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    Meine PCs...

    also: ich erwähne des öfteren die Namen meiner PCs im Tagebuch. Deswegen fand ich es besser, die PCs, deren Aufgabe, Entwicklung und Ausstattung einmal zusammen zu fassen. Dadurch werden manche Dinge vielleicht verständlicher - anders herum brauche ich im Tagebuch selbst nicht so viel darüber zu labern, sondern nur auf dieses Dokument hier zu verweisen.

    Huch... und plötzlich entwickelte sich ein Eigenleben :-) ... ein Rechnerlogfile sozusagen.

    Nein, diese Seite ist nicht zum "Angeben" gedacht. Mit der Hardware, mit der ich momentan arbeite, wäre dieser Versuch sowieso zur Lächerlichkeit verurteilt... 

    Kommandopult

    Technik:
    Pentium III-550, Asus P2B-350U, 768 MB Hauptspeicher, Matrox Produktiva 100, Soundblaster 64V, 2 x IBM 30 GB UDMA 100 Festplatten, Cyberdrive 32/12/48, 3.5" Diskettenlaufwerk, Longshine 10/100 MB Netzwerkkarte, Teles ISDN 16pnp, Minitower, Medion MD 5043 OD 17" TFT, 2 Desktoplautsprecher, original IBM "Hackbrett" PS/2 Tastatur von 1987, Reinert Cyberjack Kartenleser
    Geschichte: 
    Das war einmal einer der ersten ALDI-PCs ("Medion"), allerdings sind nur noch das Diskettenlaufwerk und das Gehäuse ursprünglich. Alle anderen Teile sind in "Maschinenraum" und "Funkleitstand" gewandert. 
    An diesem Rechner arbeite ich die meiste Zeit, wenn ich zuhause bin. Der Sony CPT-100sft, mit dem ich den PC ursprünglich betrieb, wanderte zum Maschinenraum und wurde durch ein Medion 17" TFT ersetzt (mit dem ich dann allerdings kein Command & Conquer mehr spielen konnte - das Spiel lieferte eine zu geringe Auflösung).
    Verbindungen:
    Der Rechner ist an mein kleines Netzwerk mit 100MBit angeschlossen. Es ist der Rechner, der sich per T-DSL oder ISDN nach AOL einwählt. Hier hängt per paralleler Schnittstelle ein HP Laserjet 2100 dran und per USB ein Officejet K80 (Einzugsscanner, Farbtintenstrahldrucker, Fax - auch standalone), ferner per USB meine Kodak DC290 Digitalkamera.
    Sonstiges:
    Dieser ScheißPC stürzt permanent ab. Thomas vermutete, es hätte vielleicht mit dem Netzteil zu tun, weil es eventuell zu schwach wäre. Ich bin mittlerweile der Überzeugung, es hat mit dem Treiber für die Kodak DC290 zu tun. Nachdem ich allerdings einen Totalzusammenbruch hatte (ich Idiot) installierte ich eine Menge neu. Danach ging fast jedes herunterfahren schief, aber der PC verhielt sich recht stabil. Nachdem ich "Schnelles Herunterfahren Deaktivieren" im Systemkonfigurationsprogramm deaktiviert habe (also dann schnell herunterfahre), ging das auch fast ohne Probleme. Allerdings fährt er nicht herunter, sondern startet durch. Ist nicht so schlimm, ich drücke dann - während er sein Bios hoch fährt - einfach den Ausschalter.
    Woher der Name kommt? Klar. Es ist mein zentraler Rechner - wie sollte ich ihn sonst nennen?
    Maschinenraum
    Technik:
    Pentium II-266, Intel BX400, 448 MB Hauptspeicher, EON 3D Virge DX, Soundkarte on board, 40 GByte Maxtor IDE, 52 fach CD-ROM IDE, Plextor 12TSI SCSI CD-ROM, (Adaptec 2940 SCSI Kontroller ausgebaut aufgrund Linux-Trouble), Adaptec 2920 SCSI Kontroller (aus Feuerleitstand entliehen), 3.5" Diskettenlaufwerk, Longshine 10/100 MB Netzwerkkarte. Externes SCSI-Gehäuse mit
    2 GB SCSI Seagate Hawk Festplatte und 10fach Cyberdrive SCSI CD-ROM.
    Geschichte: 
    Dieser PC "fiel unten heraus", als ich das Kommandopult mit einem CD-Brenner ausstattete und dabei das SCSI CD-ROM, den SCSI Kontroller und die SCSI-Platte dort ausbaute. Zusammen mit dem Intel BX Board, der CPU, dem RAM und der Grafikkarte, die ich früher entnommen hatte, brauchte ich eigentlich nur noch ein Gehäuse. Und ein Diskettenlaufwerk, welches ich aus dem 486DX4-100 herausnahm. Am 04.07.2002 tauschte ich ein 32 MB Modul gegen ein 256 MB Modul, so daß er jetzt 448 MB hat. Nachdem ich Linux installierte, stellte ich schnell fest, daß 2 GB ziemlich klein waren, wenn ich alles testen wollte. Also beabsichtigte ich zum ersten Mal am 13.07.2002 zusätzlich Festplatte und CD-ROM zu kaufen (und verzichtete dann zunächst darauf, weil ich auf dem Weg zum Geschäft mein Auto schrottete). Schließlich überredete ich mich doch zu einer kleinen Ausgabe.(40 GB Maxtor und 52 CD-ROM) und installierte alles neu. In diesem Zug kam der Sony ans Gerät, weil ich mit KDE und X üben wollte.
    Ursprünglich hing dem Gerät ein Sony CPD 100sft, aber ich schloß ihn über einen 4fach Monitorswitch an das TFT von Kommandopult an. Die Festplatte wanderte in ein externes 2fach SCSI-Gehäuse, wo ich auch ein 10fach SCSI CD-ROM einbaute. Aber mal ehrlich: was brauchte ich einen Rechner mit DREI CD-Römern? 
    Verbindungen:
    Der Rechner ist an mein kleines Netzwerk mit 100MBit angeschlossen. Er funktioniert und ich weiß eigentlich noch nicht so genau, was ich denn mit ihm anfangen werde. Nachdem ich die Festplatte ganz genau untersucht hatte, ob noch irgendwelche brauchbaren und nicht gesicherten Files darum herumstanden, machte ich ein letztes Backup und nun wäre sie eigentlich bereit, formatiert zu werden. Mit etwas Ärger installierte ich Linux. Welche Aufgabe ich ihm dann endgültig zuweise, weiß ich wirklich noch nicht. Vielleicht mache ich den neuen Scan-PC daraus, auf jeden Fall teste ich Installationen.
    Sonstiges:
    Den Namen hat der Rechner wegen seiner Lautstärke - und dabei spielt die Festplatte und CD-Rom keine Rolle. Die Lüfter sowohl im Netzteil wie auf der CPU sind einfach ätzend
    Funkstation
    Technik:
    Pentium 120, Asus Mainboard, 64 MB Hauptspeicher, Matrox, Soundblaster AWE32, 4 GB Quantum Bigfoot, 32fach CD-ROM, 3.5" Diskettenlaufwerk, Noname 10 MB Netzwerkkarte, SCSI-Scannerkarte Tower, 2 Desktoplautsprecher
    Geschichte: 
    Dies war im wesentlichen einmal Kommandopult - ungefähr bis 1998, als ich den Aldi-PC bekam. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich ihn z.B. auch im Shop 64 als Demogerät. Dann wanderte das SCSI-Equipment (das jetzt in Maschinenraum steckt) in das neue Kommandopult und im Gegenzug die Quantum Bigfoot (übrigens meiner Meinung nach eine der schlechtesten Platten der Welt), das CD-ROM-Laufwerk und die Soundkarte in diesen Rechner. Mitte 2001. Seine Festplatte ist seit April letzten Jahres partitioniert und auf der zweiten Partition ist ein SuSE Linux funktionsfähig eingerichtet und zwar exakt so, wie meine Umgebung bei Puretec aussieht. Damit entwickle ich meine kleinen Scripte und Datenbanken, so daß ich das fertige Programm nur noch zu Puretec hochschieben muß, nachdem ich zwei Parameter angepaßt habe. In diesen Rechner baute ich extra eine Netzwerkkarte ein, als ich den Aldi-Rechner bekommen habe, nur damit jemand mit mir Command & Conquer im Netzwerk spielen konnte. Aber leider gab es dazu sehr selten Gelegenheit.
    Funkstation hieß er später, weil an ihm alles an Interface-Kram dranhing, was ich nur hatte. Voice- und Faxmaileingang (Modems, ISDN), Faxausgang (Modems, ISDN), mein alter Drucker (vor Laserjet / Officejet-Phase). Ein Commodore MPS1224C, den ich immer noch habe: DIN A3, 24 Nadeln, Farbe.
    Ursprünglich war hier ein Eizo 9080i angeschlossen, aber hängt jetzt über einen Monitorswitch am TFT Display von Kommandopult.
    Verbindungen:
    Der Rechner ist an mein kleines Netzwerk mit 10MBit angeschlossen. Über eine kleine SCSI-Karte betreibe ich den Astra 1200S Scanner (jetzt fast 4 Jahre alt und immer noch ein sehr gutes Gerät). Als ich das letzte Mal scannte, stellte ich fest, daß 10 MBit gar nicht fetzig waren... da bahnte sich eine Änderung an.
    Sonstiges:
    Die AWE32 war zur Zeit, als ich mir sie zugelegt habe (muß so 1994 gewesen sein), eine der fortgeschrittensten Soundkarten. Zusätzlich bekam sie von mir noch einen Boost, indem ich 32 MByte als Wavespeicher auf sie draufsetzte. Zu einer Zeit, als die PCs nur knapp mal 16 MB Hauptspeicher hatten (wenn sie denn soweit aufgrüstet waren), war das phänomenal. Im Shop 64 hatte ich dann auch mein großes Casio-Keyboard (welches ich dann privat verkauft habe - das bereue ich heute noch) angeschlossen und man konnte damit Leute wirklich verblüffen. Zuerst, indem man normales MIDI mit der Wave-Effekt-Synthese verglich und dann auch noch einen beliebig gesampelten Laut als Wave auf die Karte speicherte und übers Keyboard wieder abrufen konnte.
    Zusammen mit dem SCSI-Equipment war die jetzige Funkstation damals ein ganz schöner Hobel, mit dem ich Eindruck schinden konnte. Waren das noch Zeiten.
    Feuerleitstand
    Technik:
    Pentium 90, Intel Mainboard, 72 MB Hauptspeicher, miroVideo Grafikkarte, 512 MB SCSI Festplatte, Adaptec 2940 SCSI-Kontroller (Adaptec 2920 SCSI-Kontroller zur Zeit in Maschinenraum), Syquest 270 MB Wechselmedium, 3.5" Diskettenlaufwerk, 5,25 Diskettenlaufwerk, Longshine 10/100 MB Netzwerkkarte, Desktop, Eizo 9080i
    Geschichte: 
    So um 1994 war die Hauptplatine und die CPU Bestandteil von Kontrollstation. Die miroVideo Karte hat Ein- und Ausgänge für Video und mit ihr konnte ich schon Videos auf dem PC schneiden, als das nur der Apple Macintosh konnte. Zu diesem Zweck baute ich den PC früher zusammen. Mittlerweile habe ich ihn bestimmt 2 Jahre nicht mehr eingeschaltet, außer, um kurz zu kontrollieren, ob ich irgendwo Dateien verloren hatte. Zu Zeiten meines ersten Internet-Zuganges, spielte er mit der ISDN-Karte auch die Hauptrolle. Damals war er aber noch in diesem Desktop Gehäuse eingebaut, sondern in einem schwarzen Tower. Den schwarze Tower habe ich dann irgendwann verkauft und den PC in dieses Gehäuse eingebaut. Dieser PC stand eine ganze zeitlang meinem Vater als Arbeitsrechner zur Verfügung, bis er einen neuen bekommen hatte.
    Verbindungen:
    Der Rechner hat zwar eine Netzwerkkarte, ist aber  ansonsten nirgends angeschlossen. 
    Den Namen hat er aus zwei Gründen: zum einen, war er auch einer dieser PCs, die ich zum gemeinschaftlichen C & C ausgebaut hatte und zum anderen hat er von mir ein Airbrush, welches ziemlich explosiv aussieht.
    Trainingsraum
    Technik:
    Digital Alpha Multia UDB, Alpha CPU 266MHz, 40 MB Hauptspeicher, Grafik, Sound integriert, 512 MB SCSI 2.5" Festplatte, 3.5" Diskettenlaufwerk, 10/100 MB Netzwerkkarte integriert, Pizzabox, externes SCSI-Gehäuse mit 6fach CD Teac 56S, HD IBM 4.3 GB, HD Quantum 2 GB
    Geschichte: 
    Dieses Gerät habe ich eigentlich schon seit langer Zeit (1997), es aber lange nie richtig in Betrieb genommen. Ich scheute lange Zeit die Herausforderung - hatte auch schlicht keine Zeit und ich brauchte das Gerät eigentlich auch nicht. Wie ich zu der Sache gekommen bin, war auch so eine ulkige Geschichte. Als digital von Compaq gekauft wurde, mußte alles, was mit "digital" gelabelt war, aus dem Lager geschmissen werden. So wurden diese feinen Rechner für knapp mal 300 Mark verkauft und wir (Thomas und ein paar andere Kollegen) fuhren nach Holland zu einem Importeur, um diese Dinger abzuholen. Das klappte auch alles. Aufgrund der preislichen Situation genehmigte ich mir auch noch ein paar Ersatzteile: Ram, falls es mal kaputt ginge, 4 Ersatzplatten 2.5" und 10 Ersatzplatten 340MB in 3.5". Im Nachhinein betrachtet, alles herausgeschmissenes Geld... ich versuche ja dauernd, für 2.5" SCSI entsprechendes Flachbandkabel und Stecker zu bekommen, aber auf der ganzen Welt gibt es sowas anscheinend nicht. Heul.
    Ich habe schon alles heruntergeladen, was ich brauchte, um aus dem Rechner eine ordentliche Linux-Station zu machen. Er sollte dann mit einer zweiten Netzwerkkarte als Firewall und Dialin-Rechner arbeiten und zwischen dem bösen Netz und meinem kleinen Netz sitzen.
    Ursprünglich teilte er sich mit anderen Rechnern einen Eizo 9080i und dann wollte ich ihn über einen 4fach Monitorswitch an das TFT vom Kommandopult dranhängen... mit Hindernissen. Schließlich schaffte ich mir ein externes 4fach SCSI-Gehäuse an mit den passenden Innereien und konnte schließlich ein komplettes Debian "Woody" 3.0r1 installieren (nachdem das Experiment mit einer SuSE für Alpha 6.4 gründlich mißlang). Jetzt lief das Maschinchen völlig autark mit Linux, Apache, MySQL, PHP4, Perl, Samba-Fileserver...
    Verbindungen:
    Der Rechner ist an mein kleines Netzwerk mit 100MBit angeschlossen - er teilt sich den Anschluß mit "kleemann2" und mit Funkstation und Feuerleitstand den Bildschirm. Den Namen hat er, weil er für mich technologisches Neuland ist und ich mal Linux mit anderer Architektur zu betreiben, die nicht schon so durchgestyled ist wie eine SuSE Linux Distribution. Eine Alpha hat nicht jeder ...
    Amiga 1200
    Technik:
    68000-16 Mikroprozessor, 2 MB Speicher, 1.3 GB Festplatte IBM DMCA21440. Zusätzlich dazu: Zusatzkarte mit 68030-50 MHz, 68881-50 FPU, 32 MB Speicher, SCSI-Kontroller. Externes Toshiba SCSI CD-ROM Laufwerk, Monitor Commodore 1084.
    Geschichte: 
    Als Commodore gerade mal wieder den Besitzer wechselte (ich glaube von Escom zu Gateway), da tauchten eine ganze Menge A1200 wieder im Handel auf - und zwar für einen sehr billigen Preis (SEHR billig). Da kaufte ich mir auch wieder einen Amiga Rechner, kaufte die Zusatzkarte (auch für wenig Geld), verwendete einen Speicherriegel, den ich noch da liegen hatte und richtete ihn als MP3-Player ein... so läuft er halt. Ende 2000 fand ich noch den passenden Monitor im Müll (was ich voll schade fand). Die Platte ging schließlich kaputt! Ich brauchte eine neue! HILFE! Bei eBay ersteigerte ich eine 1.3 GB 2.5" Festplatte von IBM. Eingebaut, funktioniert.
    Verbindungen:
    Nur zum CD-ROM-Laufwerk und zum Monitor. Er soll ja auch nur CD's abspielen. Wäre natürlich mal interessant, Linux68K zu installieren und eine Netzwerkkarte einzubauen. Aber so etwas wird schwer aufzutreiben sein.
    Chicony NB386SX
    Technik:
    Notebook 80386 sx 20 MHz, 5 MB Hauptspeicher, 80 MB Festplatte, externes 5.25" Diskettenlaufwerk, internes 3.5" Diskettenlaufwerk, schwarz-weiß LCD
    Geschichte: 
    03.05.1992 kaufte ich meinen ersten Notebook. Mit ihm habe ich Software vorgeführt (Abicheck) und als ich es nicht schaffte, ihn rechtzeitig wieder los zu werden, da benutzte ich ihn eigentlich nur noch als Terminal - für Modemverbindungen in Hotels zum Tradewarsspielen und als Konfigurator für Telefonanlagen.
    Verbindungen:
    Was braucht das Teil schon Verbindungen außer seriellen Schnittstellen.
    Schneider CPC 464
    Technik:
    Z80 CPU 2 MHz, 64 (+512) KiloByte (KB!) Hauptspeicher, Kassettenlaufwerk eingebaut, externes 3" (DREI, nicht DREI-EIN-HALB) Diskettenlaufwerk.
    Geschichte: 
    Mein erster, eigener Computer. 1984 entschloß ich mich, daß ich einen Computer nötig hatte. Der C64 von Commodore war der übliche Rechner und ich stand auch eine ganze Zeitlang auf der Warteliste dafür. Ok, man konnte ihn sofort kaufe, aber das Gerät kostete zwischen 698,- und 998,- DM und nochmals dasselbe für ein Diskettenlaufwerk. Und dann war noch kein Monitor dabei, man mußte ans Fernsehgerät. Dann las ich eine Ankündigung im PM Computerheft. Ein Rechner von Schneider, schneller, mit mehr Speicher, ausbaufähig und mit eigenem Farbmonitor. Da "verliebte" ich mich spontan und den wollte ich haben. 1985 kaufte ich mir das Gerät schließlich mit dem Farbmonitor. Ich programmierte und programmierte und... Anfang 1986 kaufte ich das Diskettenlaufwerk und schließlich einen Drucker. Ich verdiente mein erstes Geld mit dem Schneider.
    Schließlich kam über das Diskettenlaufwerk mit CP/M mein erstes "richtiges" Betriebssystem daher und mit Turbo Pascal (1.0? 2.0?) mein erster Compiler, mit dem ich direkt ausführbare Programme erstellen konnte. Und auch tat. Richtig Spaß machte es dann, als ich eine Speichererweiterung gebraucht kaufte und mit RAM bestückte. Dann hatte ich eine Ramdisk und mußte nicht alles immer von Diskette nachladen. Im Speicher kompilieren... Eigene Befehle schreiben... das Gerät war einfach genial.
    Verbindungen:
    Nirgends angeschlossen, nicht aufgebaut.
    CBM 8032
    Technik:
    MOS 6502 Mikroprozessor mit 1 MHz, 32 KByte Hauptspeicher, keine Speichermedien (habe ich nicht mehr), eingebauter 80x24 grüner Zeichenbildschirm.
    Geschichte: 
    Auf so einem Rechner habe ich meine ersten Programme geschrieben. Nach der Schule, in der Schule. Es war ein überwältigendes Gefühl, auf den Tasten herumzudrücken und das Gerät machte, was man wollte. Aus diesem Grund rettete ich dieses Gerät vor der Verschrottung. Leider bekam ich kein Diskettenlaufwerk mehr (externes "CBM 8050" oder "CBM 4040" Doppelfloppy 5.25"). Aber mal bei ebay gucken...
    Verbindungen:
    Nur emotionale.
    486DX4-100
    Technik:
    80486DX4-100 MHz, 16 MB Hauptspeicher, keine Grafikkarte, 120 MB AT-Bus Festplatte, 5.25" Diskettenlaufwerk.
    Geschichte: 
    Irgendwie war das ein Rechner, in dem ich alles hineingestopft hatte, was gerade übrig war. Aber am ganz untersten Ende und eigentlich auch alles von Umbauten bei Kunden, deren Altteile ich zurückbekam. Das Gehäuse stammte von einem Handelsvertreter, dessen Commodorep PC60 (ein 80386-16) ich in ein Towergehäuse umbaute (und noch einige Dinge erweiterte). Das Mainboard und die CPU von einem Kunden, dem ich einen kleinen Pentium einbaute. Die Festplatte weiß ich jetzt nicht mehr. Ich hatte ihn komplett fertig gemacht (mit Tastatur und Maus), aber dann keinen Abnehmer gefunden. Ich wollte noch nicht einmal Geld dafür. Ist allerdings auch etwas her, deswegen ist die Chance dazu umso schlechter und so steht er jetzt einfach in der Gegend herum. Sperrmüll? Aber ich bin ja jemand, der nichts wegschmeißen kann. 
    Eine Netzbekanntschaft hatte sich den Rechner reserviert und will ihn irgendwann einmal abholen kommen. Steht jetzt im Keller.
    Verbindungen:
    Total gar keine.

    in Memoriam
    kleemann2

    in Memoriam
    Technik:
    Notebook Toshiba Satellite 4600, Pentium III-700, 384 MB Hauptspeicher, 12 GB Festplatte, internes CR-ROM und 3.5" Diskettenlaufwerk, integrierte 10/100 MB Netzwerkkarte mit Modem, Fritzcard 2.0 PCI, zweiter Akku und auf der Arbeit ein Ijama 450 19" Bildschirm, Dockingstation und DJ990cxi
    Geschichte: 
    Zu ergänzen ist: das Teil gehört meinem Arbeitgeber, nicht mir selbst. Seit Anfang 1999 arbeite ich nun nur noch mit Notebooks als Arbeitsrechner, weil ich damit einfach am flexibelsten bin. Ich war auch der erste, der einen Notebook als Hauptarbeitsrechner bei vwd haben wollte und bekam. Alle anderen folgten mir. Mittlerweile haben circa 30 Leute einen Notebook.
    Für ein Notebook war es etwas groß, aber ich wollte das so haben. Dadurch mußte ich meine Finger nicht verkrampfen. Das Dingen hatte ein Hitzeproblem, weswegen ich vorübergehend auf einen Desktop umstellte. Dann war das Notebook aus der Werkstatt zurück und funktionierte. Allerdings konnte ich das Backup nicht ordnungsgemäß zurückspielen, was immensen Streß verursachte. Nach der Reparatur stellte ich fest, daß das Problem immer noch nicht beseitigt war und gab es wieder in der Werkstatt <grrr>. Zum zweiten Mal bekam ich es zurück und jetzt funktionierte es. Nach den zwei Wochen Tests, die ich durchführte, nahm ich es trotzdem nicht mehr in den produktiven Betrieb, weil ich die Firma verließ und das Notebook zurück gab.
    Verbindungen:
    Der Rechner war an mein kleines Netzwerk mit 100MBit angeschlossen und teilte sich diesen Anschluß mit dem Trainingsraum. Ansonsten hing er natürlich im Office-Netz. Er hatte auch einen WLAN-Anschluß, den ich zwar noch nie benutzt, aber schon einmal reparieren lassen habe. Das Modem schien ganz im Eimer zu sein...
    in Memoriam
    IBM PS/2 60

    Technik:
    80268-10, 1 MB Hauptspeicher, 44 MB  RLL Festplatte (Seagate ST4052R), 3.5" Laufwerk, 5.25" Laufwerk, VGA-Grafik, 14" IBM 851 Farbbildschirm an der legendären IBM 8514/A Grafikadapterkarte, PS/2 Tastatur, PS/2 Maus, Towergehäuse
    Geschichte: 
    Ende 1986 sah ich eine Vorankündiung in der Zeitung (PM Computerheft) und war wieder spontan verliebt... der konnte meinen Schneider ablösen, den wollte ich. 1988 gehörte er mir. Nach zwei Jahre langem Sparen (remember: ich war Schüler!) und fast einem Jahr Warten legte ich über 13.000 Mark auf den Tisch. Dieses Gerät wer MEGA. Erster Towerrechner (davor gabs bis dahin keine, ehrlich), erster Rechner, der standardmäßig mit einem 3.5" 1.44 MB Laufwerk ausgestattet war, erster Rechner mit komplett in SMD-Technik gefertigter Hauptplatine, erster Rechner mit SIMM-Modulen (die zudem auch mit 0 Waitstates angesprochen wurden), erster Rechner mit standardmäßiger VGA-Grafik (wow! 256 Farben aus 262144 gleichzeitig auf einem 320x200 Bildschirm), erster Rechner, der nach langer Zeit wieder einen analogen Bildschirm hatte (EGA sucks! VGA rulez!). Die Tastatur ein Traum, die Maus ein Graus (zu hoch - da bekam man Schwielen an den Handballen). Später kaufte ich mir (um mit den anderen Leuten kompatibel zu sein) ein 5.25" Laufwerk, daß sich nur hochkant einbauen ließ (hat auch nochmals 650 DM gekostet).
    (Zum Vergleich: der damals "mächtigste Rechner", den man unter 30.000 DM kaufen konnte war ein Compaq 386-16. Mit 640 KByte in einem 8086-8 war man König. EGA-Grafik war in (640x350, 16 aus 64 Farben). Eine Festplatte von 20 MB (MFM-Technik bah!) war größer, als man jemals brauchen würde.)
    Mit ihm gewann ich den Landeswettbewerb Jugend forscht, programmierte in Turbo Pascal, entwickelte ABI-Spezial und AbiCheck... ließ zum ersten Mal Windows laufen (Version 2.01, 2.03, 3.0 und 3.1), bastelte an Grafikprogrammen herum (ich schrieb ein Programm, um ILBM (vom Amiga) zu dekodieren und anzuzeigen)... der Rechner war ein Traum, bis ich mehr Power brauchte. Da hatte IBM mit seinem Microchannel zwar eine tolle Idee, aber leider waren die Karten für mich allesamt zu teuer. Ich fasste noch kurz ins Auge, einen SCSI-Kontroller einzubauen und eine 120 MB Quantum SCSI-Platte einzubauen (damals noch die besten, heute... naja), aber als das Aufrüsten des Speichers durch Austausch der RAM-Module fehl schlug (das Board war noch nicht so weit), da strich ich auch diesen Plan. 1989 musterte ich ihn aus und es war die einzige Maschine, die ich weiterverkaufte - 1990 für 3300 DM. Aber die Tastatur behielt ich noch. Sie hat mich bis jetzt an jeder Maschine begleitet.
    Jaul... diese Machine. Mit einem Markstück konnte man sie komplett zerlegen (wartungsfreundlich ohne Ende - man kam an alles ran, ohne eine einzige Schraube zu drehen). 
    Verbindungen:
    Nur noch emotionale ...