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- - - - D
i e s e W o c h e - - - - |
| 03.04.2006,
Mo. |
Eine Stunde später zur Arbeit. Der Grund: ich hatte schon
vorgestern eine Idee gehabt - besser gesagt, ich habe mit Thomas telefoniert,
der hatte eine Idee und ich war gerade dabei, ein vollständiges Produkt daraus
zu entwickeln. Das hatte Zeit gebraucht, Energie verbraucht und mich müde
gemacht. Aber ich hielt die Idee für gut und hatte schon einen Plan im Kopf,
der sich langsam entwickelte. Auf der Arbeit verteilte ich in diesem
Zusammenhang erste Aufträge.
Den Tag hatte ich in grundsätzlich positiver Erinnerung. Ich wollte ihn mir
merken. Ansonsten verlief der Tag "normal", wurde aber den Nachmittag
immer müder, was sicherlich am hastig zusammegestellten Mittagessen lag. Ich
war nämlich schnell in den Edeka gefahren, hatte mir eine Fertigmahlzeit
(Hühnchen, Spargelcremesauce, Reis) und eine Packung Eierwaffeln gekauft und
gegessen. Das war zuviel und ich war nur noch am verdauen, fürs Gehirn fehlte
das bißchen an Blut und Sauerstoff, um so richtig wach zu bleiben. Trotzdem
machte ich noch etwas fertig, was laaange liegen geblieben war. Das vernichtete
kurzfristig einen ganzen Stapel Papier von meinem Schreibtisch, um 19:30 war
Schluß. Und ich ging (nach einer Pizza) früh ins Bett.
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| 04.04.2006,
Di. |
Ausgeschlafen. Gut. Der Tag lief auf der Arbeit gut und ich
holte einen Rückstand nach dem anderen auf. Konnte es sein, daß ich irgendwann
wirklich echt tatsächlich auf den aktuellenStand kam und mich wieder um total
unnötige Dinge kümmern konnte - zum Beispiel ums Geld verdienen.
Heute gabs zum Mittag wieder ein Kilo Früchte. Ich aß das Zeug draußen, das
war aber nur am Anfang lustig. Als etwas Wind aufkam, wurde es kalt. Ansonsten
geschah nichts außergewöhnliches, um 18:50 war ich zuhause und entspannte
einfach ein bißchen.
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| 05.04.2006,
Mi. |
Heute war ich den ganzen Tag über müde, obwohl ich
eigentlich ausreichend geschlafen hatte - 8 Stunden. Ich beschäftigte mich mit
etwas Büroarbeit, damit mein Schreibtisch endlich wieder frei wurde und schreib
ein paar Seiten zur Produktidee von Montag. Es formulierte sich immer besser
dabei. Ich sah echte Chancen, daß das etwas werden konnte... die besten Dinge
sind die einfachen Dinge und das war so einfach, daß ich es fast nicht glauben
konnte, daß da niemand drauf gekommen war. Tja, dann führte ich noch ein paar
Personalgespräche und schließlich war dieser Tag auch wieder zuende. Ich
merkte, daß ich auf der Couch fast einschlief... Und ging schon um 22:00 Uhr
ins Bett.
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| 06.04.2006,
Do. |
Zack, schon wieder 10 Stunden geschlafen. Und einige Träume,
der letzte war mal wieder spannend gewesen.
Ich war in einer Bank und diese Bank ist an dem Tag schon zweimal überfallen
worden. Nichts weltbewegendes. Aber dann kommt eine dritte Bankräuberbande,
richtig professionell, in schwarze Kampfanzüge gekleidet und mit automatischen
Waffen bewaffnet. Die waren richtig wütend, daß kein Geld mehr da war. Mich
sperrten sie in einen Raum und gaben mir den Schlüssel, als ich ihnen
versprach, nicht vor einer halben Stunde rauszukommen. Idioten. Natürlich
verließ ich den Raum sofort, als sie weg waren. Hinter dem Gebäude warteten
andere in einem Fluchtfahrzeug und ich wollte sie irgendwie fangen. Also kroch
ich mit meinem Nokia in der Hand näher. Sie standen vor einem
Gebrauchtwagenhandel und ich versteckte mich hinter einem Fahrzeug. Ich lag auf
einer grünen Wiese und als ich an mir heruntersah, entdeckte ich, daß ich eine
orange-rote Hose anhatte. Na toll, das war ja gar nicht auffällig. Dann kam
auch noch einer der Gangster näher und ich hörte, wie er von dem Auto
schwärmte, inter dem ich lag. Auch toll, was tun. Der andere ging um das Auto
herum und begutachtete es von allen Seiten. Ich kroch immer so um das Auto
herum, daß es zwischen mir und dem anderen war. Kritisch war die Stelle, als
ich zwischen dem Auto und dem Fluchtwagen durch mußte, damit der Autonarr mich
nicht entdeckte. Irgenwann hob ich den Kopf und starrte durch die Scheiben des
Autos auf die andere Seite und sah ihm direkt ins Gesicht. Frechheit siegt.
"Das ist meiner, interessieren Sie sich für den Wagen?" "Ja,
tolles Auto, das ist ein 95er, nicht wahr? Die Felgen sind aber vom 93er, der
war noch schärfer, haben Sie den noch, kann ich den mal sehen?"
"Nein, der 93er ist kaputt gegangen, damit ich mich immer an ihn erinnere,
habe ich die Felgen hier drangebaut" sagte ich. Was ein Unsinn, aber der
andere schöpfte keinen Verdacht. Irgendwann fiel mir noch auf, daß ich
permanent mein Handy in der Hand hatte, aber einfach nicht daran dachte, einfach
die Polizei zu rufen. Wie das ganze ausging, da konnte ich mich nicht daran
erinnern.
Ich fand das tat gut, denn ich kümmerte mich um Sachen, die ich schon lange
einmal tun WOLLTE. Nicht mußte. Ich war schon für morgen gespannt, wie das
ankam: ich hatte tatsächlich ein komplettes internes Mail-System in die
Access-Datenbank hineinprogrammiert. Ich konnte jedem einzelnen (oder allen)
eine Nachricht schreiben und es wurde am Bildschirm signalisiert, wenn neue
Nachrichten ankamen. Theoretisch konnte ich auch antworten lassen oder Mails
kreuz und quer schicken lassen. Prioritäten vergeben, Nachrichten deaktiveren.
Die Verwaltung, ob eine Mail gelesen wurde, geschah zentral, d.h. es war nicht
vom Rechner abhängig, ob man seine Mails lesen konnte und welche man schon
gelesen hatte. Das war am Ganzen das Aufwändigeste und ich hatte schon fast
gedacht, ich wäre fertig, da merkte ich: schrieb ich eine Mail an alle und
einer las sie, war die Mail für alle als gelesen markiert. Da mußte ich dann
noch eine halbe Stunde extra Gehirnzeit investieren und dann klappte das auch,
daß diese Mail für alle anderen noch neu war. Eine halbe Stunde kostete mich,
daß VBA (jedenfalls für Access 97) eine hirnrissige Syntax bei Prozeduren mit
zwei Argumenten benutzte. Ich dachte, wenn man definierte
Public Sub xyz(arg1 As Integer, arg2 As
String)
End Sub
dann würde man dieses Unterprogramm (wie in jeder GUTEN (das wars vermutlich!)
Programmiersprache) mit
xyz(val1, val2)
aufrufen. Ha! Arschkarte! Die Syntax lautete
xyz arg1:=val1 arg2:=val2
Das ist doch verstrahlt, oder? Hat jemand vielleicht 'nen Tip, daß ich
vielleicht etwas falsch verstanden hätte??? Wie sollte man überhaupt darauf
kommen, daß VBA in diesem Punkt richtig pervers war? Aber ich hatte immerhin
entdeckt, daß es daran lag (denn so richtig eindeutig war die Fehlermeldung
nicht: "Fehler beim Kompilieren: = erwartet") und schließlich eine
Lösung.
Als ich abends die Statistiken fertig hatte, da verschönerte ich noch ein
bißchen das Loginfenster in die Datenbank, damit man seine Mails schon von da
abholen konnte und machte noch einen MailButton ins Hauptfenster der
Call-Datenbank. Um 19:00 Uhr war Schluß, ich fuhr nach Hause, aß etwas
(zuviel) zu Abend und das wars dann.
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| 07.04.2006,
Fr. |
Ein halber Arbeitstag, jedenfalls für die meisten im Call
Center. Also für alle außer mir. Die meiste Zeit war ich an meinen
Schreibtisch gefesselt, doch um 17:00 Uhr zog ich den Schlußstrich und fuhr
nach Hause. Ende.
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| 08.04.2006,
Sa. |
Ziemlich viel Betrieb heute. Zuerst kaufte ich ein paar
Kleinigkeiten ein. Milch, Schokolade, Tomaten, Brokkoli und Bananen. Dann eine
Kleinigkeit zum Frühstück und ein kleines Dinkel-Vollkornbrot. Wieder zurück
in meiner Wohnung genehmigte ich mir mein Frühstück.
Dann packte ich alles zusammen und fuhr in die Firma, ich hatte einen Termin und
da ich extra hinfuhr, fuhr ich etwas früher hin um vielleicht noch etwas
wegzuarbeiten. Ja, da verschwand ziemlich viel Papier von meinem Schreibtisch
und ich war recht zufrieden. Anschließend wurden zwei Stunden Details zur
Buchhaltung besprochen, bevor ich mich auf den Rückweg machte. Zwischentopp im
real und ergänzte meinen Samstagseinkauf. Zweimal Fisch, einen Kopfsalat,
Vollkorntoast, Puddingpulver, Majonaise, Petersilie und Bisquitkekse. Zwei
Zeitschriften zur Entspannung, Lottoschein und raus. Zuhause machte ich ir mit
den Zutaten plus Ergänzung Abendessen. Und ich brauchte eine Pause, deswegen
blieb ich zuhause und entspannte stattdessen.
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| 09.04.2006,
So. |
Diesen ganzen Tag verbrachte ich im überwiegenden Teil auf
der Couch, doch so richtig zufrieden war ich nicht. Ich hätte mehr machen
können (außer Frühstück, Mittagessen und Abendessen).
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