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- - - - 01.01.2006 - 31.12.2006 - - - -

früher 2000 2001 2002 2003 2004 2005
Januar 01.01.-01.01.2006 02.01.-08.01.2006 09.01.-15.01.2006 16.01.-22.01.2006 23.01.-29.01.2006 30.01.-31.01.2006
Februar 01.02.-05.02.2006 06.02.-12.02.2006 13.02.-19.02.2006 20.02.-26.02.2006 27.02.-28.02.2006   
März 01.03..-05.03.2006 06.03.-12.03.2006 13.03.-19.03.2006 20.03.-26.03.2006 27.03.-31.03.2006  
April 01.04.-02.04.2006 03.04.-09.04.2006 10.04.-16.04.2006 17.04.-23.04.2006 24.04.-30.04.2006  
Mai 01.05.-07.05.2006 08.05.-14.05.2006 15.05.-21.05.2006 22.05.-28.05.2006 29.05.-31.05.2006  
Juni 01.06.-04.06.2006 05.06.-11.06.2006 12.06.-18.06.2006 19.06.-25.06.2006 26.06.-30.6.2006  
Juli 01.07.-02.07.2006 03.07.-09.07.2006 10.07.-16.07.2006 17.07.-23.07.2006 24.07.-30.07.2006 31.07.-31.07.2006
August 01.08.-06.08.2006 07.08.-13.08.2006 14.08.-20.08.2006 21.08.-27.08.2006 28.08.-31.08.2006  
September 01.09.-03.09.2006 04.09.-10.09.2006 11.09.-17.09.2006 18.09.-24.09.2006 25.09.-30.09.2006  
Oktober 01.10.-01.10.2006 02.10.-08.10.2006 09.10.-15.10.2006 16.10.-22.10.2006 23.10.-29.10.2006 30.10.-31.10.2006
November 01.11.-05.11.2006 06.11.-12.11.2006 13.11.-19.11.2006 20.11.-26.11.2006 27.11.-30.11.2006  
Dezember 01.12.-03.12.2006 04.12.-10.12.2006 11.12.-17.12.2006 18.12.-24.12.2006    
später 2007 (Hinweis: gibts noch nicht!!)

 

- - - - D i e s e   W o c h e - - - -

13.03.2006, Mo. Ich kam etwas später zur Arbeit - so 15 Minuten später. Ich hatte tatsächlich den Versuch unternommen, etwas länger zu schlafen - aber leider erfolglos. Ich war den ganzen Tag über müde und bekam irgendwie nichts auf die Reihe. Es gab viel zu viel, was meine Aufmerksamkeit von meiner eigentlichen Arbeit wegzog. Da eine Krankenkasse mit falschen Buchungen aufgrund fehlerhafter Meldungen der Software zur Personalbuchhaltung - dort eine kleine Schulung - dort ein Angebot für eine Ausschreibung. Ich machte aber schon um 17:40 Schluß, denn ich wollte noch in den real einkaufen fahren. Neben Toilettenpapier fürs Call Center kaufte ich mir einen Wagen voll Frische ein: Käse, Fisch, ein Kilo Hähnchenbrustfilets, ein Kopfsalat, Äpfel, Clementinen, Bananen, diverse frische Wurst, Karotten, ein Vollkornbrot... ich mußte weg von Kohlenhydraten. Und von Keksen (was aber nicht gelingen würde). Trotzdem nahm ich mir vor, all das innerhalb dieser Woche wegzuessen - dann war kein Platz mehr für Kekse oder Nudeln oder so.
Abends machte ich mir den Fisch in einer Tomatesauce - war sehr lecker, danach war nichts mehr mit mir anzufangen. Couch.
14.03.2006, Di. Heute wieder später - aber nur 5 Minuten. Ich packte es nicht, auszuschlafen, müde war ich immer noch. Auf der Arbeit telefonierte ich durch die Gegend, ich wollte Arbeit beibringen. Aber irgendwie war der Teufel in Moment drin. Zudem ärgerte ich mich und beschloss, das Thema private Telefonate am Arbeitplatz enger ins Auge zu fassen. Das Problem war, daß die Software zur Gesprächskostenauswertung nicht lief, welche mir für jede Nebenstelle eine komplette Aufstellung machen konnte. Ich wußte nicht woran es lag (keiner wußte das), aber ich wollte unbedingt eine Lösung. Also wagte ich es und verband mich auf den Server, der unsere Telefonanlage steuerte und klickte mich durch die installierte Software. Ich fand dies und jenes - hunderte von kleinen Konfigurationsprogrammen und irgendwann ahnte ich ein Bild von dem, wie das Ganze aufgebaut war. Ergebnis: ich fand auch heraus, warum ein bestimmtes Phänomen aufgetreten war und hätte es sogar lösen können. Und dann fand ich die Software, mit dem die Software zur Gesprächsauswertung konfiguriert wurde. Und plötzlich wußte ich auch, wie die SQL-Datenbanken miteinander verknüpfbar waren, so daß ich das einzelne Gespräch der Nebenstelle zuordnen konnte. Aber es wurden nicht alle Gespräche in die Datenbank geschrieben, sondern nur ein Teil! Hmm... dann fand ich heraus, daß man die Gesprächsdaten auch in einer Textdatei ablegen konnte - das konfigurierte ich und schließlich hatte ich auch eine aussagefähige Datenbasis, um das Thema "erlaubte" und "nicht-erlaubte" Anrufe in den Griff zu bekommen. Plötzlich war es 20:25 - ich schickte meine Auswertungen weg, setzte mich ins Auto und fuhr nach Hause. Dort gab es zwei pure Hähnchenbrustfilets mit Salz und Pfeffer gebraten und diverse Saucen (Asia, Curry und Mexiko) mit Brot.
15.03.2006, Mi. Panik. Kein Internet mehr. Plötzlich war es in der Firma weg, ab ca. 12:00 Uhr. Was war das denn schon wieder. Um 13:00 Uhr stand fest: das lag darin, daß der Telefonanschluß dort nicht mehr bedient wurde, wo auch unser Internetanschluß gelegt war. DLS gabs nämlich nicht in Lohra, sondern hier in der Gegend nur in Gladenbach. Also sah es so aus: wir hatten eine 2MBit von Lohra nach Gladenbach in die ehemaligen Geschäftsräume, dort fiel die Leitung in einen Router, der an ein DSL-Modem angeschlossen war. Unsere Rufnummer war in zwei Teile geteilt - der eine Teil nach der Kopfnummer wurde nach Gladenbach geroutet, der zweite nach Lohra. AAAABER nun haben wir diese beiden Teile zusammengelegt und auf den PMXer von Lohra geschaltet. Damit gab es in Gladenbach offiziell keine Rufnummer mehr, ohne Rufnummer keinen Telefonanschluß, ohne Telefonanschluß kein DSL. Aha. Was tun? Selbst eine eigene zwei MBit Internetverbindung hier in Lohra legen zu lassen war recht teuer. Eigentlich unverschämt teuer, die Preise waren nicht mehr gerechtfertigt in DSL-Zeiten. Ich überlegte ganz kurz, eine 34MBit legen zu lassen, einen Funkmast aufzustellen und ganz Lohra breitbandig per Funk zu versorgen - da gab es zwar einen, der das hier anbot, aber ebenfalls unverschämt TEUER. Nein, das wäre zuviel Stress. Es blieb also, vorerst über ISDN rauszugehen, wenn wir denn einen passenden Router hätten. Kurzfristig keiner da. ICH MUSSTE INS NETZ!!! E-Mails warteten, ich mußte selbst welche verschicken. Überleg... hmmm... also, ich hatte ein analoges Modem im Notebook eingebaut (das ich wirklich bis heute nur belächelt hatte, wer brauchte denn noch sowas?). Und ich hatte ein analoges Stand-Alone-Fax in meinem Büro (den ich wollte, weil ich beim Faxen nicht auf den PC angewiesen sein wollte). Aha... ich stöpselte das Telefonkabel in mein Notebook ein, startete Hyperterminal und tippte schnell mal ATE1 und ATD0. Ich hörte, wie der PC sich das Amt schnappte und mit NO CARRIER antwortete. Aha. Voraussetzung 1 für Internet erfüllt: eine funktionierende Modemverbindung. Onlinesoftware? Hmmm. T-Online? Keine Zugangsdaten, zu bürokratisch und mochte ich außerdem nicht. Internt-by-call? Tarife raussuchen ohne Internet? Quatsch! AOL. Klar - ich hatte ja einen AOL-Zugang, als Ex-AOLer :-) Nur - ich wage es fast nicht zu sagen - war in der ganzen Firma keine AOL-CD aufzutreiben. Unglaublich, das ist mir bewußt, aber ehrlich wahr! Noch nicht mal auf den Fritzcard-CDs war mittlerweile eine AOL-Version drauf. Also setzte ich mich ins Auto und kaufte eine Zeitschrift mit einer DVD randvoll mit nützlicher Software (würde sich noch zeigen) und mit einer aktuellen AOL-Version drauf. Um 15:00 Uhr war ich online mit 49666 (oder so) Bit pro Sekunde und konnte wieder E-Mails empfangen und schreiben.
Hm. Das kam mir irgendwie vor, wie nach einem kalten Entzug. Jedenfalls war ich danach wieder viiiiel ruhiger, konnte sogar etwas in der Datenbank programmieren, danach machte ich die Statistiken fertig und beendete den Tag um 19:08 mit der Heimfahrt bei Minusgraden. Zuhause entspannte ich mich dann vollends und beschäftigte mich im wesentlichen bis 24:00 Uhr damit, eine lange E-Mail zu schreiben, nachdem ich mir Abendessen gekocht hatte. Weitere zwei Hähnchenbrustfilets mit asiatisch angehauchtem Gemüse.
16.03.2006, Do. Ich schleppte den gestern gepackten Werkzeugkoffer auf die Arbeit - damit ich nicht immer Faxgerät und PC umstöpseln mußte, bzw. daß zumindest das Fax permanent bedient wurde und mein PC nur einsprang, wenn er mit dabei war. Doch ich verschwendete eine Stunde Zeit... die TAE-Dose (Typ NFN) war relativ schnell richtig angeschlossen und verkabelt und jedes einzelne Kabel funktionierte. Aber beide Zusammen funktionierten sind. Da hatte ich offensichtlich doch nicht so gut ausgewählt beim Griff in die Kabelkiste, ein F-Kabel hatte nur zwei Adern gelegt, das andere war auch ein F-Kabel, an dem immerhin vier Adern belegt waren. Aber ich konnte Steckverbindungen herstellen in beliebiger Kombination... Es funktionierte immer nur ein Kabel. Mist.
Also wählte ich mich jede halbe Stunde ein, schaute nach neuer E-Mail, recherchierte im Internet auf Anfrage nach Büchern, schrieb Rechnungen und überwachte den Betrieb. Mittags deckte ich mich mit Obst ein. Ein Kilo Bananen, zwei Kilo Clementinen, 700 Gramm Äpfel. Ich lebte eindeutig zu ungesund im Moment, deswegen Obst.
Der Tag ging so weiter bis 19:00 Uhr, dann packte ich ein und fuhr nach Hause. Interessanterweise war ich so fertig, daß ich noch nicht einmal eine E-Mail schreiben konnte, die ich noch fertig machen wollte. Aber zumindest eine Ladung Wäsche konnte ich in die Waschmaschine packen - beinahe hätte ich aber wieder vergessen, die Wäsche wieder aus der Waschmaschine herauszunehmen. Ich bemerkte es gerade noch kurz vor dem Einschlafen.
17.03.2006, Fr. Ultimativ müde heute morgen - aber was half es? Zur Arbeit, wieder fast den ganzen Morgen nur recherchiert nach Literatur, Dinge rausgesucht - ach, ich wünschte mir wieder Tage, an denen ich sinnvolleres tun konnte. Ich entschloß mich dazu, früher Schluß zu machen.
18.03.2006, Sa. Ich hatte gut geschlafen, um 10:00 Uhr ging ich den Tag an. Ich fuhr zum Globus, ich dachte, es wäre mal wieder Zeit, die Haare in Form bringen zu lassen. Doch so geärgert wie dieses Mal hatte ich mich selten. Ich sagte, wie ichs gerne hätte und hätte genau so gut gar nichts sagen können, denn ich hatte das Gefühl, daß mir ein Standardhaarschnitt verpasst wurde mit leichten Abwandlungen wegen meiner Anwandlungen. Nur die Konturen nachschneiden, sagte ich, trotzdem wurden fast 1 cm vom Deckhaar heruntergeschnitten, es wurde oben und hinten ausgedünnt und die längeren Haare vorne und an der Seite über die Maßen gestutzt. Es stellte mich nicht zufrieden, daß ich dieses Mal kein Trinkgeld gab, es würde drei Monate dauern, bis die Haare wieder (zumindest in der Länge) so weit wären wie heute. Auch kräftiges Fluchen und viel Styling Gel würde da heute abend nicht weiterhelfen. Anschließend kaufte ich noch ein paar Sachen ein (u.a. die frische Pizza - die war gut, nur gekühlt, nicht gefroren, hatte einen dicken Teig... frisch halt eben). In meiner Wut stopfte ich mir die Tüte außerdem mit Süßkram voll. Verdammt. Beim Bäcker noch die dicken Streuseltaler fürs Frühstück (von denen selbst ich nur einen mit Mühe und Not packte) und ab zurück in Richtung Gießen. Ein kurzer Zwischenstopp beim Norma (Milch, Butter, Quark) und nach Hause. Um 13:10 begann mein Frühstück.
Die weiteren Stunden verbrachte ich wach und ausruhend. Als ich in Vorbereitung auf heute Nacht um 18:30 Uhr noch zwei, drei Stunden schlafen wollte, da funktionierte das nicht, ich wälzte mich nur hin- und her, das brachte mir nichts. Also auf der Couch weiter. Um 20:00 Uhr dachte ich - hmm.. ich könnte mich ja fertig machen und vor der Party schon einmal ins Reits? Aber irgendwie hatte ich keine Lust dazu, machte mir noch Abendbrot (die Energie würde ich brauchen) und bereite mich gaaaanz langsam vor. Die Haare waren ein Problem... aber egal, war ja nur für die erste Stunde, dann wären sie eh' nicht mehr sichtbar. Um 23:20 war ich da... und um 05:00 Uhr gingen die Lichter an und wir wurden herausgeworfen. Mann, war ich fertig, wankte zum Auto, wechselte das nasse Hemd mit T-Shirt gegen einen Pullover und fuhr nach Hause.
19.03.2006, So. Bis 11:30 schlief ich - was streng genommen aber auch nicht besonders viel war. Die Knie taten weh, der untere Rückenbereich ebenfalls, die Füße fühlten sich platt an und ich war total entwässert. Blasen hatte ich dieses Mal aber keine an den Füßen, ich hatte andere Schuhe angezogen. Diese waren vom Halt des Fußes eher schlechter, aber wenigstens hatten sie keine Druckstellen, die sich nach 3 Stunden zappeln bemerkbar machten. Den Tag über führte ich Wasser, Nahrung und Nahrungsergänzung zu mir und verbrachte den größten Teil auf der Couch. Draußen schien es jetzt allmählich besseres Wetter zu werden, die Sonne schien und vermutlich war es auch etwas wärmer als in den letzten Tagen. Mir war's egal. Ganz egal.


- - - - N ä c h s t e   W o c h e - - - -

20.03.-26.03.2006