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- - - - 01.01.2006 - 31.12.2006 - - - -

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August 01.08.-06.08.2006 07.08.-13.08.2006 14.08.-20.08.2006 21.08.-27.08.2006 28.08.-31.08.2006  
September 01.09.-03.09.2006 04.09.-10.09.2006 11.09.-17.09.2006 18.09.-24.09.2006 25.09.-30.09.2006  
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Dezember 01.12.-03.12.2006 04.12.-10.12.2006 11.12.-17.12.2006 18.12.-24.12.2006    
später 2007 (Hinweis: gibts noch nicht!!)

 

- - - - D i e s e   W o c h e - - - -

24.04.2006, Mo. Kurz überlegte ich... eine Stunde später zur Arbeit? Nein, ich hatte noch wichtiges zu erledigen und gönnte mir keine extra-Stunde. Ich packte meine Skate-Kiste, diese sollte ab jetzt wieder zum ständigen Begleiter werden. Die Heizung war wieder weg gewesen. Hoffentlich wurde das kein Muster, jedenfalls fiel mir beim Tanken während der Mittagspause auf, daß ich die Skate-Kiste zuhause stehen gelassen hatte. Also keine sportliche Betätigung heute, dabei war das Wetter endlich soweit.
Als ich mich etwas draußen auf die Bank setzte (auf dem Bauernhof, in dem unser Call Center war), da wußte ich schon gleich: die Zeit mußte ich nacharbeiten. Und genau so war es auch, um 21:08 verließ ich die Firma un dhatte zuhause noch Arbeit damit. Als ich zuhause weiter arbeitete merkte ich plötzlich, daß mein Notebook auf Batteriebetrieb lief, obwohl ich das Netzteil eingesteckt hatte. Oha? Sollte da etwas kaputt sein? Hoffentlich nicht... jedenfalls bereitete ich mich auf das Schlimmste vor und beeilte mich, ich schloß die Arbeit mit einer Restlaufzeit des Akkus von 18 Minuten ab und fuhr das Notebook herunter. Ich stöpselte alles los, wechselte die Steckdose, aber der Notebook lud nicht. Ich ließ alles für eine gewisse Zeit aus und abgekabelt, ann versuchte ich es erneut. Uff. Das Netzsymbol leuchtete auf, der Akku lud wieder. Es war 01:40, gute Nacht.
25.04.2006, Di. Danke für diese Nacht. Das war aber ironisch gemeint und zu an meinen Heuschnupfen adressiert, wobei ich doch da lieber eine Person ansprechen würde <grins>. 
Jedenfalls lief die Nase, der Rachen juckte, die Augen brannten, ich fand keinen Schlaf, stand mehrmals auf, medikamentierte mich, spülte öfters alle Schleimhäute durch, mit kaltem und mit warmem Wasser... als dann der Wecker klingelte, fühlte ich mich wie gerädert.
Morgen sollte ein neues Projekt starten, aber ich würde unterwegs sein, das hieß: ich machte die Einweisung heute schon und bereitete alles soweit vor, daß das Thema morgen angefangen werden konnte. Ein anderes kleines Projekt startete heute, das schulte ich auch und wir legten los. Das war auch der Grund gewesen, weswegen ich gestern so viel Arbeit gehabt hatte. Da bahnte sich ziemlich etwas an und ich wurde zaghaft optimistischer.
Dann ging es gegen 18:00 Uhr und ich machte mich schnell von der Arbeit fort, denn HEUTE hatte ich die Skate-Kiste nicht zuhause stehen gelassen. Ich zog meine Sportkleidung an und fuhr nach Frohnhausen - was eigentlich hieß, daß ich nach Hause fuhr und nur kurz vor der B3a mein Auto an einem Feldweg abstellte, mir die Inliner anschnallte und Richtung Marburg auf dem Radweg Gas gab. Ich setzte mir das Ziel, daß ich bis Argenstein fahren wollte - ganz bis nach Marburg würde ich es nicht schaffen, es war immerhin siebeneinhalb Monate her, daß ich zum letzten Mal auf den Inlinern gestanden hatte. Hm. Es war eine Menge passiert seit dann... vor allem im Zusammenhang mit Sport: plus 9 kg, deswegen wollte ich ja unbedingt wieder auf die Rolle.
Doch als ich auf dem Weg war, da fing ich schon auf der Hälfte des Hinweges an zu fluchen - da ging ja außer Fahren und Bremsen gar nichts mehr und mir tat vom unteren Rückenbereich bis zum Oberschenkel schon alles weh. Ich trug mich sogar mit dem Gedanken: umkehren und aus für heute. Aber nein, ich fuhr die Strecke durch und erst dann wieder zurück. Alternativ hätte ich nicht so schnell fahren sollen, dann wäre es vermutlich auch kein Problem gewesen. Schließlich war ich wieder beim Auto und in Griffweite eines Handtuchs zum Schweißtrocknen - und das war nötig. Aber auch wenn mir alles schmerzte, das war die Anregung, die meine Muskulatur brauchte, sich an die Bewegungen zu gewöhnen und sich nachzubilden. Gefahrene Strecke: 11,4 km. Ok, das war nicht viel. Sofern es Zeit und Wetter erlaubte, würde ich wieder regelmäßig unterwegs sein, aber ich sah jetzt schon, daß ich von meinen 25-30 km noch weit entfernt war.
26.04.2006, Mi. Der Wecker klingelte, ich schmiß mich in Schale und machte mich auf den Weg nach Essen. Ich kämpfte ein bißchen mit den Nachwirkungen von gestern Abend, aber Muselkater konnte man das nicht nennen. Es war eher ein leichtes Ziehen überall dort, wo Muskelgruppen beansprucht waren. Wie dem auch sei: gut so.
Die Fahrt war ganz angenehm, die A45 hoch, aber dann kam ich auf den sogenannten "Ruhrschnellweg". Ein Name, der vermutlich eher ironisch als ernst gemeint war: um an Bochum vorbei zu kommen brauchte ich etwas mehr als 25 Minuten, also kam ich nicht zum geplanten Zeitpunkt an mein Ziel - aber noch innerhalb des kommunizierten Zeitrahmens. Dann vergingen über zwei Stunden mit interessanten und wichtigen Gesprächen und es gelang mir, etwas weiter in Richtung Zukunftssicherung des Call Centers zu gehen.
Schließlich hatte ich ein paar Aufgaben im Gepäck, ich mußte ein weiteres Projekt vorbeiten, das nächste Woche starten würde/müsste und eine Systemumstellung war für Ende Mai annonciert, in der ich auch in Lohra ein paar Arbeitsabläufe umstrukturieren mußte. Die Rückfahrt über den Ruhrschnellweg war dieses Mal kein Problem, dieses tauchte erst an einer Baustelle auf der B45 auf, als ich schon relativ weit gekommen war. Stockender Verkehr über viele Kilometer, das kostete mich 45 Minuten. Toll. Um 16:45 war ich im Call Center zurück und zog mir mit Spannung die ersten Zahlen. Ja. JA. JAAAA. Das war gut angelaufen, so hatte ich es gehofft und die Zahlen wurden sogar noch leicht übertroffen. Der Auftraggeber freute sich auch über die Zahlen und ich war ziemlich zufrieden mit diesem ganzen Tag. 
27.04.2006, Do. Hm. Die Muskeln meldeten sich immer noch. Außerdem hatte ich nur maximal vier Stunden geschlafen, das erste, was ich heute zu mir nahm, war eine Aspirin und eine Cetirizin. Gestern Abend hatten sich die Kopfschmerzen schon angedeutet, aber im Bett hatte sie keine Auswirkungen gezeigt (der Heuschnupfen schon eher). Aber als ich aufgestanden war, da zog mir mein imaginärer Freund dermaßen etwas mit einem imaginären Baseballschläger über den Schädel, daß ich richtig gehend zusammenzuckte.
Aber da mußte ich durch, ich mußte ins Call Center - schließlich gab es Arbeit zu erledigen. Diese erledigte ich auch, allerdings nicht so effizient wie ich mir wünschte. Die Qualität der Arbeit der Call Center Agenten war ebenfalls wieder sehr gut (wir waren eigentlich immer ganz gut <grins> - bis auf ein paar Tage, an denen ich schimpfen mußte), nur die Stückzahl machte mir Sorgen. Irgendwo ging Zeit verloren, das waren zu wenige Anrufe für die Arbeitszeit. Sollte ich doch mal eine Auswertung über die Zeiten machen, die in einem Telefonat verbracht werden? Wäre so ein Ansatzpunkt. (Ja, es war ungewöhnlich, daß ich das nicht ohnehin machte - aber erstens ging es bis vor zwei Monaten nicht und zweitens hatte ich schon meine Gründe, das nicht zu tun. Denn es könnte ja sein, daß ich mich plötzlich anfing zu ärgern und solange es grundsätzlich gut lief, sah ich nicht ein, daß ich mich ärgern sollte)
Aber aufgrund des Gesundheitszustandes machte ich schon um 17:40 Schluß und fuhr nach Hause, wo ich auch nichts weiter unternahm. Aber ich ging ans Telefon, als es klingelte und redete 10:50 Minuten mit dieser Person, bis sie sagte "Das wird mir jetzt zu dumm" und auflegte. Tele 2 wollte sich mit mir über meinen Telefonanschluß unterhalten. Nun... da waren sie ja gerade richtig bei mir... Kaltakquise im privaten Bereich. Der gute Mann war soooo strohdumm und nahm sich sogar die Zeit, mit mir zu diskutieren. Gut, daß er seine Rechtsverletzung des UWG §7 bzgl. Kaltakquise in den privaten Bereich nicht so einfach hinnahm, konnte ich verstehen - immerhin wäre sein Job sonst überflüssig. Als ich dann darüber diskutierte, daß er am Anfang zwar seinen Namen nannte, aber nicht die Firma, sich wohl aber darauf bezog, daß ich Telekom-Kunde sei, gab er auch noch einen Verstoß gegen geltende Datenschutzgesetze zu... er hätte den Firmennamen genannt, das müsse er, immerhin würde jedes Gespräch aufgezeichnet. Aha. Ich vermied es, darüber zu diskutieren, stattdessen gab es Wichtigeres - nämlich stellte ich die freche These auf, daß er wohl daran gemessen werden würde, wie viele Telefonanschlüsse er abschließen würde und wenn er seiner Firma nichts brachte, daß sie ihn wohl entlassen würde... denn alles andere wäre ja wohl wirtschaftlicher Unsinn. Dann kam er damit, daß er einen Festvertrag hätte und ich wußte nicht, warum das ein Argument sein sollte... ein Vertriebler mußte verkauften und wenn er nicht verkaufte, dann mußte er gehen - Festvertrag oder nicht. Jedenfalls ging es so pralle 10 Minuten lang. Allerdings war es interessant, daß der Mann sich auf eine Diskussion abseits des Anrufthemas überhaupt einließ - was bedeute, daß er seine Meinung darlegen und mir gegenüber durchsetzen wollte, was wiederum bedeutete, er wollte das Gespräch dominieren und das wiederum stand im Konflikt mit der Aufgabe, ein Produkt zu verkaufen. Wie hieß es nochmal so schön: "Der Kunde hat immer recht". Gut, ich hatte ausnahmsweise Zeit (wenn auch auf dem Herd ein Topf Kartoffeln und eine Fuhre Eiersauße stand), deswegen ging mir das ganze am Arsch vorbei. Streng genommen bekam der gute Mann keinen Fuß auf den Boden gegen mich, deswegen wurde es ihm schließlich zu dumm :)
28.04.2006, Fr. Fand ich gut... noch heute und dann war es Wochenende. Aber es war noch so richtig viel zu erledigen... trotzdem mußte ich um 15:00 Uhr aus der Firma raus, denn morgen fuhr ich ins Saarland auf einen Geburtstag und mußte einen Frankfurter Kranz mitbringen. Den wollte ich heute schon backen, dann konnte er die Nacht über so richtig gut im Kühlschrank durchkühlen - und ich hatte notfalls noch Reserven, falls etwas schief ging... denn nun wollte ich das durchführen, was ich die ganzen Wochen schon geplant hatte, aber nie die Gelegenheit dazu hatte: der Frankfurter Kranz nur aus Material, das direkt von einem Tier oder einer Pflanze kam. Also ohne chemische Zusätze, nur aus Grundnahrungsmitteln. Noch nicht einmal Puddingpulver. Der Bisquit selbst war schon lange kein Problem mehr, er bestand bei mir ohnehin nur aus Eiern, Zucker und Mehl. Die Buttercreme (schrieb man heute Butterkrem?) war aber bislang unter Verwendung von Milch, Butter, Puderzucker und viel Puddingpulver herzustellen und damit war die Herausforderung da: ersetze Puddingpulver (Stärke, Aroma, Farbstoffe) und Milch durch einen Pudding, wie ihn die Omi für den kleinen Dr. Oetker gekocht hat. Das war sicherlich mehr Arbeit als ein bißchen Puddingpulver aufzustellen... richtig. Schließlich hatte ich den Pudding fertig: Milch, Vanilleschoten, Eigelbe, etwas Speisestärke... mehr war dazu nicht nötig und ich hatte einen feinen (wirklich sehr feinen) und cremigen Pudding fertig, auf den ich die Buttercreme aufsetzte. Als es fertig war: oh. OHH. Schmeckte das so geil! Die Konsistenz der ergebenden Masse hätte etwas fester sein können, aber es war ok so. Und schmeckte... Vorsicht, da mußte doch noch was für den Kuchen übrig sein, der übrigens einfach so aus der (nicht-anti-haft) Kuchenform ohne Blessuren heraussprang, als ich die Form rumdrehte. Perfekt, goldiger, zarter Bisquit. Ich knabberte ein bißchen ab, da er etwas über die Form getreten war (richtig gut aufgebacken) und der schmeckte auch sehr gut. Ich überlegte kurz, ob ich ihn wirklich verschenken sollte... nein, versprochen war versprochen. Seufz.
Ich schnitt den Kuchen auf (sah innen genauso gut aus), klatschte zwei Schichten Creme hinein, dann außenherum, dann mit dem selbstgerösteten, hauchzarten Mandelpulver bepudert, mit der Spritztülle (hatte ich mir auch endlich geleistet) kleine Hütchen draufgesetzt und kandierte Kirschen drauf. Ja, das konnte sich sehen lassen. Vielleicht sollte ich ihn doch behalten. Nein... ich verfrachtete alles in eine Tortenhaube und in den Kühlschrank. Noch einen Tag stand er somit in der Gefahrenzone - meinem unmittelbaren Griffbereich.
29.04.2006, Sa. Um 11:00 Uhr machte ich mich auf Richtung Saarland. Es war eine schöne und ruhige Fahrt, zuhause stellte ich den Kuchen in den Kühlschrank und entspannte mich erst einmal ein bißchen, fuhr noch einmal nach Saarlouis, kurvte kurz noch durch die üblichen Geschäfte und Institutionen (C&A, P&C, B&S, Piper, DeuBa, KSK, Globus), ergatterte zwei Hemden für meine Sammlung (mittlerweile konnte ich theoretisch ein ganzes Jahr ohne Hemdenwaschen durchbringen, ohne dreckige Hemden tragen zu müssen!), aber eigentlich suchte ich einen passenden Pullover oder eine leichte Jacke. Da waren zwar ein paar interessante Sachen (insbesondere bei C&A), aber leider nicht in meiner Größe. Sei's drum. Ich fuhr zu meinen Eltern zurück, machte mich für den Abend fertig, holte den Kuchen aus dem Kühlschrank und fuhr zum Geburtstag. Es war wieder etwas frisch geworden, draußen war es knapp mal 10°C und dabei war es doch so schön gewesen die Woche über... egal, blieben wir halt drinnen, trotzdem machte es nicht weniger Spaß als wie in den vergangenen 15 Jahren... um 01:00 Uhr fuhr ich wieder nach Hause.
30.04.2006, So. Und mußte erst einmal entspannen. Das war dann der Sonntag.


- - - - N ä c h s t e   W o c h e - - - -

01.05.-07.05.2006