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- - - - D
i e s e W o c h e - - - - |
| 10.04.2006,
Mo. |
Als ich von der Arbeit zurückkam stellte ich fest, daß ich
in meinem Schlafzimmer das Fenster offen stehen gelassen hatte. Und fand auch
eine dicke Spinne an der Wand. Überall war das ok, außer in meinem
Schlafzimmer (Statistisch gesehen verschluckte jeder Mensch in seinem Leben drei
Spinnen im Schlaf - und das wollte ich nicht auch noch provozieren).
Am Samstag hatte ich Lachssteaks gekauft, die mußten weg. Und es ging alles
schief (vom Handling, nicht vom Gericht an sich). Ich kleckerte durch die
Gegend, schnitt mir fast in den Finger, verbrannte mir dieselben, der Reis war
zu früh fertig... jedenfalls schmeckte es mir - ich machte eine saure
Tomatensauce- wenn ich das alles in Erwartung eines Telefonates auch schnell
herunterschlang. Als das Telefonat dann nicht kam, sah ich nach meinem Telefon.
toll. Ich hatte nicht aufgelegt. Später klappte das schon noch mit dem
Telefonat, es wurde aber etwas spät. Während ich wartete, suchte ich mir
Informationen zur TAPI-Programmierung raus - wer weiß, wozu ich das mal
brauchte <grins> - und schickte mir das per Mail ins Büro.
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| 11.04.2006,
Di. |
Die ausklingende Arbeit war gut für die Stapel auf meinem
Schreibtisch. Sie wurden kleiner und verschwanden immer mehr. Da die
Erreichbarkeit nicht mehr besonders gut war, schloß ich das Call Center schon
um 13:00 Uhr und verabschiedete alle in die Osterunterbrechung. Ich selbst
machte auch etwas früher Schluß, ich mußte noch ein paar Sachen für morgen
vorbereiten.
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| 12.04.2006,
Mi. |
Heute fuhr ich nicht ins Büro, sondern nach Münster. Früh
und müde wachte ich auf, bügelte meine Sachen auf und fuhr um 09:00 ab. Aha,
April. Ich hatte auf der Fahrt Regen, Eisregen, Nebel, 3-9 Grad Celsius,
Sonnenschein und streckenweise lag Schnee noch am Rand. Ich war pünktlich und
das Gespräch verlief eigentlich sehr gut und in positiver Athmosphäre.
Vielleicht wurde ja daraus etwas. Auf der Rückfahrt bekam ich
verständlicherweise Hunger und machte an einem Burger King rast. Da ich an
Wetzlar vorbei kam, machte ich noch einen Umweg über den Globus zum Einkaufen
und um mich darüber zu informieren, warum ich das Werbeprospekt nicht mehr
erhielt. Die hatten die Verteilung umgestellt, ich trug mich in eine Liste ein,
damit ich es wieder erhielt. Die Fahrt zum Globus hatte sich trotzdem gelohnt,
ich konnte ein paar Dinge im Sonderangebot einkaufen, auf die ich lange gewartet
hatte (z.B. volvic für 3,33 der 6er kasten). Aufgrund eines geplanten
Nahrungsprojektes kaufte ich noch Vanilleschoten. Oh Mann, waren die TEUER!
Zuhause fand ich das Fenster schon wieder offen. War ich vergesslich geworden?
Außerdem hatte ich das Licht angelassen. Geldverschwender. Dann meldete sich
für dieses Jahr zum ersten Mal so richtig der Heuschnupfen. Großartig - kaum
waren zwei Tage da, an denen man so etwas wie Sonnenschein sehen konnte, fing
das schon wieder an.
Ich überprüfte die Kostenstruktur des ISDN-Internet-Providers, an den ich die
Firma angeschlossen hatte und siehe da... der Tarif hatte gewechselt. Statt 0,2
ct die Minute kostete es jetzt 1,19 ct die Minute, also das sechsfache. Ich
suchte einen neuen Provider aus und änderte das gleich auch per Remote-Einwahl
auf den router, so daß beim nächsten Bürotag der billige Provider direkt
online war.
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| 13.04.2006,
Do. |
Der letzte Tag im Büro vor dem langen Osterwochende. Aber auch ein einsamer Tag, denn das Call Center war geschlossen (machte wenig Sinn, an Tegen zu telefonieren, die erfahrungsgemäß nichts brachten). Ich fuhr auch erst um 10:00 Uhr hin, erledigte ein paar Telefonate, machte ein paar Buchungen in der Bank, räumte ein bißchen und bum 16:00 Uhr fuhr ich nach Hause. Als mir einfiel, daß morgen die Geschäfte zu waren, überlegte ich mir kurz, einkaufen zu gehen... entschloß mich aber dagegen, weil ich nichts brauchte und Samstags die Geschäfte ja schon wieder aufhatten. Sonntag würde ich ins Saarland fahren und dann bräuchte ich auch übers Wochenende nichts.
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| 14.04.2006,
Fr. |
Ich versuchte etwas zu entspannen, aber das funktionierte irgendwie nicht. Immerhin schaffte ich zwei Ladungen durch die Waschmaschine zu jagen.
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| 15.04.2006,
Sa. |
Die Hölle. Schon um 09:30 fuhr ich einkaufen, trotzdem waren die Läden schon voll. Lottoschein abgeben, im Norma ein paar Lebensmittel und Süßigkeiten eingekauft und im Edeka noch etwas zum Frühstück. Das reichte mir, nach Hause und frühstück. Anschließend einige Stunden auf der Couch (Sudoku... hatte etwas im Internet gefunden, kostenlos und löste knapp 40 Rätse). Dann legte ich mich gegen 20:00 noch zwei Stunden ins Bett, denn wenn ich heute zur Party ging und morgen um 13:00 in Ensdorf zum Mittagessen sein wollte, würde mir viel Schlaf fehlen. Um 22:30 stand ich auf, machte mich fertig und war um 23:30 im Kult. Am Anfang war die Musik etwas lahm, wurde dann aber besser und ich kam so doch noch auf meine Kosten obwohl die Beine schon recht schwer waren und es ein Ereignis gab, das bei mir spontan für schlechte Laune sorgte. Ich hatte mir ein Fläschen Mineralwasser (immerhin 3 Euro mit Pfand) geben lassen. Eine Dreiergruppe hatte sich neben mir an die Theke gestellt und verschwand schließlich. Eine Frau kam allerdings sofort zurück, griff sich etwas von der Theke und verschwand schnell wieder. Meine Flasche war weg, dafür stand ein Meter entfernt eine andere Wasserflasche. Na toll. Sollte ich jetzt die Flasche einer Fremden leeren? Ich gab die Fasche zurück, dann hatt ich wenigstens das Pfand zurück. Das war die Art von Nachlässigkeit, die ich wirklich hasste. Um 3:37 war ich auf dem Rückweg.
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| 16.04.2006,
So. |
Um 10:30 klingelte der Wecker, heute war der Beginn des Tages etwas hektisch. Ich suchte und packte alles zusammen, belud das Auto (ok, so viel war es nicht) und ich fuhr grundsätzlich müde ins Saarland, nachdem ich vollgetankt hatte. Um 11:09 schickte ich noch schnell eine SMS los, daß ich jetzt unterwegs sei. Die Strecke war frei, wenn auch nicht trocken, aber bis auf ein paar Stellen gut zu fahren. Um 13:08 war ich in Ensdorf, rechtzeitig zum Mittagessen. So ging es allerdings weiter: Kaffee und Kuchen, Abendessen. Und ich war die ganze Zeit über müde, schließlich verabschiedete ich mich.
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