
wollte ich nicht mehr hingehen. Aber ich hatte mit dem Veranstalter im
Mailwechsel gestanden und noch einmal nachgefragt: sie ist wieder im Club. Also
war für mich morgen abend gebucht.
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| 03.03.2006,
Fr. |
Ich hatte 8 Stunden am Stück geschlafen. Das fand ich gut.
Erste Arbeit des Tages: für meine Leute weitere Arbeit aus dem Adressbestand zu
selektieren.
Dann verlief sich der Tag wieder viel in Kleinklein: zur Buchhaltung fahren, auf
die Post, Wasser kaufen, etwas an den Datenbanken schrauben u.s.w.
Als es dann Mittag wurde, schob ich eine vegetarische Lasagne (aus dem real,
nicht wahr?) in die Mikrowelle. Nach dem Essen machte ich mich schnell an die
Tagesauswertungen und zog alles auf meinen Laptop, was ich zur weiteren Arbeit
benötigte - draußen hatte es nämlich angefangen zu schneien. Kein dichter
Schnee, aber äußerst regelmäßig. Er blieb zwar noch nicht liegen, aber das
war nur eine Frage der Zeit, da war ich mir sicher, und ich wollte vorher schon
in meiner Wohnung sein.
Die Entscheidung war richtig. Auf dem Rückweg fuhr ich
beim real vorbei (noch ein paar Früchte einkaufen und ein paar andere Dinge),
fuhr tanken. Als ich dann immer näher an Oppenrod heranfuhr, wurde es immer
schmierseifiger auf der Straße und das war das Zeichen, daß ich recht behalten
hatte. Noch eine Stunde mehr und ich wäre vermutlich nicht mehr nach Hause
gekommen. So war ich schon um 15:00 Uhr hier, aber das hieß natürlich nicht,
daß ich keine Arbeit mehr hätte... allerdings machte mir noch etwas sorgen...
heute abend wollte ich Spaß haben, doch der Spaß war in Marburg und wenn alles
einschneite, konnte ich das streichen, was mir gar nicht gefiel. Nun, bis da
waren es ja noch 8 Stunden...
Ein großer Teil der 8 Stunden vergingen, schließlich war es 21:10. Davor hatte
ich fern gesehen und den Bürgersteig geräumt und gestreut. Es hatte
zwischenzeitlich aufgehört zu schneien, aber dort, wo heute morgen wieder alles
frei war, lag eine Schneedecke von ca. 5 cm. Nicht viel, aber ausreichend viel,
damit ich mir ernstlich Gedanken machte, ob ich nach Marburg fahren sollte oder
nicht. Es hatte aufgehört. Hm. Ich machte mich ausgehfertig und sagte mir: wenn
ich es zum McDonalds packte, dann ging es auch bis nach Marburg. Ich packte es
zum McDonalds, schob mir ein Bigmac-Menü rein und fuhr nach Marburg, um 22:17
war ich im Kult. Ja, es war wieder im großen Raum. Toll. Aber durch den Schnee
waren auch nicht viele da, heute hätte das Lager gereicht. Aber ich
durfte ja nicht meckern, ich hatte es mir ja so gewünscht. Langsam füllte es
sich ein wenig (wobei es immer noch recht mager war), schließlich liefen auch
Titel für die Tanzfläche... und ich merkte nach einer gewissen Zeit, daß ich
mir offensichtlich wieder eine Blase an der Ferse getanzt hatte. Alles in allem
war es eine tolle Party gewesen, um 04:00 Uhr bin ich raus und fuhr gaaaaaaaaanz
langsam nach Hause, noch schnell trockenfönen und ab ins Bett.
| Gewicht am Tagesanfang: |
104,5 kg |
| Trainingstyp: |
Ausdauer |
| Trainingsgerät: |
Dancefloor |
| Trainingslänge geplant (Grundlage für
die anderen Meßwerte): |
00:00:00 |
| Trainingslänge tatsächlich: |
02:00:00 |
| Durchschnttl. Puls: |
ich nehm auch noch 'ne Pulsuhr |
| Verbrannte Kalorien: |
mit ins Kult, oder was? |
| CD im Laufwerk: |
Diverse vom DJ (Industrial, Electro, EBM, Dark Wave,
Gothic)
|
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| 04.03.2006,
Sa. |
Oh Mann. Ein Wiederholungstraum, also einer, der sich immer
und immer wieder wiederholt, aber jedesmal anders - so lange, bis man aufwacht.
Das passierte dann um 11:00 Uhr.
| Gewicht am Tagesanfang: |
103,2 kg |
| Trainingstyp: |
- |
| Trainingsgerät: |
Couch |
Ich war relativ durch den Wind heute, weil mich die Party gestern
richtig fertig gemacht hatte. Nochmals: es war richtig gut gestern - nur bei
einer Sache konnte ich mich zu keiner Entscheidung durchringen, das war dann
einer der Bestandteile des Traums (die Alternativen wurden durchgespielt) und
das hing mir dann den ganzen Tag nach und beschäftigte auch meine wachen
Gedanken. Das mit der Kilozahl am Tagesanfang zeigt, wie körperintensiv das
Ganze gestern war - obwohl ich normal gegessen, zusätzlich beim McDonalds war
und mehr als einen Liter Flüssigkeit im Kult zugeführt hatte! Im Laufe des
Tages würde sich das wieder normalisieren - und ich tat alles, damit das auch
eintrat. Ich führte Wasser zu, ergänzte Magnesium, Calcium und Vitamine aus
Früchten, trank Milch und setzte dort 40gr Eiweiß zu, aß drei Scheiben
Vollkornbrot mit Quark und Aprikosenmarmelade.
Eines war allerdings ganz, ganz sicher: der Zustand meiner Beine (leichter
Muskelkater) sagte mir, daß ich heute KEINEN Sport treiben würde. Ich mußte
auch einmal aussetzen, der Körper mußte sich an die Belastung gewöhnen.
So saß ich die meiste Zeit vor dem Fernseher oder dem PC.
Allerdings war Samstag und so fuhr ich noch schnell ein paar Kleinigkeiten
einkaufen. Zuerst in den REWE, meinen Lottoschein austauschen, alt (mit nichts
drauf) gegen einen neuen Schein (gestern hatte ich drei alte Lottoscheine zum
real gebracht, von denen ich einen viel zu lange hatte und deswegen keine
Auszahlung mehr möglich war, wenn eine drauf gewesen wäre - die anderen beiden
brachten 12,60).
Außerdem fuhr ich zum Norma und kaufte zwei Liter Milch, eine Schale
Cocktailtomaten (für die Sauce zum Fisch für morgen) und zwei Dinge aus den
Sonderaktionen: ein Nachfüllset für meinen HP Officejet K80 und ein
USB-Speicherkartenleser, der auch als normaler USB-Stick funktionierte.
Letzteren wollte ich schon länger kaufen, doch das war die Kombination, die ich
haben wollte, denn im Nokia Communist 9500 konnte ich nur eine MMC-Karte
reinstecken (kein SD) und im Notebook nur eine SD-Karte - dämlicherweise konnte
der Kartenslot des Dells keine MMC lesen. Dieser Pseudostick konnte beides: ich
konnte MMC und SD hineinstecken. Also nahm ich die MMC aus dem Handy, steckte
ihn in den Stick und lud dort die Lieblingssongs meiner CDs (512MB) innerhalb
von 30 Sekunden drauf. Natürlich konnte ich die Daten auch über das Nokia
Datenkabel oder Bluetooth übertragen. Doch das dauerte selbst mit dem
Datenkabel mehrere Stunden (ich hatte es probiert!). Schwupps ins Handy zurück
und ich brauchte mich noch nicht einmal darüber zu ärgern, daß ich Lieder in
Formaten rübergespielt hatte, die das Handy nicht verstand. Das ging ja jetzt
schnell mit dem Datenaustausch. Fein.
Das mit dem Nachfüllset war etwas komplizierter... Ausgangslage: die
Tintenpatrone war noch halbvoll, nur blau war total aufgebraucht und ich wollte
wegen der blauen Farbe keine komplett neue Patrone kaufen, deswegen wollte ich
das ganze mal ausprobieren. Ich machte alles nach Anleitung, trotzdem druckte
der Drucker kein blau. Ich reinigte die Düsen mit Wasser, setzte die Patrone
noch einmal ein... im Display stand: "Farbpatrone fehlerhaft. Überprüfen
oder ersetzen." Grrrr.... Ich hatte noch zwei weitere alte Patronen, ich
setzte sie nacheinander ein. Die eine setzte ich ein, die selbe Meldung. Die
dritte Patrone setzte ich ein und bekam die Meldung "Falsch
Tintenpatrone". Ich überprüfte die HP-Nummern: nein, es war die richtige
Patrone. Ich nahm sie heraus. Die Kontaktleiste war mit einer fettigen Substanz
bedeckt. Ich reinigte die Kontaktleiste mit Feuerzeugbenzin. Danach wurde die
Patrone total korrekt erkannt... sie war allerdings komplett dicht, druckte also
auch nicht mal ansatzweise. Hm. Schließlich ignorierte ich die Fehlermeldung
vollständig, machte eine Druckerreinigung und einmal Ausrichten der Patronen.
Ergebnis: die Meldung war schließlich auch weg und ich druckte wieder in allen
Farben. Fein, wenn auch mit einer halben Stunden Verzögerung: Operation
erfolgreich.
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| 05.03.2006,
So. |
| Gewicht am Tagesanfang: |
103,3 kg |
| Trainingstyp: |
- |
| Trainingsgerät: |
Couch |
Heute machte ich es mir so richtig gemütlich. Ich hatte Gelegenheit,
etwas über den Freitag abend nachzudenken und diese nutzte ich ausgiebig.
Schließlich packte mich eine Idee, ich nahm meinen Skizenblcok heraus und einen
1er Bleistift und begann etwas zu zeichnen. Aber wie bei mir üblich: wenn ich
die Vorlage nur im Kopf hatte, dann verwirrten sich die Proportionen, ich
brauchte etwas, an dem ich messen konnte, wo ich Verhältnisse bestimmen konnte
und Winkel und Hilfslinien. Zumindest exemplarisch. Also suchte ich im Web und
fand eine geeignete Vorlage, ich konnte auch sofort meinen neu befüllten
Tintenstrahldrucker dafür benutzen, obwohl ein schwarz-weiß-Bild ausgereicht
hätte. Un dann kam es ebenso wie üblich: Nachdem ich die Form ausgiebig
studiert hatte, brachte ich ein fast perfektes Ergebnis hin. Vorlage hieß hier
aber nicht, daß ich die Vorlage nachgezeichnet hätte, sondern ich hatte nur
die Proportionen als Basis genommen. Ganz konkret ging es um die Darstellung
eines menschlichen Körpers - normalerweise gab es im Künstlerbedarf so kleine
Gliederpuppen aus Holz, um bestimmte Körperhaltungen abzubilden.
Unterschiedliche Körperhaltungen konnte ich schon im Kopf erzeugen, aber die
Verhältnisse von Kopfgröße zu Rumpf oder so hatte ich eben nicht mehr
verfügbar und dazu hatte ich die Vorlage gebraucht. Um es mal sehr
selbstbewußt zu sagen: aha, auch hier hatte ich "es" noch voll drauf,
als der Entwurf stand. Das könnte der Ansatz zu der Idee sein, um endlich mal
ein paar Leinwände zu füllen. Dann schrieb ich noch ein par E-Mails und ließ
den Tag Tag sein. Abends gab es dann den Fisch, gebraten, mit einer wirklich
genialen Tomatensauce und einer Menge Reis. Ich wollte mir eigentlich noch für
morgen aufheben - aber das ging nicht.
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